Tag - Content Licensing

Paid Content 2019: Dünnes Eis für Verlage?

Das Reuters Institute prognostiziert, dass Paid Content in seiner klassischen Form sehr bald an Grenzen stoßen wird. Wir erklären, warum und wie Verlage dem begegnen können.

Die Entwicklung ist nicht neu: Printerlöse und Werbeeinnahmen der Verlage schwinden. Um diese auszugleichen, setzen viele auf Paid Content. Die Vermarktungskonzepte beschränken sich dabei jedoch klar auf die Klassiker: Freemium, Metered-Modell und harte Bezahlschranke dominieren. Die Autoren der Studie „Journalism, Media, and Technology Trends and Predictions 2019“ vom Reuters Institute for the Study of Journalism sehen genau darin eine große Gefahr für Verlage, die alles auf eine Karte setzen.

Abbildung Reuters-Institute

Quelle: Reuters Institute for the Study of Journalism

Aus Sicht der Leser wird der Zugang zu Inhalten durch die Bezahlstrategien der Verlage immer schwieriger. Diese reichen von ganzen Nachrichtenportalen hinter Paywalls bis hin zu abgestuften „Mitgliedschaftsmodellen“ für bestimmte Themenbereiche oder Power-User. Der geneigte Leser, der bisher bereit war, den Weg in die Bezahlinhalte mitzugehen, könnte bald an die Grenzen seiner Toleranz stoßen. Im schlimmsten Fall beginnt er, Paid Content ganz zu boykottieren.

Was, wenn Leser für Inhalte nicht mehr zahlen wollen?

Die Akzeptanz für Paid Content könnte sehr schnell schwinden. Dadurch würden in vielen Verlagen dringend notwendige Einnahmen fehlen. Die Folge könnte laut Reuters Institute die „größte Entlassungswelle für Journalisten seit Jahren“ sein.

Die Autoren der Studie empfehlen deshalb, dass Verlage sich möglichst breit aufstellen und einen Mix an Einnahmequellen entwickeln. Denn nur so ist es möglich, Fehlentwicklungen oder Defizite in einzelnen Bereichen frühzeitig auszugleichen. In diesen Mix gehören aus unserer Sicht neben Display und Native Advertising, Paid Content, Veranstaltungen, Content-Dienstleistungen und Weiterbildungsangeboten auch alternative Ansätze wie etwa Content Licensing für Geschäftskunden.

Lesetipp: Neue Erlösmodelle für Fachverlage: Was bisherige Ansätze wirklich bringen und wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren – laden Sie unser Whitepaper hier kostenlos herunter.

Eine zusätzliche Gefahr könnte darin bestehen, dass Nutzer die Bezahlschranken in Nachrichtenportalen mit sogenannten Paywall-Blockern umgehen. Für gängige Browser sind bereits kostenlose Plugins erhältlich, die Javascript blockieren und so einfache Paywalls aushebeln, die keinen Login erfordern. Und das ist nur der Anfang. Man kann davon ausgehen, dass Paywall-Blocker ähnlich wie Ad-Blocker immer leistungsfähiger werden.

Paid Content neu denken

Verlage sind daher gut beraten, beim Thema Paid Content über den Tellerrand des eigenen Nachrichtenportals zu schauen. Das bedeutet nicht, die Reichweite für den eigenen Content bei Mediengiganten wie Facebook und Google zu suchen, denn damit haben viele Verlage bereits Schiffbruch erlitten. Vielmehr lohnt es sich, einen Blick auf alternative Vertriebskanäle zu werfen, die viel Potenzial versprechen, aber noch wenig verbreitet sind.

Einen solchen alternativen Vertriebskanal bietet das Content Licensing für Geschäftskunden. Contiago bietet Verlagen die komplette Infrastruktur, um redaktionelle Inhalte an Unternehmen zu vermarkten. Diese können die Inhalte, die sie von Verlagen lizensieren, in ihre eigenen Websites einbinden und so wiederum ihren Kunden einen interessanten Service bieten.

Verlage können mit Content Licensing von Contiago ein eigenes Netzwerk für den Vertrieb ihrer Inhalte aufbauen und erhalten gleichzeitig neue Reichweite jenseits von sozialen Medien. Das bedeutet jedoch nicht, dass Verlage von heute auf morgen nur auf Content Licensing setzen sollten. Es ist eher als ergänzendes Angebot zu sehen, das den Mix aus Erlösquellen um weitere Komponenten mit Potenzial erweitert. Profitieren können vor allem jene Medienhäuser, die die Chance nutzen, sich als „First Mover“ in einem wachsenden Markt von der Konkurrenz abzuheben.

Mehr zum Thema Content Licensing:

Warum Verlage beim Content-Vertrieb auf die eigenen Kanäle setzen sollten

Qualitätsmedien

Neueste Studien zeigen: Qualitätsmedien sind gefragt und genießen in der Bevölkerung mehr Vertrauen als Social Media. Das sind gute Nachrichten für Verlage und ein weiteres Argument dafür, dass sie den Ausbau der eigenen Vermarktungskanäle vorantreiben sollten.

Im Zeitalter von Fake News besinnen sich die Leser wieder auf die klassischen Medienmarken: Laut der Studie „In News We Trust“ setzen 75 Prozent bewusst auf hochwertige Originalquellen, um aktuelle Nachrichten zu erhalten. Sie vertrauen diesen Medien mehr als anderen Kanälen. Das zeigt auch das vor kurzem veröffentlichte Edelman Trust Barometer 2019: 68 Prozent der Deutschen bringen demnach den traditionellen Medien und deren Online-Ablegern deutlich mehr Vertrauen entgegen als den sozialen Medien oder rein digitalen Medien.

Für Medien, die auf Qualitätsjournalismus setzen, sind dies gute Nachrichten. Denn mit dem Vertrauen steigt auch die Bereitschaft der Leser, für Content zu bezahlen. Das nährt die Hoffnung, dass sich mit redaktionellem Content im digitalen Zeitalter doch noch Geld verdienen lässt. Und damit wird auch deutlich, wo es sich für Verlage zu investieren lohnt: in journalistische Kompetenz, in die Stärkung der Marke und in den gezielten Ausbau der eigenen Vertriebskanäle.

Abbildung

Abbildung: Der Vertrauensvorsprung der traditionellen Medien gegenüber Social Media liegt in Deutschland über dem europäischen und nordamerikanischen Durchschnitt (Quelle: Editorial Media)

Facebook & Co. haben als Vertriebskanal enttäuscht

Noch vor wenigen Jahren hatten viele Medienhäuser geglaubt, Social Media wäre der Content-Vertriebskanal der Zukunft. Hoffnung setzt man vor allem in die Facebook-App „Instant Articles”, die dem Nutzer personalisierte Inhalte mit kurzen Ladezeiten liefert und den Verlagen hohe Reichweiten versprach. Doch diese Hoffnungen wurden vielfach enttäuscht. Zwar konnten einige europäische Medien damit ihre Reichweite steigern, zur Umwandlung von Lesern in zahlende Kunden aber – und darum geht es den meisten Medienhäusern – trägt Instant Articles kaum bei.

