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Chancen und Risiken von Distributed Content

Chancen und Risiken von Distributed Content

Content-Manager in Verlagen sind verunsichert: Sollen sie ihre Inhalte über externe Plattformen wie Facebook Instant Articles oder Blendle verbreiten, um neue Nutzergruppen zu erreichen? Oder schwächen sie damit die eigenen Vertriebskanäle? Wer die richtige Entscheidung für sein Unternehmen treffen will, sollte Chancen und Risiken von Distributed Content kennen.  

Vor genau einem Jahr startete Facebook sein News-Angebot „Instant Articles“. Die App verspricht Verlagen den Zugang zu neuen Nutzergruppen und zusätzliche Umsätze. Das klingt verlockend, doch Kritiker geben zu bedenken, dass Verlage die Kontrolle über ihre Inhalte verlieren, wenn sie diese direkt auf externen Plattformen veröffentlichen – egal ob auf Instant Articles, Apple News oder Google AMP. Neueste Studien deuten nun auf weitere Risiken hin: So könnten Digitalkioske sogar die eigenen Vertriebskanäle kannibalisieren.

Verhaltener Optimismus begleitet von Besorgtheit

Grundsätzlich sehen zwei Drittel aller Verlage Distributed Content eher als Chance denn als Risiko, so das Ergebnis einer Studie von Publishing Executive, bei der 2016 über 80 Fach- und Publikumsmedien befragt wurden. Doch es ist ein verhaltener Optimismus: Für 52% der Verlage ist Distributed Content „eine gewisse Chance“, nur 15% sind wirklich überzeugt von den Vorteilen. Dass die Verlage mit ihrer Bewertung so zurückhaltend sind, verwundert nicht. Denn die langfristigen Auswirkungen aufs eigene Geschäft lassen sich noch schwer abschätzen. Immerhin geben auch 63% der Verlage an, dass sie im Hinblick auf Distributed Content besorgt seien.

Die Chancen: Mehr Reichweite und höhere Markenbekanntheit

Bei den Vorteilen von Distributed Content stehen aus Verlagssicht zwei Aspekte im Vordergrund: Angesichts der hohen Reichweite der Plattformen sehen sie die Chance, darüber ihre Bekanntheit zu steigern (36%) und neue Nutzergruppen für das eigene Angebot zu gewinnen (37%). Diese Vorteile rangieren weit vor möglichen Umsatz- oder Traffic-Steigerungen.

Verlage sehen den Reichweiten- und Markenaufbau als größte Chancen von Distributed Content. Quelle: The Distributed Content Conundrum, Publishing Executive, 2016.

Verlage sehen den Reichweiten- und Markenaufbau als größte Chancen von Distributed Content. Quelle: The Distributed Content Conundrum, Publishing Executive, 2016.

 

In der Tat gibt es einige Medienhäuser, die mit Instant Articles ihre Reichweiten erhöhen und ihre Marken stärken konnten. Facebook veröffentlichte Anfang Februar dazu einige Beispiele von europäischen Medien. Diese zeigen, dass Instant Articles vor allem beim Erschließen neuer, ausländischer Märkte, in Ländern mit schlechter Internet-Infrastruktur und beim Markenaufbau hilfreich ist.

Bei großen, etablierten Medienmarken greifen diese Vorteile nur bedingt. Deshalb hat beispielsweise die New York Times ihr Engagement bei Instant Articles reduziert und veröffentlicht darüber nur noch ausgewählte Artikel. Denn Ihr Hauptproblem ist nicht die Reichweite, sondern die Umwandlung von Lesern in bezahlende Kunden. Und dazu trug Instant Articles nicht bei. Im Gegenteil: Leser konnten die Paywall, wenn sie über Facebook kamen, sogar umgehen. Instant Articles mit Paid Content zu verknüpfen, ist derzeit noch eine große Herausforderung, und Facebook experimentiert bereits an entsprechenden Möglichkeiten.

Umsatz und Traffic spielen aus Verlagssicht kaum eine Rolle

Dass Distributed Content selbst ein Umsatzbringer sein könnte, z.B. über dort platzierte Anzeigen, sehen laut Publishing Executive Studie nur wenige Verlage (11%). Und tatsächlich sind die bisherigen Erlöse selbst für renommierte US-Medienhäuser enttäuschend (mehr dazu hier im Blog). Allerdings muss man hier nach Plattform differenzieren. So bietet beispielsweise Youtube sehr gute Möglichkeiten zur Monetarisierung von Content. Auf Twitter dagegen erzielt nur ein geringer Teil der US-Verlage, die den Kanal nutzen, auch Umsätze.

