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Content Licensing: Wie Publisher vom Content Marketing Trend profitieren

Content Licensing

Das Lizenzieren von Content an Unternehmen ist für Verlage nichts Neues. Allerdings hat sich die Rolle der Abnehmer geändert und damit auch ihr Bedarf. Das schafft neue Erlösmodelle für Verlage — ein neues Content-Verständnis vorausgesetzt.

Der Bedarf an hochwertigen Inhalten wächst

In Zeiten von Content Marketing werden Unternehmen zu Verlegern, denn redaktionelle Inhalte sind in der Marketingkommunikation en vogue. Das sieht mancher Publisher als Gefahr für sein Business. Denn er konkurriert nun auch mit Unternehmen um die Gunst der Leser. Einer Bitkom-Studie zufolge sehen 64% der Verlage ihre Rolle als fachliche Instanz in ihrer Nische in Gefahr.

Doch wer die neuen Player im Content-Markt nur als Konkurrenz wahrnimmt, übersieht ein wichtiges Detail: Viele Unternehmen verfügen gar nicht über die nötigen Ressourcen, die Erfahrung und das Know-How, um hochwertige Inhalte regelmäßig selbst zu erstellen. Da bleibt häufig nur der Griff nach externen Quellen. Und hier kommen die Verlage ins Spiel.

Content Marketing als Chance begreifen

Für Publisher bietet die Entwicklung eine große Chance. Denn Unternehmen, die Content Marketing betreiben, sind zwar Konkurrenten, aber auch potenzielle Abnehmer für Inhalte. Ob für ihre Webseite, für ihren Vertrieb oder als Futter für soziale Medien: Der Bedarf ist vorhanden und kann von Verlagshäusern ohne viel Aufwand gedeckt werden. Das setzt jedoch voraus, dass Verlage umdenken: Weg von der Eindimensionalität des Print-Magazins hin zur Verbreitung über verschiedene digitale Kanäle.

Digital bedeutet dabei nicht, Content kostenlos abzugeben, wie das bei den Publikumsmedien üblich ist. Digital eröffnet vielmehr die Möglichkeit, neue Vertriebskanäle und damit neue Erlösmodelle zu erschließen. Und zwar nicht in erster Linie für frischen Content – denn der wird weiterhin über das Magazin verkauft – sondern vielmehr für den wertvollen „Evergreen-Content“, der in den Verlagsarchiven schlummert: Das „Archiv-Gold“.

Das Lizenzieren von Content neu denken

Über den Verkauf von Lizenzen können Verlage den Unternehmen ihren Content zur Verfügung stellen. Das ist für Medienunternehmen grundsätzlich nicht neu, denn seit jeher vermarkten sie Inhalte auf diesem Wege an Unternehmen und Publisher. Neu ist in Zeiten des digitalen Publishings allerdings die Vielzahl der Kanäle, in denen Content gebraucht wird. Die Zeichen der Zeit stehen auf Multi-Channel-Publishing. Dem muss die Vermarktungsstrategie der Verlage folgen.

Das Lizenzieren von Content muss auch im Multi-Channel-Umfeld funktionieren. Und dazu müssen Verlage ihre Prozesse und Technologien anpassen. So müssen Schnittstellen zu den Abnehmern geschaffen werden. Und der Content selbst muss in einer Form bereitgestellt werden, die es erlaubt, ihn flexibel und möglichst automatisiert in verschiedene Kanäle auszuliefern. Hier betreten viele Publisher echtes Neuland.

Impulse für die digitale Fitness

Keine Frage: Neue digitale Vertriebsmodelle erfordern technologische Veränderungen und Anpassungen. Allerdings sind die grundlegenden Voraussetzungen für das Lizenzieren von Content in den meisten Verlagen bereits vorhanden: Der Content liegt in digitalen Formaten vor. Und die Publishing-Systeme ermöglichen es in der Regel, fremde Systeme auf Abnehmerseite anzubinden. Wo technische Schnittstellen fehlen, können externe Systeme oder Content-Marktplätze wie Contiago eine Brücke schlagen. Das löst nicht nicht nur praktische Probleme, sondern stärkt die digitale Fitness des Verlages.

Fazit

Die Chancen, die das Lizenzieren von Content bietet, sind aus technischer Sicht zum Greifen nah. Und die Nachfrage nach redaktionellen Inhalten in den Marketingabteilungen von Unternehmen wächst. Grund genug für Verlage, über neue Erlösmodelle für ihren Content, insbesondere die Werte die in ihren Archiven schlummern, nachzudenken.

Whitepaper: Neue Erlösmodelle für Fachverlage – Was bisherige Ansätze wirklich bringen und wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren

Contiago Whitepaper – Neue Erlösmodelle für Fachverlage

Die Verlagsbranche ist im Umbruch. Das Anzeigengeschäft schrumpft. Digitale Inhalte bringen nicht den erhofften Umsatz. Neue Erlösquellen müssen her. Aber welche? Google, Facebook, Apple und Digitalkioske wie Blendle wollen sich als Partner der Verlage positionieren, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme und eine Rückbesinnung auf die eigentliche Stärke der Verlage: ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Content.

In diesem Whitepaper stellen wir gängige und neue Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Was bringen Paid Content, Distributed Content & Co. wirklich? Welche Ansätze gibt es darüber hinaus, um Content heute und morgen effektiv zu monetarisieren? Ist Content Marketing das Verlags-Business der Zukunft? Und wenn ja, wer sind dann die Kunden von morgen?

Außerdem präsentieren wir einen Ansatz, der bisher weitgehend unbeachtet blieb: B2B Content Licensing. Unternehmen benötigen heute schon mehr Content, als sie zu produzieren in der Lage sind. Hier tut sich für Verlage ein neuer Markt auf, indem sie Nutzungsrechte an Unternehmen lizenzieren. Wir zeigen Ihnen, wie B2B Content Licensing funktioniert und wie Sie zusätzlich zum Abogeschäft mit vorhandenem Content weitere Umsätze erzielen.

Die Inhalte des Whitepapers im Überblick:

Eine Branche im Umbruch
Auf welche Veränderungen müssen sich Fachverlage heute schon einstellen?

Paid Content, Distributed Content & Co: Erlösmodelle auf dem Prüfstand
Welche Vor- und Nachteile bieten gängige und neue Modelle im Umsatzmix der Fachverlage?

Contiago Whitepaper 2017/1 - Neue Erlösquellen für Fachverlage

Whitepaper für Publisher

Zeit zum Handeln: Fit für die Content-Vermaktung im digitalen Zeitalter
Wie müssen Fachverlage ihr Geschäftsmodell verändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Geschäftsmodell Content Licensing: Profitieren Sie vom Content Marketing Trend
Welche Rolle bietet das Lizensieren von Inhalten als Ergänzung zu bestehenden Erlösquellen?

Content neu denken: Drei Voraussetzung für den Content-Vertrieb der Zukunft
Welche Anforderungen stellt Content Licensing an Content, Prozesse und Leserorientierung?