Das zeigt das Beispiel New York Times, die als einer der ersten Verlage wieder bei Instant Articles ausstieg. Mittlerweile sind zahlreiche andere gefolgt, und das Modell Distributed-Content gilt in Fachkreisen als gescheitert. Grund dafür ist nicht nur die schwache Monetarisierung, sondern auch der Daten- und Kontrollverlust, der mit dem Vertrieb über fremde Kanäle verbunden ist. Denn Verlage verlieren den direkten Zugang zu ihrem Publikum, sie haben keine Kontrolle darüber, wie ihre Inhalte dargestellt werden und sie können die Nutzung ihres Content nur eingeschränkt analysieren.

Mehr über die Vor- und Nachteile von Distributed Content, Digitalkiosken und anderen Erlösmodellen erfahren Sie in unserem Whitepaper:
„Neue Erlösmodelle für Fachverlage“

Vermarktung über eigenen Content-Shop

Mangelndes Vertrauen der Nutzer in Social Media, schlechte Monetarisierung, Verlust von Kontrolle, kein Einblick in die Content-Nutzung – es spricht also einiges gegen externe Kanäle in der der Content-Vermarktung. Innovative Medienhäuser wie die Ebner Media Group setzen deshalb zunehmend auf eigene Content-Shops. Sie bieten drei wesentliche Vorteile:

  1. Sie dienen als zentraler Verkaufsort für Produkte unterschiedlichster Art: von Print-Abos über Einzelhefte, digitale Downloads und Newsfeeds bis hin zu Veranstaltungstickets.
  2. Die Shop-Produkte lassen sich in den verschiedenen Portalen oder Newslettern des Verlags gezielt bewerben. Dabei können Algorithmen in Echtzeit genau die Botschaft anzeigen, die zum gerade genutzten Inhalt passt. Das steigert das Cross-Selling.
  3. Im eigenen Shop kann der Verlag selbst entscheiden, was er wann, wo und wie anbietet. Er kann die Preise an der Nachfrage orientieren, Angebote zu bestimmten Zeiten in den Vordergrund rücken und die Produktdarstellung so optimieren, dass die beste Conversion erreicht wird.

Das heißt: Ein eigener Content-Shop ermöglicht Verlagen, die Kontrolle über ihre Inhalte und ihre Daten zu behalten und sie für personalisierte Angebote einzusetzen. So können sie die Customer Experience verbessern und Cross-Selling-Potenziale nutzen.

Cloud-basierte Shop-Software von Contiago

Wer einen eigenen Content-Shop aufbauen will, sollte auf Systeme zurückgreifen, die speziell für Verlage entwickelt wurden und über die Cloud genutzt werden können. Sie sind ohne hohe Investitionen schnell einsatzbereit. Contiago bietet eine Plattform, mit der Verlage mit wenigen Klicks einen eigenen Shop einrichten können. Der Content, den die Verlage einspeisen, wird dabei nicht nur im Shop, sondern als auch in der Contiago Content Lounge, dem B2B-Marktplatz für digitalen Content, veröffentlicht – ohne zusätzliche Kosten. So werden zwei Vertriebswege gleichzeitig genutzt, was noch mehr Reichweite bringt.

Quellen und weitere Informationen:

Der Shop-zentrierte Verlag – Ein Artikel von Gerrit Klein im Magazin DNV

Warum Verlage jetzt auf Content Licensing setzen sollten

Das B2B Content Licensing Angebot von Contiago für Verlage

Blockchain im Publishing: Zukunftsmusik oder greifbarer Nutzen für Verlage?

Während Bitcoin den Zenit seiner Popularität überschritten hat, beginnt die Technologie dahinter für Verlage interessant zu werden. Wir werfen einen Blick auf vielversprechende Anwendungen.

Bitcoin und andere Kryptowährungen sind die bekanntesten Anwendungen für Blockchain-Technologien. Sie sind jedoch keineswegs die einzige Möglichkeit, diese Technologie einzusetzen. Es gibt eine Reihe weiterer Einsatzgebiete, die für Publisher interessanter sein könnten als die alternativen Währungen. Dabei geht es vor allem darum, Prozesse und Transaktionen transparenter und sicherer zu machen. In einer Studie haben der Weltverband der Zeitungen und Zeitungsverlage (WAN-IFRA) gemeinsam mit der Global Alliance for Media untersucht, welche Anwendungen und Potentiale Blockchain für Publisher bietet. Wir wollen im Folgenden einige herausgreifen.

Was ist Blockchain?

Eine Blockchain (englisch für Blockkette) ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, „Blöcke“ genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten. – Wikipedia

Blockchain in der Redaktion

Unveränderliche, betrugssichere Datensätze machen Finanztransaktionen sicher und transparent. Dieses Prinzip lässt sich auch für die Produktion von redaktionellen Inhalten nutzen. Etwa wenn es darum geht, die Echtheit von Texten, Dokumenten und Quellen zweifelsfrei sicherzustellen. Mithilfe der Blockchain lässt sich die komplette Historie eines Dokumentes von der Entstehung bis hin zur Verwertung lückenlos dokumentieren. Änderungen an Texten lassen sich so sehr einfach nachverfolgen.

Schutz vor Klickbetrug im Advertising

Schwarze Schafe in der Publishing- und Advertisingbranche nutzen Bots und andere Tricks, um die Anzahl der Impressionen und Klicks auf ihre Anzeigen künstlich in die Höhe zu treiben. Auf diese Weise werden Werbeeinnahmen und Statistiken manipuliert. Laut Schätzungen sind mittlerweile 20% aller Werbeeinnahmen betroffen, das Vertrauen in Online-Werbung schwindet. Blockchain kann dabei helfen, Klickbetrug zu verhindern. IBM hat dazu mit Unilever ein Pilotprogramm gestartet, bei dem die Authentizität von Impressionen und Klicks überprüft wird. Ziel der Initiative ist es, neue Standards für Online-Werbung zu etablieren.

Intelligente Verträge für Verlage

Für das Vertragswesen von Publishern bietet Blockchain ein Transaktionsprotokoll, das nicht auf monetäre Transaktionen beschränkt ist. Mit ihm lassen sich beispielsweise „intelligente Verträge“ (smart contracts) erstellen: unauslöschbare rechtliche Dokumente, deren Authentizität jederzeit sichergestellt ist und für alle Vertragsparteien im Umfeld von Verlagen transparent gemacht wird.

Blockchain für den Datenschutz

Verlage können mit Blockchain auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wie der DSGVO sicherstellen. Danach müssen Verlage jederzeit in der Lage sein, über personenbezogene Daten, die sie speichern, Auskunft zu geben und sie bei Bedarf zu löschen. Durch die Verwendung eines Blockchain-Frameworks können sie lückenlos dokumentieren, welche persönlichen Daten wie verwendet und gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat.

Blockchain für die Lizensierung von Content

Wie oben erwähnt, eignet sich Blockchain für den Schutz von geistigem Eigentum. So entwickelt beispielsweise die Associated Press gemeinsam mit dem Startup Civil eine blockchain-basierte Technologie, die es ermöglicht, Inhalte unter Einhaltung von Urheber- und Lizenzrechten an Abnehmer zu lizensieren. Der Lizenzmechanismus soll Associated Press helfen, den Weg ihrer Inhalte besser zu verfolgen.

Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt in Deutschland übrigens die Kooperation von Deutscher Presse-Agentur (dpa) und dem Content-Vermarkter Contiago: Über das Lizenzsystem von Contiago können Unternehmen Inhalte von dpa und anderen Publishern rechtssicher veröffentlichen.

Mit Unterstützung von dpa, Zeit Online, Golem und anderen entwickelt das Content-Blockchain-Projekt derzeit ein System für die Registrierung digitaler Content- und Lizenzinformationen auf einer Blockchain. Dabei soll ein Prototyp für einen “krypto-ökonomischen Lizenzhandel für die Zweitverwertung digitaler Nachrichteninhalte” entstehen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Bereich weiterentwickelt.

Fazit: Ansätze stecken noch in den Kinderschuhen

Es gibt viele Ideen, Einsatzbereiche und Produkte für Blockchain im Publishing. Die Technologie entwickelt sich rasant weiter. Vieles von dem, was derzeit diskutiert und erprobt wird, befindet sich jedoch noch in den Kinderschuhen: Pilotprojekte sollen herauszufinden, welche Lösungen und Produkte in der Praxis funktionieren. Verlage sollten deshalb Blockchain unbedingt im Auge behalten!

Personalisierung als Motor fürs Digitalgeschäft: Was Verlage von Netflix & Co. lernen können

Auch im digitalen Zeitalter lässt sich mit journalistischen Inhalten Geld verdienen. Das zeigen führende Medienhäuser, die den Fokus klar auf Paid-Content legen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind dabei personalisierte Inhalte.

Schon seit Jahren sind Verlage auf der Suche nach neuen Erlösmodellen, um die Verluste aus dem Printgeschäft aufzufangen. Manche wagen sich dabei mit Online-Shops oder Akademien in Bereiche jenseits des Publishings. Andere bekennen sich klar zu ihrem Kerngeschäft, dem Journalismus, und setzen auf Paid-Content. Ihr Ziel ist es, Digital-Abos zur Hauptsäule des Geschäfts zu machen. Wie etwa Zeit Online und die New York Times, die zwar recht unterschiedliche, aber gleichermaßen erfolgreiche Paid-Content-Strategien verfolgen. Die Times konnte kürzlich die Marke von drei Millionen Digitalabonnenten knacken und beweist damit, dass man auch online mit journalistischen Inhalten Geld verdienen kann. Leserbasierte Einnahmen machen mittlerweile sogar 60 Prozent des Umsatzes der Times aus. Und auch bei anderen Zeitungsverlagen steigt der Anteil von Paid-Content am Gesamtumsatz.

Mit personalisierten Inhalten die Leserbindung steigern

Mit der wachsenden Bedeutung von Abos rückt auch das Verhältnis zwischen Lesern und Publishern in den Vordergrund. Leserbindung wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Wie aber bewegt man sein Publikum dazu, auf der eigenen Seite zu bleiben, weitere Artikel zu lesen oder gar ein Abonnement abzuschließen? Die New York Times orientiert sich an erfolgreichen Medienunternehmen wie Netflix oder Spotify, und setzt auf Personalisierung: auf der Website, in Apps und im 2018 gestarteten Newsletter. Der Nutzer erhält Artikelempfehlungen, die auf seine Interessen zugeschnitten sind. Die Inhalte dafür selektiert ein Algorithmus, der das bisherige Leseverhalten auswertet, zum Beispiel in Form von präferierten Themenbereichen, Lesezeiten oder bevorzugten Medienformen. Aber auch die Vorlieben anderer Nutzer fließen in die Auswahl mit ein.

Empfehlungsmanagement bei Axel Springer

Auch Axel Springer hat erkannt, dass personalisierte Inhalte die Grundlage für wirtschaftlich erfolgreichen digitalen Journalismus sind. Das Medienhaus setzt bei BILD, WELT und BUSINESS INSIDER ebenfalls auf  Empfehlungstechnologien, um den Leser länger auf den Nachrichtenportalen zu halten. Das System zeigt ihm Inhalte an, die stark auf seine Interessen abgestimmt sind: Artikel der eigenen Redaktionen, aber auch gesponserte Inhalte. Ziel ist es, den Leser an die Seite zu binden und ihn im Idealfall zum Abonnenten zu machen.

Empfehlungstechnologien bieten dem Unternehmen eine bedeutende Einnahmequelle und helfen uns dabei, unsere eigenen Geschichten, Markeninhalte und Abonnementsangebote zu bewerben“ – Rich Kennedy, Senior Vice President bei BUSINESS INSIDER.

Für Unternehmen mit mehreren journalistischen, digitalen Angeboten wie Axel Springer bieten Empfehlungstechnologien zudem einen weiteren Vorteil: Sie können nicht nur zu Artikeln aus der eigenen Redaktion, sondern im Sinne eines Cross-Sellings auch zu Beiträgen und Angeboten von anderen Medienmarken des Hauses verlinken – etwa von BILD zu WELT oder von WELT zu COMPUTER BILD.

Nutzer erwarten personalisierte Inhalte

Eine personalisierte Ansprache wird immer mehr zum zentralen Faktor für den Unternehmenserfolg. Dem stimmen 89 Prozent der in einer Studie von Adobe befragten Markenverantwortlichen zu. Der Grund: Durch Spotify und Netflix haben Konsumenten die Vorzüge der Personalisierung kennen und schätzen gelernt. Nun erwarten sie dies auch von anderen Anbietern. Ein Großteil wünscht sich sogar die Möglichkeit, über „Living Profiles“ selbst in die Personalisierung eingreifen und bestimmen zu können, welche Art von Informationen und Angeboten sie erhalten. Das zeigt auch eine aktuelle Studie von Accenture.

Voraussetzung für eine personalisierte Leseransprache ist, dass Daten über das Nutzerverhalten in Echtzeit verarbeitet werden können. Das ist heute dank der Fortschritte im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) möglich. KI-basierte Anwendungen können große Datenmengen analysieren und daraus Erkenntnisse für personalisierte Kundenerlebnisse ableiten. Bis Ende 2020 wollen deshalb 93 Prozent der deutschen Konzerne diese Technologie einsetzen. Und auch die New York Times hat angekündigt, dass sie verstärkt Experten aus den Bereichen KI, Machine Learning und Data Science einstellen will, um das datengetriebene Publishing voranzutreiben. Das Ziel ist klar: Absprungraten senken, die Verweildauer steigern und mehr Digital-Abos verkaufen.

Fazit

Die Einnahmen aus Digital-Abos bilden mittlerweile eine wichtige Säule im Verlagsgeschäft. Die Strategie, beim Kerngeschäft „Journalismus“ zu bleiben und eigene Vertriebskanäle aufzubauen, geht in vielen Fällen auf. Verlage sind jedoch gut beraten, über den Tellerrand des Endkundengeschäfts hinaus zu denken. Auch der Markt der Businesskunden bietet viel Potenzial: Die gleichen redaktionellen Inhalte, die über Abos verkauft werden, lassen sich zusätzlich an Unternehmenskunden lizensieren, die diese auf eigenen Kanälen nutzen. Content-Licensing nennt sich dieses Modell, das zusätzliche Erlöse generiert.