Als weiteren Vorteil von Distributed Content nennen 10% der Verlage, darüber den Website-Traffic steigern zu können. Ob das gelingt, hängt allerdings ebenfalls von der Plattform ab. Denn bei Facebook Instant Articles oder Google AMP konsumiert der Nutzer die Inhalte direkt innerhalb der Plattform und gelangt gar nicht mehr auf die Verlagswebsite. So sinkt sogar der Website-Traffic – und damit auch die Chance, eigene Online-Werbeflächen an Anzeigenkunden zu vermarkten.

Die größten Risiken: Verlust von Daten und Kontrolle

Eine der größten Sorgen der Verlage in Bezug auf Distributed Content ist, dass sich die Plattformen als Mittler zwischen sie und ihr Publikum drängen. Sie selbst treten praktisch nur noch als Lieferant von Inhalten auf, die Content-Nutzung findet aber komplett auf der externen Plattform statt. Das hat mehre Auswirkungen:

  1. Die Verlage verlieren den direkten Zugang zum Publikum.
  2. Sie haben keine Kontrolle darüber, wie ihre Inhalte dargestellt werden.
  3. Sie erfassen keine eigenen Daten über die Content-Nutzung.
  4. Ihre Besucherzahlen auf der eigenen Website sinken.

Diese vier Aspekte sehen die Verlage denn auch als größte Risiken von Distributed Content, wie die folgende Grafik zeigt:

Risiken von Distributed Content aus Sicht der Verlage. (Quelle: The Distributed Content Conundrum, Publishing Executive, 2016)

Risiken von Distributed Content aus Sicht der Verlage. (Quelle: The Distributed Content Conundrum, Publishing Executive, 2016)

Digitalkioske kannibalisieren Bezahlangebote

Bei Digitalkiosken wie Blendle und Pocketstory kommt noch ein weiteres Risiko hinzu. Im Gegensatz zu den oben genannten News-Angeboten werden hier journalistische Inhalte nicht kostenlos, sondern artikelweise zum Kauf angeboten. Damit stellen sie aus Nutzersicht eine Konkurrenz zu den Paid-Content-Angeboten der Verlage dar. Verlage riskieren, die eigenen Bezahlkunden zu verlieren. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Hamburg und Groningen.  

Fazit

Distributed Content bietet Verlagen bemerkenswerte Chancen, aber auch einige Risiken. Diese gilt es sorgsam abzuwägen, und zwar im Hinblick auf die konkreten Anforderungen und Ziele des Verlages. Wer beispielsweise neue Märkte erschließen und seine Marke aufbauen will, für den kann Instant Articles ein Weg sein. Wer hingegen in erster Linie nach Möglichkeiten sucht, seinen Content zu monetarisieren, für den kommen eher andere Optionen in Betracht. So könnten Fachverlage zum Beispiel Archivinhalte an Unternehmen lizensieren und so neue, lukrative Kundengruppen erschließen. Wichtig in jedem Fall ist, die eigenen Kanäle nicht zu vernachlässigen. Dazu gehört auch ein eigener Content-Shop, über den sich alle Inhalte –ob Print-Abos, E-Paper, Artikel-Downloads oder Content-Feeds für Unternehmenskunden – vermarkten lassen.

Chancen und Risiken von Distributed Content

Blendle, Instant Articles & Co: Mehr Erfolg mit großen Partnern

Blendle, Instant Articles & Co: Mehr Erfolg mit großen Partnern

Paywalls haben bisher nicht die erhofften Erlöse für die krisengeschüttelte Verlagsbranche gebracht. Doch was ist die Alternative? Wie verkauft man seine Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel? Dieser Artikel gibt einen Einblick in die Geschäftsmodelle verschiedener Anbieter.

Allmählich wird es eng für Verleger: Die Einnahmen aus dem Printgeschäft bröckeln weiter, für den Digitalbereich haben ist das passende Geschäftsmodell noch nicht gefunden. Doch an neuen Ansätzen zur Content-Monetarisierung mangelt es dabei nicht. Online-Kioske wie Blendle und mobile Apps wie Facebook Instant Articles versprechen den Verlagen zusätzliche Reichweiten und Umsätze, wenn sie ihre Inhalte über ihre Plattformen vertreiben. Und viele Verlage sind mittlerweile auch bereit, solche Modelle zu testen. Das zeigt die Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler:  49 Prozent aller deutschen Zeitungsverleger wollen demnach auf Content-Distributoren wie Facebook Instant Articles setzen, bei denen sie ihre Inhalte direkt über eine externe Plattform veröffentlichen. Fast genauso viele Verleger (48 Prozent) erwägen, ihre Inhalte über so genannte Content-Aggregatoren zu vertreiben, die bereits veröffentlichte Inhalte auf einer eigenen Plattform erneut anbieten. 59 Prozent sind gewillt, beide Vermarktungsmodelle zu nutzen.