 

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Webinar on Demand: Fachverlag 4.0 – Was sind die Erlösquellen der Zukunft?

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Wie Verlage mit Content Licensing in Zukunft Geld verdienen

Die Verlagsbranche ist im Umbruch. Das Digitalgeschäft kommt nicht in Schwung, die Suche nach neuen Erlösquellen gestaltet sich schwierig. Google, Facebook und Digitalkioske wie Blendle wollen sich als neue Partner positionieren, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme und eine Rückbesinnung auf die eigentliche Stärke der Verlage: ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Content.

In diesem Webinar stellen wir gängige und neue Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Was bringen Paid Content, Distributed Content & Co. wirklich? Welche Ansätze gibt es darüber hinaus, um Content heute und morgen effektiv zu monetarisieren? Ist Content Marketing das Verlags-Business der Zukunft? Und wenn ja, wer sind dann die Kunden von morgen?

Unternehmen benötigen heute schon mehr Content, als sie zu produzieren in der Lage sind. Hier tut sich für Verlage ein neuer Markt auf, indem sie Nutzungsrechte an Unternehmen lizenzieren. Wir zeigen Ihnen, wie B2B Content Licensing funktioniert und wie Sie mit geringem Aufwand und ohne Risiko in das lukrative Geschäftsfeld starten.

Themen des Webinars:

  • Paid Content, Distributed Content & Co: Erlösmodelle auf dem Prüfstand
    Welche Vor- und Nachteile bieten gängige und neue Modelle im Umsatzmix der Fachverlage?
  • Zeit zu Handeln: Fit für die Content-Vermarktung im digitalen Zeitalter
    Wie müssen Fachverlage ihr Geschäftsmodell verändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
  • Geschäftsmodell Content Licensing: Wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren
    Welche Möglichkeiten bietet das Lizenzieren von Inhalten als Ergänzung zu bestehenden Erlösquellen?
  • Contiago als Tool für Publisher: So gelingt der Einstieg ins B2B Content Licensing
    Technologie, Funktionen und Nutzung der Contiago Content Plattform

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Digitaler Content-Vertrieb: Was spricht für die eigene E-Commerce-Plattform?

Digitaler Content Vertrieb: Was spricht für die eigene E-Commerce-Plattform?

Händler oder Direktvertrieb? Im digitalen Zeitalter stellt sich diese Frage für Verlage erneut. Sollen sie die Reichweite etablierter Online-Kioske nutzen oder ihre Inhalte über eine eigene Plattform vertreiben und so den Zugang zum Kunden selbst gestalten? Wir zeigen auf, welche Vorteile ein eigener Content-Shop bietet.

Über welche digitalen Plattformen bringt man seine Inhalte möglichst gewinnbringend an die Leser? Das ist die alles entscheidende Frage, die die Verlagsbranche schon seit geraumer Zeit bewegt. Kaum ein Kongress, an dem das Thema Digitalvertrieb nicht diskutiert wird. Doch die passende Lösung scheint bisher noch nicht gefunden. Zwar versprechen Blendle, Readly, United Kiosk und andere Anbieter den Verlagen zusätzliche Reichweiten und Umsätze. Doch um die Verluste aus dem Printgeschäft auszugleichen, reichen die Einnahmen bisher nicht aus. Zudem befürchten viele Verlage, die Kontrolle über die eigenen Inhalte zu verlieren, wenn sie diese über Drittanbieter vertreiben.

Jeder muss seinen Weg finden

In der Tat ist es nicht einfach, die richtige Lösung zu finden. Denn für jedes Medienhaus kann die Antwort anders aussehen. So mag ein Online-Kiosk wie Blendle für den tagesaktuellen Qualitätsjournalismus gut funktionieren, für andere Segmente ist der eigene Content-Shop der lukrativere Weg zum Kunden. Selbst der klassische Zeitschriften- oder Buchhandel kann weiterhin sinnvoll sein – vorausgesetzt man erreicht dort seine Zielgruppe. Denn genau darum geht es: Verlage müssen sich bewusst machen, wo ihr Publikum unterwegs ist. Und es dann mit den passenden Produktkonfigurationen genau dort ansprechen.

Ebner Verlag setzt auf eigene E-Commerce-Plattform

Ein Verlag, der sich für den Direktvertrieb entschieden hat und damit sehr erfolgreich ist, ist der Ebner Verlag. Das Medienhaus begann vor drei Jahren, eine eigene E-Commerce-Plattform aufzubauen. Ziel war es, die hohe Reichweite in den B2B- und Special-Interest-Zielgruppen auch in Mehrgeschäft umzuwandeln. Heute verkauft der Verlag über seinen Content-Shop alle seine Produkte: klassische Zeitschriften als Einzelheft und im Abonnement, Veranstaltungstickets, diverse physische Produkte sowie digitale Downloads. Letztere können Einzelartikel sein, komplett digitalisierte Hefte oder aus zweitverwerteten Inhalten neu gebündelte eDossiers. Ein solch breites Produktspektrum nebeneinander anbieten zu können, ist für Geschäftsführer Gerrit Klein einer der wesentlichen Vorteile eines eigenen Content-Shops. Daneben stehen für ihn zwei weitere Aspekte im Fokus, die er in einem Artikel für das Magazin DNV beschreibt:

1) Integration in andere Publishing-Aktivitäten

Jedes Produkt im Content-Shop kann mit „Tags“ versehen werden und lässt sich so in den verschiedenen Portalen oder Newslettern des Verlags bewerben. Algorithmen definieren dabei, wann welches Produkt beworben wird. So wird in Echtzeit genau die Botschaft angezeigt, die thematisch zum gerade genutzten Inhalt passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das beworbene Produkt auch im Shop gekauft wird, ist dabei deutlich höher als bei beliebigen Werbebotschaften.

2) Volle Kontrolle über die Inhalte

Im eigenen Shop kann der Verlag selbst entscheiden, was er wann, wo und wie anbietet. Er kann die Präsentation der Produkte so optimieren, dass die beste Conversion erreicht wird, seine Preise an der Nachfrage orientieren und Angebote zu bestimmten Zeiten in den Vordergrund rücken. Grundlage für solche Anpassungen sind die Nutzungsdaten, die über den Shop kontinuierlich generiert und professionell ausgewertet werden.  „Im E-Commerce sind solche gelernten Optimierungen längst Standard. Für traditionelle Verlage allerdings durchaus eine eher fremde Welt“, so Gerrit Klein.

Daten sind die neue Währung in der Verlagswelt

Informationen über das Nutzerverhalten sind zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden. Das betonte auch Hubert Burda auf der diesjährigen VDZ Publishers‘ Night: „Die Reichweite als Währung ist am Ende angekommen. Die neue Währung sind Daten.“ Einige Medienexperten bezweifeln zwar, dass die Reichweite wirklich so drastisch an Bedeutung verliert. Doch die Bedeutung von Kundendaten für den Erfolg ist unumstritten. Nur wer das Nutzungsverhalten seines Publikums kontinuierlich und professionell auswertet, kann das eigene Angebot gezielt an den Bedürfnissen ausrichten. Für „Pure Player“ wie Google und Facebook ist das keine neue Erkenntnis, doch in der Verlagsbranche scheint sie gerade erst anzukommen. Möglich ist das natürlich nur, wenn man als Verlag auch die volle Kontrolle über seine Inhalte – und die Daten – besitzt.