Mehr zum Thema Content Licensing:

Publishing-Trends 2019: Was für Verlage wichtig wird

Das Jahr 2018 steckte für Verlage voller Überraschungen, viele Neuerungen – unter anderem das Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – sorgten für Diskussionen und Veränderungen in der Branche. Doch wie sieht es mit dem Jahr 2019 aus? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und nennen sechs Trends für die Publisher-Branche, die besonders vielversprechend sind und Potenzial bieten.

Der Status Quo in der Verlagsbranche

Im letzten Jahr haben sich vor allem digitale Publisher auf ihre Webseiten und auf Grundlagen wie SEO konzentriert. Aber auch neue Arten von Abonnements für digitale Formate wurden entwickelt und mit Podcasting experimentiert. In Sachen Künstlicher Intelligenz befindet sich die Branche zwar noch am Anfang, doch bietet diese Technologie viele Chancen, beispielsweise für die Verarbeitung großer Datenmengen oder die Verwaltung von Content in Echtzeit.

Die Top-Trends 2019

Mit welchen (Weiter-)Entwicklungen können wir in den nächsten Monaten rechnen? Deutlich erkennbar ist, dass auch in diesem Jahr viele Trends darauf hinführen, die Reichweite digitaler Angebote zu verbessern und diese in möglichst tragfähige Geschäftsmodelle zu verwandeln.

1. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Unabhängigkeit von einzelnen Netzwerken

Für viele Verleger ist SEO nach wie vor eine bewährte Methode, um eine höhere Reichweite zu erzielen und das eigene Publikum zu vergrößern. Und sie müssen ständig nach neuen Möglichkeiten suchen, um ihre Zielgruppe zu erreichen und zu binden. Die Notwendigkeit für Suchmaschinenoptimierung ist also gegeben. Und Suchmaschinen bieten eine zuverlässige und konsistente Form des Verkehrs.

Wer in diesem Jahr auf SEO setzten will, sollte sich auch mit Schema.org auseinandersetzen. Zusammen mit Formaten wie Microdata, RDFa oder JSON-LD können Webinhalten weitere Informationen hinzugefügt werden. Diese zusätzlichen Inhalte verbessern das Verständnis der Suchmaschinen für diesen Inhalt. Webseiten profitieren von verbesserten Ergebnissen in den SERPs (Search Engine Result Pages).

2. Aufbau eines qualitativ hochwertigen Publikums

Das nachhaltige Wachstum der Zielgruppe war bereits im letzten Jahr eine große Herausforderung. Und sie wird auch 2019 nicht weniger relevant.

Diese Entwicklung war vorhersehbar. Denn der Auf- und Ausbau einer treuen Leserschaft ist das Kerngeschäft eines jeden Verlags. Sobald eine Zielgruppe vorhanden ist, kann der Datenverkehr monetarisiert werden. Neue Wege und zeitgemäße Inhalte wie Videos oder Podcasts stellen die Steigerung des Publikums sicher.

3. Eigene Vertriebskanäle statt Facebook & Co.

Die Begeisterung vieler Verlage und Medien ist in Sachen Facebook Instant Articles und Google AMP deutlich abgekühlt. Was nicht zuletzt an der Erkenntnis liegt, dass Kooperationen am Ende primär den Mediengiganten etwas nutzen.

Aber auch gehypte Erlösbringer wie Blendle mit ihrem „Netflix für Journalismus“ oder Google AMP bescherten Verlagen keine nennenswerten Erlöse. Verlage sollten stattdessen eigene Vertriebskanäle aufbauen und auf die Kraft ihrer Marke setzen.

4. Paid Content erlebt eine Renaissance

Paid Content könnte für Verlage eine weitere Möglichkeit sein, hohe Erlöse zu erzielen. Denn digitale Zeitungsausgaben werden immer beliebter: Laut der Deloitte Media Consumer Survey lesen 44 Prozent der Verbraucher in Deutschland zwischen 14 und 65 einmal in der Woche die Digitalausgabe einer Tageszeitung.

Verlage sollte sich die Nachfrage nach Paid Content zunutze machen. Ob E-Paper-Zeitungsausgaben oder kostenpflichtige Einzelartikel, Leser sind bereit für qualitativ hochwertige Fachartikel und Kommentare online zu zahlen. Inspiration kann man sich bei Medienmarken wie Bild und Süddeutsche mit ihren Paid-Content-Angeboten oder auch bei der Verlagsgruppe Handelsblatt mit ihrem Digitalpass holen.

5. Content-Licensing als Alternative mit Potenzial

Wer bereits über eine Paid-Content-Strategie verfügt, für den ist es an der Zeit, über den Tellerrand der eigenen Portale hinauszuschauen und weitere Vertriebskanäle für den eigenen Content zu erschließen. Beispielsweise im B2B-Bereich: Unternehmen, die Content Marketing betreiben, sind nicht nur Konkurrenten. Sie sind auch potenzielle Abnehmer für Inhalte.

Mit dem Verkauf von Content-Lizenzen können Verlage mittels Zweit- und Drittverwertung Firmen ermöglichen, ihre Inhalte für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Da langfristige Themen, auch „Evergreen Content“ genannt, sehr beliebt sind, könnten in den Archiven zahlreicher Verlage wahre Schätze schlummern – die auch heutzutage bares Geld wert sind. Und: Mit Content-Licensing erreichen Verlage ein neues Publikum, dass bereit ist, für digitale Inhalte zu zahlen. Informationen zu Content-Licensing-Modellen finden Sie zum Beispiel bei Contiago.

6. Künstliche Intelligenz: Daten und Content im Griff

Die großen Medienhäuser zeigen, wo die Reise der Künstlichen Intelligenz im Publishing hingeht. Neue Technologien können überall dort Nutzen stiften, wo große Mengen an Daten und Content in Echtzeit verwaltet und gesteuert werden müssen. Die Herausforderung für Verlage besteht darin, KI als Chance zu begreifen und Strukturen und Prozesse schrittweise zu digitalisieren. Dazu gehört der Mut, Publishing neu zu denken und sich neuen Technologien gezielt zu öffnen.

Mehr zum Einsatz von KI in Verlagen lesen Sie hier in unserem Blog.

Fazit:
Viele Herausforderungen und viele Möglichkeiten für Verlage

Print wird es auch in Zukunft nicht leicht haben. Umso wichtiger ist es, dass Verlage ihre digitalen Produkte ausbauen und im Hinblick auf ihre Zielgruppe optimieren. Ohne Suchmaschinenoptimierung, den Ausbau der eigenen Leserschaft oder Vertriebskanäle abseits von Facebook & Co. werden es digitale Publisher schwer haben.

Doch neue Geschäftsmodelle wie Paid Content oder Content Licensing helfen Verlagen bei der Festigung der bestehenden Leserschaft, aber auch beim Erschließen neuer Geschäftsbereiche.