Trends in der Content-Vermarktung

Abbildung: Trends in der Content-Vermarktung

Besonders im Markt der Content-Aggregatoren ist einiges in Bewegung. Hier sorgt vor allem das Unternehmen Blendle, das mittlerweile eine beachtliche Zahl an Nutzern gewonnen hat, regelmäßig für Schlagzeilen. Daneben gehen immer wieder neue Plattformen an den Start und versuchen, sich ihr Stück vom Kuchen eines Marktes mit viel Potenzial zu sichern. Wie auch immer sich die einzelnen Angebote im Detail unterscheiden, der grundlegende Ansatz ist der gleiche: Aggregatoren lizensieren bereits veröffentlichte Inhalte, selektieren und sortieren sie und bieten sie – meist kostenpflichtig – auf der eigenen Plattform erneut an.

Im Folgenden schauen wir uns einige der Anbieter etwas genauer an.

Pocketstory

Pocketstory war der erste deutsche Online-Kiosk. Er ging für seine Leser im Mai 2015 online. Der Kiosk bietet über eine zentrale Plattform einzelne Artikel aus verschiedenen Magazinen, Zeitungen und Büchern zum Kauf an. Die Mindestlänge der Artikel beträgt 5.000 Zeichen. Somit sind keine News, sondern nur längere Reportagen, Essays und Fachartikel zugänglich. Nutzer können bei Pocketstory ein Interessenprofil anlegen, um Vorschläge für Artikel zu erhalten. Pocketstory hat sich zum Ziel gesetzt, das iTunes der Verlage zu werden. Derzeit sind die „Zeit“- und die SPIEGEL-Verlagsgruppe mit an Bord, sowie die Magazine „Emotion“, „Galore“ und „Mare“. Auch der Buchverlag Campus und die „Berliner Zeitung“ kooperieren mit dem Hamburger Startup.

Blendle

Blendle ist ebenfalls eine Art digitaler Zeitungskiosk. Er ging im September 2015 mit über 100 Titeln im Angebot an den Start. Die Leser können diese wie in einem echten Kiosk kostenlos durchstöbern und anlesen. Weckt der Artikel-Teaser Lust auf mehr, können sie den Beitrag für einen geringen Geldbetrag kaufen. Bei Nichtgefallen kann man die Artikel zurückgeben und erhält sein Geld zurück. Durch die Anbindung an soziale Netzwerke und die so genannten Blendle-Alerts können sich die Leser einzelne Artikel, etwa zu bestimmten Themen, empfehlen lassen. Darüber hinaus ist es möglich, anderen Nutzern zu folgen und zu sehen, welche Stücke von diesen empfohlen werden. Für den Eigenvertrieb bietet Blendle einen Bezahl-Button, den Verleger auf ihre Websites bauen können, um einzelne Artikel oder gleich ein Abo zu verkaufen.

Newscase

Die App Newscase hat sich auf das Personalisieren von Nachrichten spezialisiert, die über Tablet und Smartphone gelesen werden. Sie aggregiert derzeit Inhalte von rund 100 Zeitungstiteln. Leser können Ressorts und Titel favorisieren, z.B. Politik von der “Welt”, Lokales vom “Kölner Stadt-Anzeiger”. Zudem lassen sich Artikel nach Themen filtern, d.h. wird ein Begriff als Stichwort festgelegt, wandern dazu passende Artikel in die persönliche Zeitung. Zu den Newscase Kooperationspartnern zählen unter anderem der Axel Springer Verlag, Gruner + Jahr, die NZZ und DuMont. Newscase kann kostenlos genutzt werden, wobei dann nur Inhalte angezeigt werden, die auch kostenlos im Internet verfügbar sind. Das werbefreie Komplettangebot kostet 9,99 € im Monat. Newscase beteiligt die Verleger an Werbeeinnahmen und vergütet pro Aufruf eines Artikels.

Xing News

Das Karriere-Netzwerk bietet die so genannten News-Seiten, auf denen Publisher ihre Artikel mit den rund 15 Millionen Mitgliedern des Netzwerks teilen können. Um diese Inhalte zu erhalten, müssen Nutzer den Seiten allerdings aktiv folgen. Sie sehen dann das Vorschaubild und einen Auszug aus der Meldung. Mit einem Klick auf den Beitrag werden Leser zum Originalartikel weitergeleitet. Parallel dazu erscheinen die Artikel in Teilen auch in den entsprechenden Branchen-Newslettern und auf den Themen-News-Seiten. Dort werden die wichtigsten Nachrichten aus bestimmten Bereichen – beispielsweise Marketing und Werbung, Internet und Technologie oder Medien – aggregiert.