Shop-Software für Verlage: Cloud-Services im Vorteil

Um einen eigenen Content-Shop aufzubauen, können Verlage auf Systeme zurückgreifen, die speziell für ihre Branche entwickelt wurden. Dabei empfiehlt es sich, eine solche E-Commerce-Lösung in der „Cloud“ zu nutzen statt sich das System ins Haus zu holen. Denn Installation, Anpassung und Betrieb sind oft sehr zeit- und kostenaufwändig. Software, die in einer Cloud gehostet wird (auch „Software-as-a-Service“ genannt) hat dagegen den Vorteil, dass sie ohne hohe Investitionen schnell genutzt werden kann. Zudem kann man bei Cloud-Anbietern zusätzliche Service- und Supportleistungen mitnutzen. Verlage, die sich beispielsweise für den Content-Shop von Contiago entscheiden, können damit ihre Inhalte im eigenen Shop unter eigenem Namen vermarkten. Gleichzeitig wird der Content aber auch in der Contiago Content Lounge, dem B2B-Marktplatz für digitalen Content, veröffentlicht. Und das ganz ohne zusätzliche Kosten. So werden zwei Vertriebswege gleichzeitig genutzt, was zusätzliche Reichweite bringt.

Fazit

Dass es sich lohnt, den Content-Vertrieb in die eigene Hand zu nehmen statt auf Distributoren und Aggregatoren zu setzen, zeigt der Ebner Verlag: Ganze 86% der eingegangenen Bestellungen kamen 2015 über den Shop, der Shop-Umsatz wuchs um 99,7%. Bei der Wahl der Lösung sind flexible und kostengünstige Cloud-Lösungen empfehlenswert, über die man idealerweise auch weitere Kanäle bespielen kann. Denn erfolgreich werden letztlich jene Verlage sein, die die unterschiedlichen Vertriebswege für ihre User optimal kombinieren: eigene Content-Shops, digitale Kioske wie Blendle, Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles und B2B-Plattformen wie Contiago.

Quellen und weitere Informationen:

Der shop-zentrierte Verlag – Ein Artikel von Gerrit Klein im Magazin DNV
Nutzerorientierte Erlösmodelle für Paid Content

 

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Paywalls haben bisher nicht die erhofften Erlöse für die krisengeschüttelte Verlagsbranche gebracht. Doch was ist die Alternative? Wie verkauft man seine Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel? Dieser Artikel gibt einen Einblick in die Geschäftsmodelle verschiedener Anbieter.

Allmählich wird es eng für Verleger: Die Einnahmen aus dem Printgeschäft bröckeln weiter, für den Digitalbereich haben ist das passende Geschäftsmodell noch nicht gefunden. Doch an neuen Ansätzen zur Content-Monetarisierung mangelt es dabei nicht. Online-Kioske wie Blendle und mobile Apps wie Facebook Instant Articles versprechen den Verlagen zusätzliche Reichweiten und Umsätze, wenn sie ihre Inhalte über ihre Plattformen vertreiben. Und viele Verlage sind mittlerweile auch bereit, solche Modelle zu testen. Das zeigt die Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler:  49 Prozent aller deutschen Zeitungsverleger wollen demnach auf Content-Distributoren wie Facebook Instant Articles setzen, bei denen sie ihre Inhalte direkt über eine externe Plattform veröffentlichen. Fast genauso viele Verleger (48 Prozent) erwägen, ihre Inhalte über so genannte Content-Aggregatoren zu vertreiben, die bereits veröffentlichte Inhalte auf einer eigenen Plattform erneut anbieten. 59 Prozent sind gewillt, beide Vermarktungsmodelle zu nutzen.

Trends in der Content-Vermarktung

Abbildung: Trends in der Content-Vermarktung

Besonders im Markt der Content-Aggregatoren ist einiges in Bewegung. Hier sorgt vor allem das Unternehmen Blendle, das mittlerweile eine beachtliche Zahl an Nutzern gewonnen hat, regelmäßig für Schlagzeilen. Daneben gehen immer wieder neue Plattformen an den Start und versuchen, sich ihr Stück vom Kuchen eines Marktes mit viel Potenzial zu sichern. Wie auch immer sich die einzelnen Angebote im Detail unterscheiden, der grundlegende Ansatz ist der gleiche: Aggregatoren lizensieren bereits veröffentlichte Inhalte, selektieren und sortieren sie und bieten sie – meist kostenpflichtig – auf der eigenen Plattform erneut an.

Im Folgenden schauen wir uns einige der Anbieter etwas genauer an.

Pocketstory

Pocketstory war der erste deutsche Online-Kiosk. Er ging für seine Leser im Mai 2015 online. Der Kiosk bietet über eine zentrale Plattform einzelne Artikel aus verschiedenen Magazinen, Zeitungen und Büchern zum Kauf an. Die Mindestlänge der Artikel beträgt 5.000 Zeichen. Somit sind keine News, sondern nur längere Reportagen, Essays und Fachartikel zugänglich. Nutzer können bei Pocketstory ein Interessenprofil anlegen, um Vorschläge für Artikel zu erhalten. Pocketstory hat sich zum Ziel gesetzt, das iTunes der Verlage zu werden. Derzeit sind die „Zeit“- und die SPIEGEL-Verlagsgruppe mit an Bord, sowie die Magazine „Emotion“, „Galore“ und „Mare“. Auch der Buchverlag Campus und die „Berliner Zeitung“ kooperieren mit dem Hamburger Startup.

Blendle

Blendle ist ebenfalls eine Art digitaler Zeitungskiosk. Er ging im September 2015 mit über 100 Titeln im Angebot an den Start. Die Leser können diese wie in einem echten Kiosk kostenlos durchstöbern und anlesen. Weckt der Artikel-Teaser Lust auf mehr, können sie den Beitrag für einen geringen Geldbetrag kaufen. Bei Nichtgefallen kann man die Artikel zurückgeben und erhält sein Geld zurück. Durch die Anbindung an soziale Netzwerke und die so genannten Blendle-Alerts können sich die Leser einzelne Artikel, etwa zu bestimmten Themen, empfehlen lassen. Darüber hinaus ist es möglich, anderen Nutzern zu folgen und zu sehen, welche Stücke von diesen empfohlen werden. Für den Eigenvertrieb bietet Blendle einen Bezahl-Button, den Verleger auf ihre Websites bauen können, um einzelne Artikel oder gleich ein Abo zu verkaufen.