Verlage können auch 2019 auf viele neue Möglichkeiten zurückgreifen. Sie müssen diese nur erkennen und für sich nutzen!

Neue Erlösmodelle für Verlage: In welchen Modellen liegt die Zukunft?

Contiago Blog: Neue Erlösmodelle für Verlage: In welchen Modellen liegt die Zukunft? Bildquelle: areebarbar/shutterstock.com

Auf der Suche nach neuen Erlösmodellen wagen sich Medienhäuser nun auch in Bereiche außerhalb des regulären Publishings vor. So haben Gruner + Jahr ebenso wie die Handelsblatt Mediengruppe und Burda in diesem Jahr neue Modelle ins Leben gerufen, die Ihnen eine Mehrfachnutzung der vorhandenen Ressourcen und Inhalte ermöglichen. Anhand dieser Beispiele beleuchten wir einige der neuen Konzepte.

Die Medienbranche steht unter einem enormen Anpassungsdruck. Denn die Digitalisierung revolutioniert die Art und Weise, wie Inhalte produziert, verbreitet und konsumiert werden. Das hat große Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Verlage. Die Einnahmen aus Vertrieb und Anzeigen im Printbereich bröckeln weg und neue, lukrative Erlösquellen sind scheinbar nicht in Sicht. Anfangs setzten die Verlage ihre Hoffnung auf digitale Ableger der Printtitel. Doch die Werbeeinnahmen blieben aus – nicht zuletzt aufgrund der Verbreitung von Adblockern und der Marktmacht von Facebook & Co. Nun versuchen es die Medienhäuser zunehmend mit Paid-Content. Doch die Bereitschaft der Endkunden, für digitalen Content zu zahlen, steigt nur langsam. Wenn plötzlich für etwas Geld verlangt wird, was lange Zeit kostenlos war, ist das für das Publikum schwer zu akzeptieren. So reichen auch diese Einnahmen noch nicht aus, um die Verluste aus dem Printbereich auszugleichen und die Frage bleibt: Wie werden Medienhäuser im digitalen Zeitalter ihr Geld verdienen?

Von Agenturdienstleistungen bis zum Möbel-Shop

Auf der Suche nach neuen Erlösmodellen wagen sich Medienhäuser mittlerweile in Bereiche vor, die mit dem ursprünglichen Publishing-Geschäft nur noch wenig zu tun haben. Die Bauer Media Group beispielsweise betreibt mehrere Online-Vergleichsplattformen und bietet Vertriebsdienstleistungen für mittlere und kleinere Verlage an (Interview in turi2). Die Mediengruppe Thüringen, ein Teil der Funke Mediengruppe, setzt unter anderem auf die Organisation von Messen und die Vermarktung von Außenwerbung. Burda will mit der hauseigenen Agentur, die sich bisher um Markenkooperationen für die eigenen Zeitschriften gekümmert hat, ins Influencer-Marketing einsteigen und Promis an Unternehmen vermitteln.

Meist bauen diese zusätzlichen Standbeine auf Kompetenzen auf, die ohnehin in den Medienhäusern vorhanden sind. So bieten viele Verlage auch Content-Dienstleistungen an, wie beispielsweise Gruner + Jahr, die mit der Agentur Territory sogar Marktführer im Bereich Content-Marketing sind. Doch das Hamburger Medienhaus geht mit anderen Geschäftsfeldern auch weit über das Publishing hinaus: Das Magazin „Schöner Wohnen“ verkauft Möbel, neben der Community Chefkoch.de wurde ein Online-Shop für Küchenzubehör eröffnet, und zum Magazin Beef gibt es ein gleichnamiges Restaurant. Seit 2018 ist Gruner + Jahr auch im Bereich der Weiterbildung aktiv: Mit der Brigitte-Academy wurde eine Plattform für persönliche Weiterentwicklung im Beruf und im Privatleben geschaffen. Zum Angebot gehören Symposien, Meetups und ein E-Learning-Programm; die Themen reichen von Bewerbungs- bis zu Styling-Tipps. G+J sieht die neue Academy als einen wichtigen Umsatzbringer, der auch im Brigitte-Magazin ein festes Ressort bekommen soll.

G+J und Handelsblatt legen den Fokus aufs Weiterbildungsgeschäft

Einen ähnlichen Ansatz wie G+J verfolgt auch die Handelsblatt Media Group. Auch sie will Weiterbildung als Standbein der Mediengruppe etablieren und hat kürzlich „Ada“ gestartet. Dabei handelt es sich um ein aufwendiges Schulungsprogramm, das sich an Unternehmen richtet, die ihre Mitarbeiter zu digitalen Themen und Technologien fortbilden möchten. In einem Interview von turi2.tv hat Frank Dopheide, der neue Geschäftsführer der Gruppe, die Hintergründe erklärt. Seiner Ansicht nach würden Lernmethoden aus dem letzten Jahrhundert den heutigen Herausforderungen nicht mehr gerecht, weshalb Ada neue Ansätze verfolgt, die nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern die Teilnehmer auch zum Handeln bringen. Schließlich bringe erst das den entscheidenden Mehrwert, um Inhalte wirklich zu verinnerlichen.

Aktualität und journalistische Kompetenzen als USP

Für Dopheide liegt das Geschäftsmodell „Weiterbildung“ gar nicht so weit weg von der bisherigen Arbeit der Handelsblatt-Journalisten. Deren Aufgabe sei es schließlich schon immer gewesen, zu informieren, Wissen zu vermitteln und über das Verstehen die Menschen schließlich zum Handeln zu bringen. Sie sind Spezialisten dafür, aktuelle Themen einzusortieren und verständlich aufzubereiten. Ob Journalismus oder Weiterbildung: Die grundsätzlichen Arbeitsweisen bleiben dieselben, nur dass es nicht mehr um die Einordnung des Tagesgeschehens geht, sondern um die Qualifikation von Menschen. Dopheide sieht daher in der Weiterbildung durchaus ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell für Verlage: „Zur Information muss die Qualifikation kommen, weil Journalisten mit ihrer Fähigkeit, Inhalte aufzubereiten, und dem aktuellen Bezug vielen anderen überlegen sind.“

Um dorthin zu gelangen, brauche es allerdings ein neues Selbstverständnis in den Medienhäusern. So ist auch im Programm Ada das zugehörige Printmagazin nur ein Instrument, um das Bildungsgeschäft voranzutreiben. „Wir wollen Weiterbildung mit allen Sinnen machen. Ada findet daher im gesamten Leben statt, nicht nur am Kiosk,“ so Dopheide.

Verlage brauchen ein neues Content-Verständnis

Wer als Verlag im digitalen Zeitalter erfolgreich sein will, muss sich somit von alten Denk- und Arbeitsweisen lösen. Es braucht ein neues Content-Verständnis – wofür auch Jörn Fahsel, Herausgeber der Studie „Publishing 4.0 – Chancen, Anforderungen, Konzepte“ in einem Interview mit Contiago plädierte. Er vergleicht die Situation mit der Erfindung des Automobils: Henry Ford baute nicht einfach schnellere Pferdekutschen, er schuf mit dem Auto eine völlig neue Form der Fortbewegung. „Ähnlich sind wir im Publishing an einem Punkt, wo Verlage den Übergang vom klassischen Printprodukt hin zu einer neuen Form von digitalem Content im Sinne einer Content-Dienstleistung bewältigen müssen,“ so Fahsel.