 

LinkedIn Pulse

LinkedIn entwickelt sich mit der Veröffentlichung von 7.000 Fachartikeln am Tag zu einer wichtigen Plattform für Wirtschaftsjournalismus. Ähnlich wie bei XING-News wird ein Teil der Artikel von einem Redaktionsteam selbst ausgewählt. Darüber hinaus werden aber auch Inhalte berücksichtigt, die im Social-Media-Bereich beliebt sind.

Google News

Google News ist eine Nachrichten-Website, die anhand von Algorithmen Nachrichten aus verschiedenen Quellen zusammenträgt. Durch die große Reichweite der angeschlossenen Suchmaschine zählt der Dienst zu einem der wichtigsten Aggregatoren, insbesondere aus Sicht der dort gelisteten Publisher. Google News aggregiert die wichtigsten Meldungen aus über 50.000 Nachrichtenquellen in verschiedenen Kategorien sowie auf einer Übersichtsseite. Ausgespielt werden sie in der Suche unter news.google.de. Um als Publisher gelistet werden zu können, muss ein Verlag grundlegende Anforderungen an journalistische Arbeitsweise und Qualität der Inhalte erfüllen.

Apple News

Bisher nur in den USA und Großbritannien verfügbar, aggregiert die mobile News-App von Apple aktuelle Nachrichten und liefert sie passend zu den individuellen Interessen der Nutzer aus. Apple News ist derzeit in Deutschland noch nicht verfügbar, soll aber Verlagen die Möglichkeit bieten, eigene Werbung in den Inhalten zu platzieren und an den Werbeeinnahmen über iAds zu partizipieren.

Facebook Instant Articles

Facebook Instant Articles ist eine mobile App, die seit April 2016 allen Publishern offen steht. Sie können darüber komplette Artikel, Fotogalerien und Videos in Facebook veröffentlichen.  Für den mobilen Nutzer ist das äußerst komfortabel, da Inhalte schneller geladen werden, eingebettete Videos automatisch starten, und er zum Lesen eines Artikels nicht mehr in den Browser wechseln muss. Die Verlage profitieren von der enormen Reichweite, befürchten aber gleichzeitig, sich abhängig zu machen, wenn sie ihre Inhalte direkt auf dem sozialen Netzwerk veröffentlichen. Denn Facebook kann Funktionen und Regeln jederzeit nach eigenem Gutdünken ändern. Außerdem könnte der Traffic auf den Webseiten der Publishern weiter sinken, weil Leser zu Facebook abwandern. (Mehr über Facebook Instant Articles in diesem Blogbeitrag.)

Trends in der Content-Vermarktung

Die Angebote im Vergleich

Fazit

Die Zahl der Plattformen zur Content-Vermarktung wächst. Aus Sicht der Verlage lassen sich die Anbieter derzeit in zwei Gruppen unterteilen: News-Kioske wie Blendle und Pocketstory sowie die neuen Apps Facebook Instant Articles und Apple News ermöglichen Erlöse über Paywall oder Werbung. Aggregatoren wie Xing News, LinkedIn Pulse und Google News bieten dagegen keine Möglichkeit zur Monetarisierung, dafür aber interessante Reichweiten, um neue Leser zu gewinnen. Welche Art von Distribution sich auf Dauer durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Verlage sind derzeit gut beraten, beide Richtungen in ihrem Vertriebsmix zu berücksichtigen.

Quellen:

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Whitepaper „Trends in der Content-Vermarktung“, das Sie hier herunterladen können.

Mobile Publishing: Der Kampf um die Gunst der Generation Y

Mobile Publishing: Der Kampf um die Gunst der Generation Y

Um junge Leser zu erreichen, setzen immer mehr Verlage auf mobile Apps. Derzeit bekommen sie jedoch Konkurrenz von Facebook, Google oder Blendle. Werden damit die Verlags-Apps überflüssig?