Newscase

Die App Newscase hat sich auf das Personalisieren von Nachrichten spezialisiert, die über Tablet und Smartphone gelesen werden. Sie aggregiert derzeit Inhalte von rund 100 Zeitungstiteln. Leser können Ressorts und Titel favorisieren, z.B. Politik von der “Welt”, Lokales vom “Kölner Stadt-Anzeiger”. Zudem lassen sich Artikel nach Themen filtern, d.h. wird ein Begriff als Stichwort festgelegt, wandern dazu passende Artikel in die persönliche Zeitung. Zu den Newscase Kooperationspartnern zählen unter anderem der Axel Springer Verlag, Gruner + Jahr, die NZZ und DuMont. Newscase kann kostenlos genutzt werden, wobei dann nur Inhalte angezeigt werden, die auch kostenlos im Internet verfügbar sind. Das werbefreie Komplettangebot kostet 9,99 € im Monat. Newscase beteiligt die Verleger an Werbeeinnahmen und vergütet pro Aufruf eines Artikels.

Xing News

Das Karriere-Netzwerk bietet die so genannten News-Seiten, auf denen Publisher ihre Artikel mit den rund 15 Millionen Mitgliedern des Netzwerks teilen können. Um diese Inhalte zu erhalten, müssen Nutzer den Seiten allerdings aktiv folgen. Sie sehen dann das Vorschaubild und einen Auszug aus der Meldung. Mit einem Klick auf den Beitrag werden Leser zum Originalartikel weitergeleitet. Parallel dazu erscheinen die Artikel in Teilen auch in den entsprechenden Branchen-Newslettern und auf den Themen-News-Seiten. Dort werden die wichtigsten Nachrichten aus bestimmten Bereichen – beispielsweise Marketing und Werbung, Internet und Technologie oder Medien – aggregiert.

 

LinkedIn Pulse

LinkedIn entwickelt sich mit der Veröffentlichung von 7.000 Fachartikeln am Tag zu einer wichtigen Plattform für Wirtschaftsjournalismus. Ähnlich wie bei XING-News wird ein Teil der Artikel von einem Redaktionsteam selbst ausgewählt. Darüber hinaus werden aber auch Inhalte berücksichtigt, die im Social-Media-Bereich beliebt sind.

Google News

Google News ist eine Nachrichten-Website, die anhand von Algorithmen Nachrichten aus verschiedenen Quellen zusammenträgt. Durch die große Reichweite der angeschlossenen Suchmaschine zählt der Dienst zu einem der wichtigsten Aggregatoren, insbesondere aus Sicht der dort gelisteten Publisher. Google News aggregiert die wichtigsten Meldungen aus über 50.000 Nachrichtenquellen in verschiedenen Kategorien sowie auf einer Übersichtsseite. Ausgespielt werden sie in der Suche unter news.google.de. Um als Publisher gelistet werden zu können, muss ein Verlag grundlegende Anforderungen an journalistische Arbeitsweise und Qualität der Inhalte erfüllen.

Apple News

Bisher nur in den USA und Großbritannien verfügbar, aggregiert die mobile News-App von Apple aktuelle Nachrichten und liefert sie passend zu den individuellen Interessen der Nutzer aus. Apple News ist derzeit in Deutschland noch nicht verfügbar, soll aber Verlagen die Möglichkeit bieten, eigene Werbung in den Inhalten zu platzieren und an den Werbeeinnahmen über iAds zu partizipieren.

Facebook Instant Articles

Facebook Instant Articles ist eine mobile App, die seit April 2016 allen Publishern offen steht. Sie können darüber komplette Artikel, Fotogalerien und Videos in Facebook veröffentlichen.  Für den mobilen Nutzer ist das äußerst komfortabel, da Inhalte schneller geladen werden, eingebettete Videos automatisch starten, und er zum Lesen eines Artikels nicht mehr in den Browser wechseln muss. Die Verlage profitieren von der enormen Reichweite, befürchten aber gleichzeitig, sich abhängig zu machen, wenn sie ihre Inhalte direkt auf dem sozialen Netzwerk veröffentlichen. Denn Facebook kann Funktionen und Regeln jederzeit nach eigenem Gutdünken ändern. Außerdem könnte der Traffic auf den Webseiten der Publishern weiter sinken, weil Leser zu Facebook abwandern. (Mehr über Facebook Instant Articles in diesem Blogbeitrag.)

Trends in der Content-Vermarktung

Die Angebote im Vergleich

Fazit

Die Zahl der Plattformen zur Content-Vermarktung wächst. Aus Sicht der Verlage lassen sich die Anbieter derzeit in zwei Gruppen unterteilen: News-Kioske wie Blendle und Pocketstory sowie die neuen Apps Facebook Instant Articles und Apple News ermöglichen Erlöse über Paywall oder Werbung. Aggregatoren wie Xing News, LinkedIn Pulse und Google News bieten dagegen keine Möglichkeit zur Monetarisierung, dafür aber interessante Reichweiten, um neue Leser zu gewinnen. Welche Art von Distribution sich auf Dauer durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Verlage sind derzeit gut beraten, beide Richtungen in ihrem Vertriebsmix zu berücksichtigen.

Quellen:

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Whitepaper „Trends in der Content-Vermarktung“, das Sie hier herunterladen können.

Praxisleitfaden: Schritt für Schritt zum optimalen Content-Mix

Schritt für Schritt zum optimalen Content-Mix

Wer ins Content Marketing einsteigen will, sollte sich vorab einige Gedanken über Ziele, Zielgruppen, Themen und Content-Quellen machen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie eine individuelle Content-Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln.

Wer Content Marketing betreibt, muss nicht alle Inhalte selbst erstellen. Auch auf externe Quellen können Unternehmen zurückgreifen, um ihre Zielgruppen mit nützlichen Inhalten zu versorgen. Das kommt vor allem jenen Unternehmen entgegen, die mit geringen Ressourcen auskommen müssen. Doch Vorsicht: Fremde Inhalte sollten niemals das komplette Content-Angebot ausmachen! Für ein optimales Content-Erlebnis braucht es vor allem eigene Inhalte. Denn jeder Content-Typ hat seine Stärke und trägt auf unterschiedliche Art zur „Customer Experience“, also dem Nutzererlebnis, bei:

  • So sind selbst erstellte Inhalte vor allem geeignet, um Expertise zu zeigen und Leads zu generieren, beispielsweise wenn Website-Besucher Ihren Newsletter abonnieren oder ein Whitepaper  herunterladen. Zudem verbessern sie als „unique content“ das Suchmaschinenranking.
  • Lizensierte Inhalte dagegen sorgen dafür, dass Ihre Website mit wenig Aufwand aktuell bleibt, da sie automatisiert veröffentlicht werden können. Sie werden von Fachredakteuren erstellt und sind daher meist von hoher Qualität und sehr vertrauenswürdig.
  • Kuratierte Inhalte schließlich zeigen Ihren Lesern, dass Sie sich in Ihrem Thema auskennen, und tragen dazu bei, einen Ruf als vertrauenswürdige Quelle aufzubauen. Sie bieten außerdem enormes Potenzial für den Netzwerkaufbau in sozialen Medien und verbessern das Google-Ranking zu relevanten Keywords.