Die Handelsblatt Gruppe ist hierfür ein gutes Beispiel: Im Fokus steht nicht mehr die Erstellung einer gedruckten Zeitung, sondern das Ziel, zur „Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstands“ beizutragen. Und das geht eben nicht nur über Printmedien.
Die effiziente Nutzung von bereits vorhandenen Inhalten und Kompetenzen durch vielfältige Kanäle ist unerlässlich, um sich im digitalen Zeitalter behaupten zu können. Verlage sind gut beraten, nicht alles auf eine Karte zu setzen und den lukrativen Markt der Unternehmenskunden nicht zu vernachlässigen.

Mehr zum Thema Content Licensing:

Warum Verlage jetzt auf Content Licensing setzen sollten

Contiago Blog - Content Licensing

Viele Verlage betrachten Unternehmen, die redaktionelle Inhalte produzieren, als Konkurrenz. Dabei könnten sie auch potenzielle Kunden sein. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Medienhäuser neue Zielgruppen erschließen können, indem sie ihre Inhalte an Unternehmen lizensieren.

Content Marketing ist ein nachweislich effektiver Ansatz, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen. Das erkennen immer mehr Unternehmen und stellen nützliche Inhalte in den Fokus ihrer Marketingaktivitäten. Sie produzieren Content, der für ihre Zielgruppen relevant ist, ihre Fragen beantwortet und das Unternehmen so als kompetenten und vertrauenswürdigen Partner positioniert. Diese Inhalte sind meist von hoher Qualität, weshalb viele Medienhäuser darin eine Konkurrenz für ihre eigenen Inhalte sehen. Denn nun konkurrieren ihre Angebote mit denen der Unternehmen um die Gunst der Leser. 64 Prozent der Verlage sagen laut einer Bitkom-Studie sogar, dass die klassischen Medien durch Content Marketing ihre Deutungshoheit verloren hätten.

Content Marketing verändert die Spielregeln

Contiago Blog – Content Marketing verändert die Spielregeln

 

Unternehmen benötigen regelmäßig hochwertigen Content

Doch die neuen Player im Content-Markt nur als Konkurrenz zu sehen, greift zu kurz. Denn viele Unternehmen, die Content Marketing betreiben, verfügen nicht über die nötigen Kapazitäten, um regelmäßig hochwertige Inhalte zu erstellen. So gab knapp die Hälfte der Unternehmen in einer Studie von Ligatus an, dass es ihnen an Ressourcen für das Content Marketing mangelt. Gleichzeitig wächst aber der Bedarf an hochwertigem Content. Daher greifen Unternehmen verstärkt auch auf externe Content-Quellen zurück.

Genau hier liegt die Chance für Fach- und Special-Interest-Verlage. Denn wer eignet sich besser als Content-Lieferant als jemand, der täglich fundierte und journalistisch aufbereitete Hintergrundberichte und Nachrichten produziert? Der Verband der Deutschen Fachpresse nennt in seiner Fachpresse-Statistik 4.000 Fachzeitschriften mit seit 2009 sogar leicht steigender Auflagenzahl, viele davon für technische Informationen. Laut einer B2B-Entscheideranalyse wird die Kernzielgruppe über digitale und gedruckte Fachmedien nahezu komplett erreicht (94 Prozent). B2B-Entscheider bewerten die Informationen in Fachmedien dabei als besonders glaubwürdig, objektiv und seriös, so die Analyse. Sie sind daher auch für Unternehmen, die sich an diese Entscheider richten, von großem Interesse.

Mit Content-Licensing auch Archiv-Inhalte verwerten

Verlage sollten die neue Situation daher als Chance begreifen: Unternehmen, die Content Marketing betreiben, sind nicht nur Konkurrenten, sondern auch potenzielle Abnehmer für ihre Inhalte. Über den Verkauf von Lizenzen können sie diesen ermöglichen, ihren Content für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen – ob auf ihrer Website, im Intranet oder anderen Medien. Insbesondere so genannter „Evergreen Content“, der längerfristig aktuell ist, lässt sich hier gewinnbringend zweitverwerten. Oft schlummert dieser in den Archiven der Verlage, was eine enorme Verschwendung darstellt.

Einige Verlage wie die dfv Mediengruppe haben das Potenzial bereits erkannt und bieten Interessenten auf ihrer Website Nutzungsrechte an. Diese können jedoch nur manuell und auf Nachfrage erworben werden. Das ist für die Abnehmer mühsam und zeitaufwändig. Eine automatisierte Übernahme der Inhalte, wie sie Contiago anbietet, würde dagegen Ressourcen schonen und die Grundlage für eine längerfristige Zusammenarbeit schaffen.

Sie möchten wissen, wie genau das Modell funktioniert? Hier haben wir die Antworten auf wichtigsten Fragen rund um Content Licensing:

Was genau ist Content Licensing?

Unter Content Licensing versteht man den Austausch von Inhalten zwischen zwei Parteien. Dabei stellt der Verlag als Rechteinhaber seinen Content einem Unternehmen oder einer Organisation gegen eine Lizenzgebühr für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung. Oft handelt es sich dabei um Zweitverwertung von bereits veröffentlichten Inhalten aus einem Print- oder Online-Medium.

Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Der Content-Käufer erwirbt das Nutzungsrecht, den lizensierten Content auf den vereinbarten Medien für einen definierten Zeitraum zu veröffentlichen. Die Urheberrechte sind davon unberührt, sie verbleiben beim Content-Ersteller. Der Content-Lizenzierung liegt ein Lizenzvertrag zu Grunde, in dem die Rechte und Pflichten der Vertragspartner festgehalten sind.

Was ist der Unterschied zu Content Syndication?

Im Zusammenhang mit Content Licensing wird häufig auch von Content Syndication gesprochen. Doch Syndizierung bezieht sich genaugenommen auf den gegenseitigen und meist kostenlosen Austausch von Inhalten, Werbeleistungen oder Traffic zwischen zwei Parteien.

Was sind die Vorteile für den Content-Käufer?

Der Abnehmer kann seinen eigenen Content um hochwertigen Premium-Content ergänzen und so einen echten inhaltlichen Mehrwert bieten. Das stärkt seine Position als Experte, trägt zur Kundenbindung bei, und führt zu besseren Conversion Raten (Lead-Generierung, Käufe) auf der Website. Zudem kann er seine eigenen Kosten für die Produktion von Content reduzieren und profitiert von der Auswahl zwischen hochwertigen Inhalten mehrerer Content-Anbieter.

Wie werden die Inhalte vertrieben?

Die Inhalte können zum einen direkt über einen Content-Shop auf der Website des Anbieters vertrieben werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Inhalte regelmäßig über einen B2B-Marktplatz wie Contiago zu beziehen: Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger bieten auf der Content-Plattform ihre Inhalte an. Unternehmen, Verbände und Netzwerke wählen daraus die zu ihren Kunden passenden Themen aus.