Wenn sich junge Menschen heute online informieren, dann tun sie dies in erster Linie über ihr Smartphone: Mehr als zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen nutzt mobile Endgeräte, um auf Nachrichten zuzugreifen. Zu diesem Ergebnis kommt der „Reuters Institute Digital News Report“ 2016 (PDF-Download), den das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung kürzlich veröffentlicht hat. Zwar greifen die meisten mobilen Nutzer (47 Prozent) noch über Suchmaschinen auf Nachrichten zu, doch gleich an zweiter Stelle rangiert mit 27 Prozent der Zugriff über Apps.
Angesichts der großen Beliebtheit von mobilen Inhalten ist es kein Wunder, dass immer mehr Verlage im Mobile Publishing nicht nur auf E-Paper-Ausgaben, sondern auch auf mobile Apps setzen, um junge Leser zu erreichen: Mehr als 600 Zeitungs-Apps hat der BDZV für das Jahr 2015 gezählt. Mobile Publishing ist für Verleger zu einem entscheidenden Baustein geworden, um auf dem hart umkämpften Zeitungsmarkt zu bestehen.
Die Vorteile einer mobilen App sind dabei klar: Die digitalen Inhalte sind für das Lesen über das Smartphone optimiert und größtenteils individuell konfigurierbar: Es wird nur das angezeigt, was den Nutzer interessiert. Auch der schnelle Push-Service ist für den Nutzer bequem: Sobald eine neue Nachricht veröffentlicht wird, meldet sich das Smartphone.

Erfolgsfaktoren: Usability und passendes Bezahlmodell

Viele Verlage können allerdings mit den technischen Innovationen in Sachen Apps nicht Schritt halten. Vor allem die Usability ist aber für die Akzeptanz durch die Leser entscheidend. Sie sollte einfach und intuitiv sein und den Leser schnell zu den Inhalten bringen, die ihn interessieren. In der Praxis ist die Nutzerführung allerdings oft schlecht oder die Inhalte sind nicht optimal für die mobile Nutzung aufbereitet. Zudem müssen Apps für alle Endgeräte und Betriebssysteme optimiert und regelmäßig aktualisiert werden, was einen hohen Entwicklungsaufwand für Verlage mit sich bringt.
Eine weitere Hürde auf dem Weg zur gelungenen, mobilen Lösung ist die Frage der Monetarisierung von Inhalten. Denn die Akzeptanz, für digitale Inhalte zu bezahlen, ist hierzulande noch immer gering: Nur 7 bis 8 Prozent der im oben genannten „Digital News Report“ befragten Internetnutzer haben im Laufe des vergangenen Jahres Geld für Nachrichten im Internet bezahlt. Und auch Einnahmen durch mobile Werbung sind überschaubar, denn sie ist bei Nutzern nicht gerne gesehen.

Der Trend: Nachrichten über soziale Medien

Beim Konsum von Nachrichten spielen soziale Medien eine immer größere Rolle: Jeder fünfte Internetnutzer wird über soziale Netzwerke auf journalistische Artikel und Berichte aufmerksam. Acht Prozent nutzen sogar ausschließlich Nachrichten über soziale Medien, um sich zu informieren. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist Facebook dabei die am häufigsten genutzte Quelle (39 Prozent). Diesen Trend haben Internetriesen wie Facebook und Apple längst erkannt und bieten eigene News-Apps an, über die ihre Nutzer Nachrichten direkt innerhalb der Plattform lesen können. (Mehr über Facebook Instant Articles hier im Blog).

Bedeuten Instant Articles & Co. das Ende für die Verlags-Apps?

Die neuen Angebote von Facebook & Co., aber auch Online-Kioske wie Blendle, könnten sich zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für Verlags-Apps entwickeln. Denn warum sollte ein Nutzer diverse, teilweise kostenpflichtige Apps installieren, wenn er beispielsweise über Facebook Instant Articles dieselben Inhalte auf seine persönlichen Interessen zugeschnitten und kostenlos in einer einzigen App beziehen kann? Aus Nutzersicht sind die neuen Plattformen somit sehr attraktiv. Ob sie die Verlags-Apps obsolet machen, bleibt allerdings abzuwarten. Fest steht jedoch: Die Verlage werden nicht umhin kommen, die neuen Plattformen in ihre Digitalstrategie zu integrieren, wenn sie neue, jüngere Zielgruppen erreichen wollen.

Dabei ist es jedoch ratsam, flexibel zu bleiben, um die volle Kontrolle über die eigenen Inhalte zu behalten und schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können. Kommen beispielsweise neue Angebote hinzu, sollten sich diese ohne erneute technische Anpassungen schnell integrieren lassen. Über Plattformen wie Contiago ist dies problemlos möglich. Hier können Verlage eine Vielzahl an Kanäle gleichzeitig bespielen: den eigenen Content-Shop, Apps von Drittanbietern und die Contiago Content Lounge, die Unternehmen, Verbänden und Netzwerke mit Inhalten beliefert. Für diesen lukrativen Markt der Business-Abnehmer steht zukünftig auch eine App zur Verfügung. Diese bietet – anders als Facebook oder Blendle – nicht nur eine komfortable Lesefunktion, sondern auch die Möglichkeit, die Inhalte rechtskonform für die Nutzung auf der eigenen Webseite zu lizenzieren. So erschließen sich für Verlage zusätzliche Einnahmequellen und Kundenbeziehungen.