Wie finden Sie nun den richtigen Content-Mix für Ihr Unternehmen? Wichtig ist, dass Sie nicht planlos einsteigen, sondern sich im Vorfeld Gedanken über Ihre Ziele und Zielgruppen machen. Die folgenden Schritte sollen dabei helfen, eine individuelle Content-Strategie für Ihr Unternehmen zu entwickeln.

Schritt 1: Ziele bestimmen

Bevor Sie starten, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, was genau Sie mit Content Marketing erreichen wollen: Wollen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen? Ihre Conversion Rates optimieren? Oder Kunden binden?

Schritt 2: Zielpersonen definieren

Wen wollen Sie mit Ihren Inhalten erreichen? Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist, wo sie sich aufhält und was sie interessiert. Wichtig ist, dass Sie die Kundenperspektive einnehmen: Welche Probleme und Bedürfnisse hat Ihre Zielgruppe? Was könnte sie sich vor dem Kauf Ihrer Leistung oder Ihres Produktes fragen?

Schritt 3: Themen finden

Mehrwert ist der Schlüssel zum Erfolg. Bieten Sie Ihrem Publikum Inhalte an, die für sie wirklich nützlich sind. Liefern Sie Antworten auf ihre Probleme und Fragen. Ihre Mitarbeiter aus dem Vertrieb und dem Kundenservice können wertvolle Hinweise geben, was die Kunden interessiert. Auch eine Auswertung Ihrer Website-Statistik zeigt, welche Themen gefragt sind. Wenn Sie bereits in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs sind, liefern Kommentare und Posts Ihrer Fans ideale Ansatzpunkte.

Wichtig ist, dass Sie versuchen, sich mit Ihren Themen von Ihren Wettbewerbern zu unterscheiden, zum Beispiel indem Sie spezifischer sind und ein kleines, aber klar umrissenes Nischenpublikum adressieren oder indem Sie Ihre Geschichten auf eine andere Art erzählen als Ihr Wettbewerb.

Schritt 4: Content-Quellen festlegen

Entscheiden Sie anhand Ihrer Ziele und Rahmenbedingungen, welche Content-Quellen am besten geeignet sind. Wenn Sie beispielsweise nur geringe Ressourcen zur Verfügung haben und sicherstellen wollen, dass Ihre Website durch regelmäßigen, hochwertigen Content für die Leser attraktiv bleibt, bietet sich Content Licensing an. Ihr vorrangiges Ziel ist es, Ihre Position im Google-Ranking zu verbessern und die Conversion Rates zu steigern? Dann sollten Sie mehr Wert auf hochwertigen eigenen Content legen.

Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Bitte beachte Sie jedoch, dass sie nur als grober Anhaltspunkt dienen kann und Sie sich nie nur auf einen dieser Bereich stützen sollten.

 

Wenn Sie sich überwiegend bei den Aussagen aus Block A wiederfinden, sollten Sie Ihren Schwerpunkt auf Content Aggregation legen. Haben Sie viele Kreuze bei Block B gemacht, konzentrieren Sie sich auf die Erstellung eigener Inhalte. Bei Block C ist Content Curation erste Wahl. Doch denken Sie daran: Egal wo ihr Schwerpunkt liegt, sie sollten in jedem Fall auch Content aus den anderen beiden Quellen einplanen!

Haben Sie sich für eine Richtung entschieden, legen Sie nun spezielle Listen mit ganz konkreten Content-Quellen an: Für das Kuratieren zum Beispiel Twitter-Accounts von anderen Experten, die sich mit Ihrem Thema beschäftigen, Fachpublikationen, Xing-Gruppen, Branchenblogs etc. Abonnieren Sie auch Newsletter von anderen Experten aus Ihrer Branche. Für lizensierten Content recherchieren Sie nach Plattformen bzw. Content-Aggregatoren, die speziell Ihre Branche mit hochwertigen Inhalten bedienen können. Contiago bietet hier beispielsweise ein breites Portfolio, das u.a. die Bereiche Finanzen, Musik, Energie, IT, Industrie, Logistik, Medizintechnik, Handwerk, Handel und Medien umfasst.

Schritt 5: Content beschaffen

Wenn Ihre Quellen feststehen, geht es im nächsten Schritt um die konkrete Beschaffung der Inhalte: Sammeln Sie vorhandenen Content aus dem Unternehmen, scannen Sie täglich, was Ihr Netzwerk an Inhalten verbreitet und wählen Sie aus dem abonnierten Newsfeed das aus, was Ihre Zielgruppen interessiert. Ergänzen Sie diesen Content in regelmäßigen Abständen um selbst erstellte Inhalte, z.B. Case Studies, Whitepapers oder Blogartikel.

Schritt 6: Content verbreiten

Damit Ihr Content auch bei den Zielgruppen ankommt, ist es wichtig, die Distributionskanäle sorgsam auszuwählen. Konzentrieren Sie sich hier lieber auf wenige Kanäle statt von Facebook über Xing bis Twitter alles bedienen zu wollen. Die entscheidende Frage ist, welche Medien für Ihre potenziellen Kunden wirklich relevant sind: Wo informieren sie sich in welchen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses?

Schritt 7: Erfolge messen

Definieren Sie passende KPIs und überprüfen Sie diese regelmäßig. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, können das Views, Klickraten, Verweildauer, Downloads oder Anzahl neuer Leads sein. Und ganz wichtig: Erwarten Sie keine Erfolge über Nacht – Content Marketing ist auf Langfristigkeit angelegt!

Fazit

Wie genau sich der Content in Ihrem Unternehmen zusammensetzt, hängt von Ihren Zielen ab. Grundsätzlich ist jedoch jedes Unternehmen gut beraten, neben fremden Inhalten immer auch eigene Inhalte in den Content-Mix zu integrieren. Idealerweise sollten diese sogar den größten Raum einnehmen. Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die Stärken der verschiedenen Content-Typen sowie die Idealverteilung im Content-Mix:

Tabelle: Der richtige Content-Mix – das ideale Verhältnis von kuratiertem, lizensiertem und selbst produziertem Content (Quelle: Contiago AG)

Tabelle: Der richtige Content-Mix – das ideale Verhältnis von kuratiertem, lizensiertem und selbst produziertem Content (Quelle: Contiago AG)

Quellen:

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Whitepaper „Der optimale Content-Mix für Unternehmenswebsites“, das Sie hier herunterladen können.

Verlage entdecken einen neuen Absatzmarkt für ihre Inhalte

Inhalte Absatzmarkt

In der Diskussion um das richtige Modell zur Content-Monetarisierung haben die Verlage meist den Endkonsumenten im Blick. Doch dessen Bereitschaft, für digitale Inhalte zu zahlen, ist gering. Daher rückt nun ein anderer lukrativer Markt ins Blickfeld, welcher einen neuen Absatzmarkt für ihre Inhalte bietet: die Unternehmen.