Was sind die Vorteile für Verlage?

Mit B2B Content Licensing erreichen Verlage ein Publikum, das im Gegensatz zum Endkunden bereit ist, für digitale Inhalte zu zahlen. Nämlich Unternehmen, die ihren Websitebesuchern einen Mehrwert bieten wollen. So können Verlage mit vorhandenen Inhalten zusätzliche Umsätze erzielen. Evergreen Content, der ungenutzt in den Archiven schlummert, wird so gewinnbringend wiederverwertet. Dabei behält der Verlag jederzeit die volle Kontrolle über seine Inhalte und erhält zudem wertvolle Informationen darüber, wie seine Inhalte genutzt werden.

Content Licensing im Vergleich zu anderen Vertriebsmodellen: Vor- und Nachteile

Contiago Blog – Content Licensing im Vergleich zu anderen Vertriebsmodellen

 

Facebook für Publisher: Verlage auf dem Holzweg

Dead End

„Mein Job besteht nicht darin, Verlage glücklich zu machen,“ sagt Facebooks Medienmanagerin Campbell Brown und beweist damit einmal mehr, was viele längst ahnten: Verlage sind gut beraten, sich vom Mediengiganten unabhängig zu machen. Wir werfen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und die Konsequenzen für Publisher.

  • Facebook stufte die Sichtbarkeit von Verlagsinhalten in den Newsfeeds seiner Nutzer herunter.
  • Medienhäuser verzeichnen nach Newsfeed-Änderungen Reichweitenrückgänge bei Facebook
  • “Instant Articles”, das erste Artikelformat von Facebook speziell für Verlage,  gilt in vielen großen Medienhäusern als gescheitert.
  • Content Syndication bietet neue Möglichkeiten für Verlage, ihren Content auf eigene Faust zu vermarkten

Verlagsinhalte: erst umworben, dann verprellt

Für Medienhäuser war die Kooperation mit Facebook schon immer ein zweiseitiges Schwert: auf der einen Seite verschafft ihnen der Mediengigant Reichweite, die viele Verlagsmanager für unverzichtbar halten. Andererseits reißt Facebook Werbebudgets an sich, die den werbefinanzierten Medienangeboten entgehen – und zwar mit Inhalten, die von den Medienhäusern stammen. Bisher waren viele Verlage bereit, diese Kröte zu schlucken, um dem andauernden Leserschwund entgegenzuwirken.

Mit der neuesten Ankündigung, die Sichtbarkeit von Verlagsinhalten in den Newsfeeds seiner Nutzer einzuschränken, entpuppt sich die Strategie, Facebook als Vertriebsweg für eigene Inhalte zu nutzen, allerdings für viele Verlage als Holzweg. Denn mit der Sichtbarkeit ihrer Inhalte schwindet zwangsläufig auch die ersehnte Reichweite auf Facebook. Berichten zufolge verzeichnen erste Medienhäuser einen Rückgang ihrer Reichweite bei Facebook.

„Publishern und Firmen steht es frei, Facebook zu verlassen, wenn sie das Gefühl haben, dass es nicht gut für sie ist.“ – Campbell Brown, Head of news partnerships bei Facebook

Facebook gibt sich siegessicher, denn der Mediengigant sitzt am längeren Hebel, auch wenn er die Verlagswelt nicht zum ersten mal gegen sich aufbringt. Das Leiden der Verlage hat eine Vorgeschichte…

Instant Articles: große Versprechen, große Enttäuschung.

Seit der Einführung von “Instant Articles” im Jahre 2015 bietet Facebook Verlagen die Möglichkeit, Inhalte direkt auf Facebook zu hosten, die dann für. Damit, so Facebook, könnten die Verlage neue Nutzergruppen erschließen. Und in der Tat gibt es Medienhäuser, die auf diese Weise ihre Reichweiten erhöhen und ihre Marken stärken konnten. Facebook veröffentlichte Anfang 2017 dazu einige Beispiele von europäischen Medien, die zeigen, dass Instant Articles vor allem beim Erschließen neuer, ausländischer Märkte, in Ländern mit schlechter Internet-Infrastruktur und beim Markenaufbau hilfreich ist.

Bei großen, etablierten Medienmarken greifen diese Vorteile allerdings nur bedingt. Denn Ihr Hauptproblem ist nicht die Reichweite, sondern die Verwandlung von Lesern in zahlende Kunden. Und dazu trägt Instant Articles, wie das Beispiel der New York Times zeigt, nicht bei. Der US-amerikanische Verlag stieg im April 2017 bei Instant Articles aus, ebenso wie der Cosmopolitan und Forbes sowie die britische Traditionszeitung The Guardian. Seit dem gilt  Instant Articles als Distributed-Content-Modell in vielen Medienhäusern als gescheitert.

Den Vorteilen, die sich den Verlagen bieten, stehen eine Reihe von Nachteilen gegenüber.

Vorteile von Distributed Content

  • Hohe Reichweite
  • Monetarisierung durch Anzeigen innerhalb der Plattformen
  • Zugang zu neuen Zielgruppen
  • Steigerung der Markenbekanntheit

Nachteile von Distributed Content

  • Abhängigkeit vom Anbieter
  • Werbeeinnahmen meist niedriger als auf eigener Website
  • Nicht alle Anbieter bieten Werbemöglichkeiten an
  • Keine eigenen Daten und Erkenntnisse zur Content-Nutzung
  • Kein direkter Zugang zum Publikum
  • Keine Effekte für den Traffic auf der eigenen Website
  • Kein Einfuss auf Darstellung des Content

Quelle: Contiago Whitepaper

Besonders kleinere Medienhäuser laufen Gefahr, in eine Abhängigkeit zu geraten, wenn sie alles auf Facebook & Co. setzen. Wenn Facebook, wie jetzt geschehen, neue Algorithmen einführen, die Verlagsinhalte gegenüber den Inhalten von Nutzern schlechter stellt, ist der Schaden groß.

Was Verlage daraus lernen sollten

Statt sich blind in die Abhängigkeit von Facebook & Co. zu begeben, sollten Verlage nach neuen Wegen suchen, ihre Marke und ihren eigenen Vertrieb zu stärken. Das setzt voraus, sich dem Wert des eigenen Content wieder bewusst zu werden. Denn vor allem “Evergreen Content” lässt sich auch ohne die Unterstützung von Mediengiganten zu Geld machen, wenn es gelingt, eigene Vertriebskanäle zu etablieren. Einen solchen Vertriebsweg bietet das Lizensieren von Content, mit dem Verlage vor allem im Business-to-Business neue Märkte erschliessen können. Grundsätzlich sollten Verlage immer verschiedene Vertriebskanäle – eigene und fremde – kombinieren, um ihren Erfolg auf mehrere Standbeine zu stellen.