Fazit:

Mobile Publishing ist heute ein wichtiger Vertriebsweg für Verlagsinhalte. Mit den neuen Playern wie Facebook, Google und Apple wird der Kampf um die Gunst der Leser jedoch härter. Wer den Anschluss nicht verpassen will, muss schnell agieren, und auf Plattformen setzen, die sowohl die nötigen Einnahmen bringen, als auch Flexibilität und Kontrolle über die Inhalte wahren.

Quellen:

Digitale Distribution: Kein Spielfeld für Verlage (internetworld.de)
Die Generation Y wendet sich von den Nachrichten ab (zeit.de)
Reuters Institute Digital News Survey 2016 – Ergebnisse für Deutschland (PDF-Download)

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In der Diskussion um das richtige Modell zur Content-Monetarisierung haben die Verlage meist den Endkonsumenten im Blick. Doch dessen Bereitschaft, für digitale Inhalte zu zahlen, ist gering. Daher rückt nun ein anderer lukrativer Markt ins Blickfeld, welcher einen neuen Absatzmarkt für ihre Inhalte bietet: die Unternehmen.

Kaum ein Verlagskongress oder Entscheidertreffen, auf dem derzeit nicht über Content-Vermarktung diskutiert wird. Wie lassen sich redaktionelle Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel an die Leser bringen? Das ist die alles entscheidende Frage. Denn allmählich wird es eng für die Verleger: Mit dem Printgeschäft fahren sie weiter Verluste ein, und für das Digitale ist das passende Geschäftsmodell noch nicht gefunden. So wird derzeit alles ausprobiert, was Reichweite und Erlöse verspricht: von Paywalls über Online-Kioske wie Blendle bis hin zu mobilen Apps wie Facebook Instant Articles. Doch ein wirklich profitables Modell ist bisher nicht in Sicht. Selbst Blendle, das bisher einen Hype in der Branche ausgelöst hat, bringt den Verlagen nur Cent-Beträge ein. Der Grund dafür ist, dass die Leser hierzulande erst langsam eine Bereitschaft entwickeln, für redaktionelle Inhalte im Netz zu zahlen.

Die richtige Zielgruppe im Blick?

Blendle, Facebook oder die eigene Paywall – bei der aktuellen Debatte um das passende Geschäftsmodell geht es vor allem um das „Wie“: Wie gelangen die Inhalte auf digitalem Weg an die Leser. Nicht hinterfragt wird dabei das „Wer“: Wer sind die Abnehmer der Inhalte? Die Verlage übertragen damit einfach das grundlegende und bewährte Prinzip des Verlagswesens ins digitale Zeitalter. Käufer ihrer Inhalte sind die Endkonsumenten, Unternehmen spielen vor allem als Werbetreibende eine Rolle. Diesen Zusammenhang nicht zu hinterfragen, ist jedoch fatal. Denn indem die Verlage nur auf die Konsumenten als Content-Abnehmer abzielen, verschenken sie enormes Potenzial. Sie übersehen den neuen und lukrativen Absatzmarkt der Unternehmen. Denn sie sind es, die heutzutage den größten Content-Bedarf haben.

Der Bedarf an gutem Content wächst

Unternehmen benötigen in Zeiten des Content Marketing aktuelle und nützliche Inhalte, um sich bei ihren Zielgruppen als Experten zu profilieren und Vertrauen aufzubauen. Die Mehrheit der Unternehmen verfügt allerdings nicht über die nötigen Ressourcen, um diese Inhalte selbst zu erstellen. Dies zeigt jährlich neu die Studie des Content Marketing Institutes. Demnach planen 76 Prozent aller Unternehmen, im Jahr 2016 mehr Content zu produzieren. Gleichzeitig sehen sie in der regelmäßigen Erstellung von fesselnden und vielfältigen Inhalten eine große Herausforderung.

Contiago-Blog_CMI-Studie

B2B-Handelsplattformen für digitalen Content

Fachmedien sind für Unternehmen eine beliebte Quelle für hochwertigen Content. Sie finden hier täglich fundierte Hintergrundberichte und Nachrichten, die für Ihre Zielgruppen von Nutzen sein können. Diese Inhalte können sie direkt von den Verlagen beziehen, wobei der Aufwand für den Lizenzerwerb jedoch sehr hoch ist. Spezielle Handelsplattformen wie die Contiago Content Cloud bieten daher die Möglichkeit, die Inhalte einfach zu abonnieren, so dass sie für einen bestimmten Zeitraum auf der Website oder in anderen Medien genutzt werden können.
Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fragen zur Content-Vermarktung an Unternehmen beantwortet:

1) Wie funktioniert eine B2B-Handelsplattform für Content?