Kaum ein Verlagskongress oder Entscheidertreffen, auf dem derzeit nicht über Content-Vermarktung diskutiert wird. Wie lassen sich redaktionelle Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel an die Leser bringen? Das ist die alles entscheidende Frage. Denn allmählich wird es eng für die Verleger: Mit dem Printgeschäft fahren sie weiter Verluste ein, und für das Digitale ist das passende Geschäftsmodell noch nicht gefunden. So wird derzeit alles ausprobiert, was Reichweite und Erlöse verspricht: von Paywalls über Online-Kioske wie Blendle bis hin zu mobilen Apps wie Facebook Instant Articles. Doch ein wirklich profitables Modell ist bisher nicht in Sicht. Selbst Blendle, das bisher einen Hype in der Branche ausgelöst hat, bringt den Verlagen nur Cent-Beträge ein. Der Grund dafür ist, dass die Leser hierzulande erst langsam eine Bereitschaft entwickeln, für redaktionelle Inhalte im Netz zu zahlen.

Die richtige Zielgruppe im Blick?

Blendle, Facebook oder die eigene Paywall – bei der aktuellen Debatte um das passende Geschäftsmodell geht es vor allem um das „Wie“: Wie gelangen die Inhalte auf digitalem Weg an die Leser. Nicht hinterfragt wird dabei das „Wer“: Wer sind die Abnehmer der Inhalte? Die Verlage übertragen damit einfach das grundlegende und bewährte Prinzip des Verlagswesens ins digitale Zeitalter. Käufer ihrer Inhalte sind die Endkonsumenten, Unternehmen spielen vor allem als Werbetreibende eine Rolle. Diesen Zusammenhang nicht zu hinterfragen, ist jedoch fatal. Denn indem die Verlage nur auf die Konsumenten als Content-Abnehmer abzielen, verschenken sie enormes Potenzial. Sie übersehen den neuen und lukrativen Absatzmarkt der Unternehmen. Denn sie sind es, die heutzutage den größten Content-Bedarf haben.

Der Bedarf an gutem Content wächst

Unternehmen benötigen in Zeiten des Content Marketing aktuelle und nützliche Inhalte, um sich bei ihren Zielgruppen als Experten zu profilieren und Vertrauen aufzubauen. Die Mehrheit der Unternehmen verfügt allerdings nicht über die nötigen Ressourcen, um diese Inhalte selbst zu erstellen. Dies zeigt jährlich neu die Studie des Content Marketing Institutes. Demnach planen 76 Prozent aller Unternehmen, im Jahr 2016 mehr Content zu produzieren. Gleichzeitig sehen sie in der regelmäßigen Erstellung von fesselnden und vielfältigen Inhalten eine große Herausforderung.

Contiago-Blog_CMI-Studie

B2B-Handelsplattformen für digitalen Content

Fachmedien sind für Unternehmen eine beliebte Quelle für hochwertigen Content. Sie finden hier täglich fundierte Hintergrundberichte und Nachrichten, die für Ihre Zielgruppen von Nutzen sein können. Diese Inhalte können sie direkt von den Verlagen beziehen, wobei der Aufwand für den Lizenzerwerb jedoch sehr hoch ist. Spezielle Handelsplattformen wie die Contiago Content Cloud bieten daher die Möglichkeit, die Inhalte einfach zu abonnieren, so dass sie für einen bestimmten Zeitraum auf der Website oder in anderen Medien genutzt werden können.
Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fragen zur Content-Vermarktung an Unternehmen beantwortet:

1) Wie funktioniert eine B2B-Handelsplattform für Content?

Plattformen wie Contiago sind eine Art Content-Marktplatz, auf dem Produzenten und Abnehmer von Inhalten zusammenkommen: Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger bieten ihre Inhalte an, Unternehmen, Verbände und Netzwerke wählen daraus die zu ihren Kunden passenden Themen aus.

2) Welche Vorteile bietet Contiago gegenüber einer Selbstvermarktung?

Über Contiago erreichen Verlage ein zahlungsbereites Publikum und können so mit vorhandenen Inhalten zusätzliche Umsätze erzielen. Dabei behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle über ihre Inhalte, müssen sich nicht um technische Details und Lizenzverhandlungen kümmern und erhalten zudem wertvolle Informationen darüber, wie die Inhalte genutzt werden.

3) Können auch andere Plattformen angeschlossen werden?

Contiago erleichtert den Verlagen das Handling der vielen verschiedenen Distributionskanäle. Denn sie können über eine Plattform gleichzeitig mehrere Kanäle bespielen: Die Inhalte lassen sich direkt aus dem System beispielsweise in einen eigenen Shop und auch für Drittanbieter bereitstellen.

4) Wer bestimmt den Preis für die Inhalte?

Den Preis bestimmen allein die Verlage und Content-Produzenten.

5) Wie funktioniert die technische Anbindung?

Um Contiago nutzen zu können, wird das eigene Redaktionssystem über eine Schnittstelle an die Contiago-Plattform angebunden. Standardtechnologien sorgen dafür, dass die Implementierung – und auch der Datenaustausch – schnell und problemlos von statten gehen.

6) Ist das Urheberrecht gewahrt?

Die Bedingungen für die Nutzung ihrer Inhalte bestimmen die Verlage selbst. Contiago stellt durch technische Strukturen sicher, dass diese eingehalten werden und das Urheberrecht jederzeit gewahrt ist. Ihre Inhalte bleiben also jederzeit Ihre Inhalte.
Sie möchten mehr wissen über Contiago? Auf unserer Webseite finden Sie weitere Informationen. Sollten darüber hinaus noch Fragen offen geblieben sein, können Sie uns gerne auch persönlich kontaktieren – per Telefon unter +49 (0)6201 / 876 97 27 oder per E-Mail an info@contiago.de

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Content Marketing ist heute das Mittel der Wahl, um die Aufmerksamkeit und das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen. Anstatt werblicher Produktversprechen setzen Unternehmen dabei auf hochwertige Inhalte, die aktuell und nützlich sind. Content ist gefragt, der auf die Fragen der Kunden eingeht und ihnen einen Mehrwert bietet. Vor allem kleine Unternehmen und Verbände können den Content-Bedarf jedoch aus eigenen Kräften oft nicht decken. Und das müssen sie auch gar nicht: Denn auch fremde Inhalte lassen sich für das Content Marketing nutzen.

Unser neues Whitepaper zeigt auf, aus welchen Quellen Sie schöpfen können, um mit geringem Aufwand ins Content Marketing einzusteigen. Es erklärt, wie Sie Inhalte von Dritten sammeln, filtern, neu aufbereiten und wieder verbreiten, und wie Sie Nachrichten und Hintergrundartikel aus Fachmagazinen in Ihre Webseite einbinden können. Das Whitepaper erläutert die unterschiedlichen Ansätze sowie ihre jeweiligen Einsatzbereiche und bietet konkrete Hilfestellung auf dem Weg zum effizienten Content Marketing.