Mehr zum Thema Content Licensing erfahren Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren:

Content Licensing: Wie Publisher vom Content Marketing Trend profitieren

Content Licensing

Das Lizenzieren von Content an Unternehmen ist für Verlage nichts Neues. Allerdings hat sich die Rolle der Abnehmer geändert und damit auch ihr Bedarf. Das schafft neue Erlösmodelle für Verlage — ein neues Content-Verständnis vorausgesetzt.

Der Bedarf an hochwertigen Inhalten wächst

In Zeiten von Content Marketing werden Unternehmen zu Verlegern, denn redaktionelle Inhalte sind in der Marketingkommunikation en vogue. Das sieht mancher Publisher als Gefahr für sein Business. Denn er konkurriert nun auch mit Unternehmen um die Gunst der Leser. Einer Bitkom-Studie zufolge sehen 64% der Verlage ihre Rolle als fachliche Instanz in ihrer Nische in Gefahr.

Doch wer die neuen Player im Content-Markt nur als Konkurrenz wahrnimmt, übersieht ein wichtiges Detail: Viele Unternehmen verfügen gar nicht über die nötigen Ressourcen, die Erfahrung und das Know-How, um hochwertige Inhalte regelmäßig selbst zu erstellen. Da bleibt häufig nur der Griff nach externen Quellen. Und hier kommen die Verlage ins Spiel.

Content Marketing als Chance begreifen

Für Publisher bietet die Entwicklung eine große Chance. Denn Unternehmen, die Content Marketing betreiben, sind zwar Konkurrenten, aber auch potenzielle Abnehmer für Inhalte. Ob für ihre Webseite, für ihren Vertrieb oder als Futter für soziale Medien: Der Bedarf ist vorhanden und kann von Verlagshäusern ohne viel Aufwand gedeckt werden. Das setzt jedoch voraus, dass Verlage umdenken: Weg von der Eindimensionalität des Print-Magazins hin zur Verbreitung über verschiedene digitale Kanäle.

Digital bedeutet dabei nicht, Content kostenlos abzugeben, wie das bei den Publikumsmedien üblich ist. Digital eröffnet vielmehr die Möglichkeit, neue Vertriebskanäle und damit neue Erlösmodelle zu erschließen. Und zwar nicht in erster Linie für frischen Content – denn der wird weiterhin über das Magazin verkauft – sondern vielmehr für den wertvollen „Evergreen-Content“, der in den Verlagsarchiven schlummert: Das „Archiv-Gold“.

Das Lizenzieren von Content neu denken

Über den Verkauf von Lizenzen können Verlage den Unternehmen ihren Content zur Verfügung stellen. Das ist für Medienunternehmen grundsätzlich nicht neu, denn seit jeher vermarkten sie Inhalte auf diesem Wege an Unternehmen und Publisher. Neu ist in Zeiten des digitalen Publishings allerdings die Vielzahl der Kanäle, in denen Content gebraucht wird. Die Zeichen der Zeit stehen auf Multi-Channel-Publishing. Dem muss die Vermarktungsstrategie der Verlage folgen.

Das Lizenzieren von Content muss auch im Multi-Channel-Umfeld funktionieren. Und dazu müssen Verlage ihre Prozesse und Technologien anpassen. So müssen Schnittstellen zu den Abnehmern geschaffen werden. Und der Content selbst muss in einer Form bereitgestellt werden, die es erlaubt, ihn flexibel und möglichst automatisiert in verschiedene Kanäle auszuliefern. Hier betreten viele Publisher echtes Neuland.

Impulse für die digitale Fitness

Keine Frage: Neue digitale Vertriebsmodelle erfordern technologische Veränderungen und Anpassungen. Allerdings sind die grundlegenden Voraussetzungen für das Lizenzieren von Content in den meisten Verlagen bereits vorhanden: Der Content liegt in digitalen Formaten vor. Und die Publishing-Systeme ermöglichen es in der Regel, fremde Systeme auf Abnehmerseite anzubinden. Wo technische Schnittstellen fehlen, können externe Systeme oder Content-Marktplätze wie Contiago eine Brücke schlagen. Das löst nicht nicht nur praktische Probleme, sondern stärkt die digitale Fitness des Verlages.

Fazit

Die Chancen, die das Lizenzieren von Content bietet, sind aus technischer Sicht zum Greifen nah. Und die Nachfrage nach redaktionellen Inhalten in den Marketingabteilungen von Unternehmen wächst. Grund genug für Verlage, über neue Erlösmodelle für ihren Content, insbesondere die Werte die in ihren Archiven schlummern, nachzudenken.

Whitepaper: Neue Erlösmodelle für Fachverlage – Was bisherige Ansätze wirklich bringen und wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren

Contiago Whitepaper – Neue Erlösmodelle für Fachverlage

Die Verlagsbranche ist im Umbruch. Das Anzeigengeschäft schrumpft. Digitale Inhalte bringen nicht den erhofften Umsatz. Neue Erlösquellen müssen her. Aber welche? Google, Facebook, Apple und Digitalkioske wie Blendle wollen sich als Partner der Verlage positionieren, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme und eine Rückbesinnung auf die eigentliche Stärke der Verlage: ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Content.

In diesem Whitepaper stellen wir gängige und neue Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Was bringen Paid Content, Distributed Content & Co. wirklich? Welche Ansätze gibt es darüber hinaus, um Content heute und morgen effektiv zu monetarisieren? Ist Content Marketing das Verlags-Business der Zukunft? Und wenn ja, wer sind dann die Kunden von morgen?

Außerdem präsentieren wir einen Ansatz, der bisher weitgehend unbeachtet blieb: B2B Content Licensing. Unternehmen benötigen heute schon mehr Content, als sie zu produzieren in der Lage sind. Hier tut sich für Verlage ein neuer Markt auf, indem sie Nutzungsrechte an Unternehmen lizenzieren. Wir zeigen Ihnen, wie B2B Content Licensing funktioniert und wie Sie zusätzlich zum Abogeschäft mit vorhandenem Content weitere Umsätze erzielen.

Die Inhalte des Whitepapers im Überblick:

Eine Branche im Umbruch
Auf welche Veränderungen müssen sich Fachverlage heute schon einstellen?

Paid Content, Distributed Content & Co: Erlösmodelle auf dem Prüfstand
Welche Vor- und Nachteile bieten gängige und neue Modelle im Umsatzmix der Fachverlage?

Contiago Whitepaper 2017/1 - Neue Erlösquellen für Fachverlage

Whitepaper für Publisher

Zeit zum Handeln: Fit für die Content-Vermaktung im digitalen Zeitalter
Wie müssen Fachverlage ihr Geschäftsmodell verändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Geschäftsmodell Content Licensing: Profitieren Sie vom Content Marketing Trend
Welche Rolle bietet das Lizensieren von Inhalten als Ergänzung zu bestehenden Erlösquellen?

Content neu denken: Drei Voraussetzung für den Content-Vertrieb der Zukunft
Welche Anforderungen stellt Content Licensing an Content, Prozesse und Leserorientierung?

 

JETZT WHITEPAPER FÜR VERLAGE DOWNLOADEN:

Anrede

Vorname

Nachname

Ihre E-Mail-Adresse

Hiermit erkläre ich mich einverstanden, regelmäßige Informationen von Contiago zu erhalten.