Plattformen wie Contiago sind eine Art Content-Marktplatz, auf dem Produzenten und Abnehmer von Inhalten zusammenkommen: Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger bieten ihre Inhalte an, Unternehmen, Verbände und Netzwerke wählen daraus die zu ihren Kunden passenden Themen aus.

2) Welche Vorteile bietet Contiago gegenüber einer Selbstvermarktung?

Über Contiago erreichen Verlage ein zahlungsbereites Publikum und können so mit vorhandenen Inhalten zusätzliche Umsätze erzielen. Dabei behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle über ihre Inhalte, müssen sich nicht um technische Details und Lizenzverhandlungen kümmern und erhalten zudem wertvolle Informationen darüber, wie die Inhalte genutzt werden.

3) Können auch andere Plattformen angeschlossen werden?

Contiago erleichtert den Verlagen das Handling der vielen verschiedenen Distributionskanäle. Denn sie können über eine Plattform gleichzeitig mehrere Kanäle bespielen: Die Inhalte lassen sich direkt aus dem System beispielsweise in einen eigenen Shop und auch für Drittanbieter bereitstellen.

4) Wer bestimmt den Preis für die Inhalte?

Den Preis bestimmen allein die Verlage und Content-Produzenten.

5) Wie funktioniert die technische Anbindung?

Um Contiago nutzen zu können, wird das eigene Redaktionssystem über eine Schnittstelle an die Contiago-Plattform angebunden. Standardtechnologien sorgen dafür, dass die Implementierung – und auch der Datenaustausch – schnell und problemlos von statten gehen.

6) Ist das Urheberrecht gewahrt?

Die Bedingungen für die Nutzung ihrer Inhalte bestimmen die Verlage selbst. Contiago stellt durch technische Strukturen sicher, dass diese eingehalten werden und das Urheberrecht jederzeit gewahrt ist. Ihre Inhalte bleiben also jederzeit Ihre Inhalte.
Sie möchten mehr wissen über Contiago? Auf unserer Webseite finden Sie weitere Informationen. Sollten darüber hinaus noch Fragen offen geblieben sein, können Sie uns gerne auch persönlich kontaktieren – per Telefon unter +49 (0)6201 / 876 97 27 oder per E-Mail an info@contiago.de

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Digitale Zeitungskioske mischen derzeit die Verlagsbranche auf. Blendle und Co. locken mit mehr Reichweite, jungen Lesern und zusätzlichen Umsätzen. Doch Verleger sind gut beraten, die neuen Vertriebsmöglichkeiten kritisch zu prüfen und sicherzustellen, dass sie die Kontrolle über ihre Inhalte und Kanäle behalten.

In der Verlagswelt ist derzeit viel in Bewegung. Nach langer Zeit des Zögerns wenden sich Verleger verstärkt Plattformen wie Facebook Instant Articles oder Blendle zu. Laut einer Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler wollen mehr als die Hälfte aller Verlage (59 Prozent) künftig diese Vermarktungsmodelle nutzen. Sie versprechen sich davon höhere Reichweiten, eine Stärkung ihrer Marke und zusätzliche Erlöse. Besonders Blendle steht seit einiger Zeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Der digitale Zeitungskiosk ging im September 2015 in Deutschland an den Start und gewinnt derzeit immer mehr Anhänger – auf Verlags- wie auf Nutzerseite. Grund genug, sich den Anbieter einmal näher anzuschauen.

Wie funktioniert Blendle?

Blendle ist ein digitaler Zeitungskiosk. Leser können Zeitungen und Zeitschriften durchblättern, verschiedene Artikel anlesen und dann jene kaufen, die ihnen zusagen. Die Vorteile für die Nutzer sind klar: Sie können sich aus unterschiedlichen Quellen bedienen, ohne sich überall registrieren zu müssen. Dabei zahlen sie nur das, was sie wirklich lesen wollen. Bei Nichtgefallen gibt es sogar das Geld zurück. Mit dem Geschäftsmodell hat Blendle das iTunes-Prinzip auf die Verlagswelt übertragen.

Was ist so revolutionär daran?

Bisher haben sich Verlage schwer damit getan, ihre Inhalte „entbündelt“ zu verkaufen, also das Paket einer gesamten Ausgabe aufzuschnüren und die Artikel einzeln zum Kauf anzubieten. Offensichtlich haben sie nun erkannt, dass sich junge Menschen nur so dazu bewegen lassen, für journalistische Produkte im Netz zu zahlen: indem man einzelne Artikel genau dort verfügbar macht, wo sie sich bewegen und den Kauf besonders einfach und flexibel gestaltet.

Was sind die Vorteile für Verlage?