Wir hoffen, dass Ihnen das Whitepaper den Einstieg ins Content Marketing erleichtert. Wenn noch Fragen offen geblieben sind oder Sie mehr über die Contiago Content Lounge erfahren möchten, kontaktieren Sie uns! Wir helfen gerne weiter.

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Digitalisierung in Verlagen: Fit für den Content-Vertrieb der Zukunft

Digitalisierung in Verlagen: Fit für den Content-Vertrieb der Zukunft

Die Digitalisierung hat die Verlagsbranche in zwei Lager gespalten: Die Einen haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und streichen heute mit ihrem Digitalgeschäft bereits satte Gewinne ein. Die Anderen befinden sich noch immer in Schockstarre und wissen nicht, wie sie die Verluste aus dem Printgeschäft auffangen sollen. Vor allem bei kleineren Verlagen und Medienhäusern ist die Not groß. Wir zeigen in diesem Beitrag, welche internen Voraussetzungen Sie schaffen müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Digital ist weiter auf dem Vormarsch: Wie eine aktuelle Studie des BDZV zeigt, wächst das Digitalgeschäft der deutschen Verlage derzeit sowohl bei der Auflage als auch bei der Werbung stark. Für 2016 erwarten die Unternehmen beim E-Paper ein Plus von über 11 Prozent, bei der Werbung von 8 Prozent. Für das Printgeschäft werden dagegen in beiden Bereichen Rückgänge erwartet.

Beispielhaft für diese Entwicklung stehen die aktuellen Geschäftszahlen von Axel Springer: Der Medienkonzern steigerte im Jahr 2015 sowohl seinen Umsatz als auch den Gewinn deutlich. Treiber waren dabei die digitalen Produkte: Laut eines Berichts von Spiegel Online machte der Verlag deutlich mehr als die Hälfte seiner Einnahmen (62 Prozent) mit digitalen Produkten. Und auch für 2016 rechnet Axel Springer hier mit weiteren Zuwächsen.

Suche nach neuen Erlösmodellen

Während ein Teil der Verlagsbranche mit dem Digitalgeschäft bereits kräftig verdient, sieht es bei dem anderen Teil weniger rosig aus: Vor allem kleinere Medienhäuser und Verlage haben damit zu kämpfen, dass ihre Leser der gedruckten Zeitung heute digitale Geräte und Plattformen vorziehen, geschweige denn für Nachrichten bezahlen wollen. Die Einnahmen aus dem klassischen Vertrieb und der Printwerbung fallen weg, doch für den Digitalbereich gibt es noch kein passendes Geschäftsmodell, das die Verluste langfristig ausgleicht. Paywalls, mobile Apps, Zweitverwertung von Content über Online-Kioske wie Blendle und Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles – vieles wird derzeit ausprobiert. Doch die richtige Antwort auf die Königsfrage scheint noch nicht gefunden: Wie bringt man seine Inhalte im digitalen Zeitalter mit optimaler Reichweite möglichst rentabel unters Volk?

Schnittstellen zur digitalen Welt schaffen

Beim Ringen um das passende Geschäftsmodell versäumen es Verlage nicht selten, ihre Hausaufgaben in Sachen technischer Infrastruktur zu machen. Denn um die neuen Distributionskanäle nutzen zu können, muss sichergestellt sein, dass sich die Inhalte überhaupt auf die verschiedensten Geräte und Plattformen ausspielen lassen, über die Content heute konsumiert wird. Dreh- und Angelpunkt sind dabei entsprechende Schnittstellen, so genannte APIs, die es Marktpartnern ermöglichen, automatisiert auf Verlagsinhalte zuzugreifen. Einige große Medienhäuser, vor allem in den USA und in Großbritannien, bieten ein solches API-Konzept bereits an und ermöglichen es so, die Artikeldatenbank von außen zu durchsuchen und Inhalte abzurufen.
Für die Verlage hat dieses Modell gleich mehrere Vorteile: Werden die APIs in Apps oder Websites integriert, vergrößert das die Reichweite. Außerdem kann das Konzept zur Content-Monetarisierung beitragen, wenn der Zugriff auf die Inhalte mit Werbeeinblendung verknüpft ist. Und schließlich wird durch die API der Weg geebnet, um Verlagsinhalte auch über neue Kanäle oder Plattformen wie beispielsweise die Contiago Content Cloud zu vertreiben.

Das Gold in den Archiven effizient managen

Vorrangiges Ziel der Verlage sollte es sein, ihren Pool an qualitativ hochwertigen Inhalten sowie die Infrastruktur für den digitalen Konsum fit zu machen. Gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass diese Inhalte auch möglichst effizient und effektiv genutzt werden können. Denn die Hälfte aller redaktionellen Inhalte sind länger als 2,6 Tage aktuell – und damit zu schade fürs Archiv.

Ein modernes Digital Asset Management (DAM) kann dabei unterstützen, digitale Inhalte effizient zu managen, indem es den Content zentral und medienneutral speichert, verwaltet und für eine schnelle Weiternutzung verlagsweit abrufbar macht. Die Vorteile eines DAMs für Verlage sind vielfältig, zu den wichtigsten zählen:

  • effizientere Workflows, da die Assets im Publishing-Prozess schneller aufgefunden, bearbeitet und archiviert werden können
  • eine leichtere Wiederverwertung und schnellere Integration in neue Produkte durch die medienneutrale Speicherung der Assets
  • eine bessere Auffindbarkeit durch interne und externe Nutzer und damit eine bessere Vermarktbarkeit

Bereit für den Content-Vertrieb der Zukunft

Um den digitalen Wandel zum eigenen Vorteil nutzen zu können, müssen erst die internen Voraussetzungen für den Content-Vertrieb der Zukunft geschaffen werden. Dazu gehören unter anderem ein API-Konzept, mit dem Inhalte auf verschiedene Plattformen und Geräte ausgespielt werden können, sowie ein maßgeschneidertes System für das Asset Management. Wer diese Hausaufgaben im Jahr 2016 noch immer nicht gemacht hat, für den wird es höchste Zeit. Denn wie Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, es richtig auf den Punkt bringt: „Es gibt für Medienunternehmen eigentlich nur drei Prioritäten: erstens Internet, zweitens Internet, drittens Internet.“

Quellen und weitere Infos:

Content im Verband

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust – Wie Verbände mit nützlichen Inhalten das Vertrauen ihrer Mitglieder zurückgewinnen und sich als Partner positionieren können.

Seit Jahren kämpfen Verbände, Interessenvertretungen, Parteien und Gewerkschaften gegen den Mitgliederschwund. Ein Trend, der nur schwer aufzuhalten scheint. Das ist fatal, denn hier geht es für viele Organisationen nicht nur um die eigene Daseinsberechtigung, sondern schlicht um die Existenz, wenn Mitgliedsbeiträge ausbleiben. Mitglieder zu gewinnen und zu halten gehört daher zu den zentralen Aufgaben einer jeden Mitgliederorganisation.