Verlagen eröffnet sich durch digitale Kioske wie Blendle ein neuer Absatzmarkt: Sie erreichen damit jene Zielgruppen, die journalistische Inhalte heute überwiegend online und mobil konsumieren. An den Einnahmen durch den Artikelverkauf werden sie bei Blendle mit 70 Prozent beteiligt. Die Preise legen die Verlage selbst fest, sie liegen pro Artikel zwischen 15 Cent und zwei Euro. Dabei sind Verlage nicht gezwungen, ihre Inhalte exklusiv über Blendle zu verbreiten, sondern können parallel auch im eigenen Newsportal angeboten werden.

Über 100 Zeitungen und Magazine nutzen die Plattform derzeit als ergänzenden Vermarktungskanal, darunter FAZ, SZ, Die Welt, Spiegel, Stern und Neon. Die große Bandbreite an teilnehmenden Verlagen zeigt, mit welcher Wucht Blendle in den Markt gestartet und wie groß der Druck auf viele Publisher inzwischen ist, mit digitalen Inhalten Geld zu verdienen.

Was sind die Risiken?

Zeitungskioske wie Blendle und Plattformen wie Facebook Instant Articles oder Google „Accelerated Mobile Pages“ bieten zwar zusätzliches Marktpotenzial, bergen aber auch Risiken. Denn es sind die Tech-Konzerne, die hier die Spielregeln bestimmen. „Die Plattformen zwingen die Inhalteanbieter in ihre Systeme, “ sagt Jan-Eric Peters, ehemaliger Chefredakteur der Zeitung „Die Welt“. Sie geben zu großen Teilen das Layout vor und bestimmten die Regeln für die Platzierung von Werbung. Medienmachern droht so eine finanzielle Abhängigkeit von den Tech-Konzernen und „optischer Einheitsbrei“, wie Daniel Bouhs auf ndr.de schreibt.

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Wie müssen sich Verleger technisch anpassen?

Um Vertriebsplattformen wie Blendle nutzen zu können, müssen die Verlage zunächst einmal ihre Inhalte technisch dafür „fit“ machen. Dazu gehört unter anderem ein API-Konzept, mit dem Inhalte auf verschiedene Plattformen und Geräte ausgespielt werden können. Mehr darüber, wie Verlage sich für den Content-Vertrieb der Zukunft rüsten sollten, in diesem Blogpost.

Die täglich wachsende Zahl an Kanälen macht es zudem nötig, in qualifizierte Mitarbeiter zu investieren: In jene, die dafür sorgen, dass die Schnittstelle zwischen Redaktionssystem und Digitalkiosk reibungslos funktioniert, und in andere, die Verantwortung übernehmen für das Management und Handling der unterschiedlichen Kanäle.

Kann man das Management der Kanäle outsourcen?

Content-Dienstleister wie die Contiago AG unterstützen Verlage dabei, die für ihre Branche und Zielgruppe passende Vermarktungsstrategie zu entwickeln. Zudem bietet Contiago eine Plattform, über die sich eine Vielzahl an Kanäle gleichzeitig bespielen lässt: Verlage können darüber ihre Inhalte einerseits an die Contiago-Abonnenten – das sind Unternehmen, Verbände, Netzwerke, die für ihre Website hochwertigen Content benötigen – ausliefern. Andererseits können sie direkt aus dem System eigene Content Shops erstellen und auch andere Plattformen beliefern. Das erleichtert das technische Handling der steigenden Zahl an Distributionsplattformen enorm und gibt dem Publisher ein Stück Selbstbestimmung zurück. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass die Verlage jederzeit flexibel bleiben: Kommen neue Plattformen hinzu, können diese über die Contiago Schnittstelle automatisch beliefert werden. Erneute technische Anpassungen sind nicht nötig.

In welche Vertriebskanäle sollten Verlage investieren?

Auf die Frage, welches das passende Geschäftsmodell ist, um sich zu finanzieren, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Klassische Nachrichtenportale wie Spiegel Online oder Focus Online werden sicher auch weiterhin auf Onlinewerbung setzen – wobei sich diese angesichts von Adblockern und technischen Neuheiten verändern wird. Printzeitungen haben es dagegen zunehmend schwerer, Anzeigenkunden zu werben. Erfolgreich werden jene sein, die verschiedene Ansätze kombinieren: Paywalls bzw. Content-Shops auf der eigenen Website, digitale Kioske wie Blendle, Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles und B2B-Plattformen wie Contiago. Um auch für neue Kanäle gerüstet zu sein, empfiehlt sich dabei die Zusammenarbeit mit Dienstleistern, die das Handling der Vielzahl an Kanälen und Schnittstellen übernehmen.

Quellen und weitere Infos:

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