Nützliche Angebote überzeugen die Mitglieder

Erfolgreich in der Mitgliederakquise und -bindung sind heute vor allem jene Organisationen, die sich als Dienstleister und Partner verstehen: Sie kennen die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Mitglieder und entwickeln Services, die diese auf hohem, professionellem Niveau erfüllen. Dabei gilt: Je nützlicher und konkreter das Angebot ist, desto besser. Vor allem im Bereich der Marketingkommunikation gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitglieder unterstützen können. Mögliche Inhalte sind hier:

  • Vorlagen für Broschüren, Mailings und Websites, die die Mitglieder für ihr Marketing verwenden können,
  • Internetseiten zu speziellen Themen, so genannte Microsites, die die Mitglieder in ihre eigene Website integrieren können,
  • Nachrichten aus der Branche, die die Mitglieder in ihre Homepage übernehmen können,
  • Material für gemeinsame Aktionstage und deren organisatorische Vorbereitung,
  • Handbücher, Leitfäden und Whitepaper zu unterschiedlichen Themen, beispielsweise zur Pressearbeit oder zur Durchführung von Veranstaltungen
  • Workshops und Seminare, in denen die Mitglieder Fähigkeiten und Know-how für ihre Arbeit erwerben können.

Um herauszufinden, was für Ihren Verband geeignete Angebote sein könnten, sollten Sie sich in Ihre Mitglieder hineinversetzen: Welche Themen interessieren sie? Was sind ihre Probleme im Alltag? „Wer seine Mitglieder erreichen will, muss nicht nur deren spezifische Interessen kennen, sondern auch die Lese- und Sehgewohnheiten“, sagt zu recht Anton Landgraf, leitender Redakteur „Amnesty Journal“, Deutsche Sektion Amnesty International. Nur wer diese kennt, kann gezielt darauf eingehen und sie mit passenden Inhalten bei ihren Aufgaben unterstützen. Sie können die Bedürfnisse Ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Befragungen und Veranstaltungen ermitteln. So zeigen Sie ihren Mitgliedern, dass sie Ihnen wichtig sind.

Mehrwert bieten – und auch kommunizieren

Sie verfügen schon über ein gutes Angebot an Serviceleistungen? Dann ist es wichtig, die Mitglieder darüber auch umfassend zu informieren und ihnen den Nutzen ihres Engagements deutlich zu machen. Mehrwert schaffen und diesen kommunizieren – das gilt für jeden Verband. Als Kommunikationskanäle eignen sich unter anderem die Mitgliederversammlungen, die Mitgliederzeitschrift, der Email-Newsletter für die schnelle Informationsverbreitung sowie die Verbandswebsite als zentrale Anlaufstelle im Internet.

Mitgliederzeitschriften sind nach wie vor ein wichtiges Medium der Verbandskommunikation. Dennoch wandern viele ungelesen ins Altpapier oder werden nicht so beachtet, wie es sich mancher Hauptgeschäftsführer oder Kommunikationsverantwortlicher wünscht. Zudem stehen die Zeichen der Zeit auf Interaktion statt Ein-Weg-Kommunikation. Daher kommt der Verbandswebsite eine immer größere Bedeutung zu. Sie gilt es, zu einem Portal für Information und den Austausch mit Ihren Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Das Verbandsportal als zentraler Content-Pool

Über eine Webseite lassen sich schnell und effizient unterschiedliche Personenkreise erreichen: Mitglieder informieren sich dort über das Verbandsgeschehen und greifen im Mitgliederbereich auf exklusive Informationen zu. Je nach Ausrichtung des Verbands nutzen Politiker, Journalisten oder Branchenexperten das Portal als Informationsquelle bei ihren Recherchen und zur Kontaktaufnahme. Und Nicht-Mitglieder werden hier auf die Leistungen des Verbands aufmerksam gemacht.

Entscheidend für ein Verbandsportal ist, dass es regelmäßig aktualisiert wird und so für die Zielgruppen attraktiv bleibt. Das kostet allerdings Zeit und Ressourcen, die viele Verbände nicht haben. Doch es gibt Lösungen, wie etwa die Content-Plattform Contiago, über die Sie sehr einfach aktuelle Nachrichten aus der Branche beziehen können, um damit Ihr Portal für Ihre Mitglieder attraktiver zu machen.
Auch ist es möglich, Informationen aus dem Verband, z. B. Handbücher oder Marketingmaterialien, über die Plattform schnell an alle angeschlossenen Mitglieder zu verbreiten.

Von einem solchen Newsfeed profitieren nicht nur Sie als Verband, sondern auch Ihre Mitglieder: Sie erhalten Zugriff auf hilfreiche Informationen, die sie im Alltag unterstützen. Zudem können sie die bereitgestellten Branchennews auch auf ihre eigene Website stellen, um sie für ihre Kunden attraktiv zu halten. Das kommt vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen entgegen, die in Zeiten des Content Marketings vor neuen Herausforderungen stehen: Sie wollen ihren Endkunden nützliche Inhalte bieten, doch haben weder Budget noch Ressourcen, um diese selbst zu erstellen. Hier liegt Ihre Chance als Verband, sie mit solchem Content zu unterstützen und sich so als wertvoller Partner zu positionieren.

Ein Beispiel aus der Finanzbranche: Netfonds AG

Die Netfonds AG, einer der größten Maklerpools in Deutschland, setzt eine solche Content-Plattform bereits erfolgreich für die Netzwerkkommunikation ein. Die Plattform ist hier im Homepage-Baukasten des Unternehmens integriert. Wer diesen nutzt, kann aktuelle News aus der Branche schnell und einfach in die eigene Website integrieren. Die Inhalte werden über einen Newsfeed bereitgestellt und stammen von Fachmagazinen wie Euro oder Börse am Sonntag. Auch Netfonds selbst steuert Inhalte bei, um beispielsweise Produkt- und Marketinginformationen gezielt an seine Partner auszuliefern. Diese können die Inhalte für ihren Vertrieb nutzen. Davon profitiert das Netzwerk als Ganzes: Kampagnen werden im Sinne der Marke Netfonds durchgeführt und der Wissensaustausch stärkt die Mitgliederbindung.
Mehr über den Einsatz der Contiago-Plattform bei Netfonds erfahren Sie in der Case Study, die Sie hier herunterladen können.

Fazit:

Wer als Verbandsmanager erfolgreich Mitglieder binden will, sollte ihnen Inhalte und Services anbieten, die im Alltag nützlich sind. Entwickeln Sie deshalb Ihre Website zu einem Verbandsportal weiter, das sowohl ein Ort für den Austausch mit Ihren Mitgliedern ist als auch zentrale Content-Plattform, um Inhalte für Ihre Mitglieder und deren Internetseiten bereitzustellen. So schaffen Sie eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sowohl die Webseite Ihrer Mitglieder als auch Ihre eigene bleiben aktuell, und der enge Wissensaustausch stärkt das Wir-Gefühl.

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