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Warum Verlage jetzt auf Content Licensing setzen sollten

Contiago Blog - Content Licensing

Viele Verlage betrachten Unternehmen, die redaktionelle Inhalte produzieren, als Konkurrenz. Dabei könnten sie auch potenzielle Kunden sein. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Medienhäuser neue Zielgruppen erschließen können, indem sie ihre Inhalte an Unternehmen lizensieren.

Content Marketing ist ein nachweislich effektiver Ansatz, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen. Das erkennen immer mehr Unternehmen und stellen nützliche Inhalte in den Fokus ihrer Marketingaktivitäten. Sie produzieren Content, der für ihre Zielgruppen relevant ist, ihre Fragen beantwortet und das Unternehmen so als kompetenten und vertrauenswürdigen Partner positioniert. Diese Inhalte sind meist von hoher Qualität, weshalb viele Medienhäuser darin eine Konkurrenz für ihre eigenen Inhalte sehen. Denn nun konkurrieren ihre Angebote mit denen der Unternehmen um die Gunst der Leser. 64 Prozent der Verlage sagen laut einer Bitkom-Studie sogar, dass die klassischen Medien durch Content Marketing ihre Deutungshoheit verloren hätten.

Content Marketing verändert die Spielregeln

Contiago Blog – Content Marketing verändert die Spielregeln

 

Unternehmen benötigen regelmäßig hochwertigen Content

Doch die neuen Player im Content-Markt nur als Konkurrenz zu sehen, greift zu kurz. Denn viele Unternehmen, die Content Marketing betreiben, verfügen nicht über die nötigen Kapazitäten, um regelmäßig hochwertige Inhalte zu erstellen. So gab knapp die Hälfte der Unternehmen in einer Studie von Ligatus an, dass es ihnen an Ressourcen für das Content Marketing mangelt. Gleichzeitig wächst aber der Bedarf an hochwertigem Content. Daher greifen Unternehmen verstärkt auch auf externe Content-Quellen zurück.

Genau hier liegt die Chance für Fach- und Special-Interest-Verlage. Denn wer eignet sich besser als Content-Lieferant als jemand, der täglich fundierte und journalistisch aufbereitete Hintergrundberichte und Nachrichten produziert? Der Verband der Deutschen Fachpresse nennt in seiner Fachpresse-Statistik 4.000 Fachzeitschriften mit seit 2009 sogar leicht steigender Auflagenzahl, viele davon für technische Informationen. Laut einer B2B-Entscheideranalyse wird die Kernzielgruppe über digitale und gedruckte Fachmedien nahezu komplett erreicht (94 Prozent). B2B-Entscheider bewerten die Informationen in Fachmedien dabei als besonders glaubwürdig, objektiv und seriös, so die Analyse. Sie sind daher auch für Unternehmen, die sich an diese Entscheider richten, von großem Interesse.

Mit Content-Licensing auch Archiv-Inhalte verwerten

Verlage sollten die neue Situation daher als Chance begreifen: Unternehmen, die Content Marketing betreiben, sind nicht nur Konkurrenten, sondern auch potenzielle Abnehmer für ihre Inhalte. Über den Verkauf von Lizenzen können sie diesen ermöglichen, ihren Content für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen – ob auf ihrer Website, im Intranet oder anderen Medien. Insbesondere so genannter „Evergreen Content“, der längerfristig aktuell ist, lässt sich hier gewinnbringend zweitverwerten. Oft schlummert dieser in den Archiven der Verlage, was eine enorme Verschwendung darstellt.

Einige Verlage wie die dfv Mediengruppe haben das Potenzial bereits erkannt und bieten Interessenten auf ihrer Website Nutzungsrechte an. Diese können jedoch nur manuell und auf Nachfrage erworben werden. Das ist für die Abnehmer mühsam und zeitaufwändig. Eine automatisierte Übernahme der Inhalte, wie sie Contiago anbietet, würde dagegen Ressourcen schonen und die Grundlage für eine längerfristige Zusammenarbeit schaffen.

Sie möchten wissen, wie genau das Modell funktioniert? Hier haben wir die Antworten auf wichtigsten Fragen rund um Content Licensing:

Was genau ist Content Licensing?

Unter Content Licensing versteht man den Austausch von Inhalten zwischen zwei Parteien. Dabei stellt der Verlag als Rechteinhaber seinen Content einem Unternehmen oder einer Organisation gegen eine Lizenzgebühr für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung. Oft handelt es sich dabei um Zweitverwertung von bereits veröffentlichten Inhalten aus einem Print- oder Online-Medium.

Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Der Content-Käufer erwirbt das Nutzungsrecht, den lizensierten Content auf den vereinbarten Medien für einen definierten Zeitraum zu veröffentlichen. Die Urheberrechte sind davon unberührt, sie verbleiben beim Content-Ersteller. Der Content-Lizenzierung liegt ein Lizenzvertrag zu Grunde, in dem die Rechte und Pflichten der Vertragspartner festgehalten sind.

Was ist der Unterschied zu Content Syndication?

Im Zusammenhang mit Content Licensing wird häufig auch von Content Syndication gesprochen. Doch Syndizierung bezieht sich genaugenommen auf den gegenseitigen und meist kostenlosen Austausch von Inhalten, Werbeleistungen oder Traffic zwischen zwei Parteien.

Was sind die Vorteile für den Content-Käufer?

Der Abnehmer kann seinen eigenen Content um hochwertigen Premium-Content ergänzen und so einen echten inhaltlichen Mehrwert bieten. Das stärkt seine Position als Experte, trägt zur Kundenbindung bei, und führt zu besseren Conversion Raten (Lead-Generierung, Käufe) auf der Website. Zudem kann er seine eigenen Kosten für die Produktion von Content reduzieren und profitiert von der Auswahl zwischen hochwertigen Inhalten mehrerer Content-Anbieter.

Wie werden die Inhalte vertrieben?

Die Inhalte können zum einen direkt über einen Content-Shop auf der Website des Anbieters vertrieben werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Inhalte regelmäßig über einen B2B-Marktplatz wie Contiago zu beziehen: Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger bieten auf der Content-Plattform ihre Inhalte an. Unternehmen, Verbände und Netzwerke wählen daraus die zu ihren Kunden passenden Themen aus.

Was sind die Vorteile für Verlage?

Mit B2B Content Licensing erreichen Verlage ein Publikum, das im Gegensatz zum Endkunden bereit ist, für digitale Inhalte zu zahlen. Nämlich Unternehmen, die ihren Websitebesuchern einen Mehrwert bieten wollen. So können Verlage mit vorhandenen Inhalten zusätzliche Umsätze erzielen. Evergreen Content, der ungenutzt in den Archiven schlummert, wird so gewinnbringend wiederverwertet. Dabei behält der Verlag jederzeit die volle Kontrolle über seine Inhalte und erhält zudem wertvolle Informationen darüber, wie seine Inhalte genutzt werden.

Content Licensing im Vergleich zu anderen Vertriebsmodellen: Vor- und Nachteile

Contiago Blog – Content Licensing im Vergleich zu anderen Vertriebsmodellen

 

Whitepaper: Neue Erlösmodelle für Fachverlage – Was bisherige Ansätze wirklich bringen und wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren

Contiago Whitepaper – Neue Erlösmodelle für Fachverlage

Die Verlagsbranche ist im Umbruch. Das Anzeigengeschäft schrumpft. Digitale Inhalte bringen nicht den erhofften Umsatz. Neue Erlösquellen müssen her. Aber welche? Google, Facebook, Apple und Digitalkioske wie Blendle wollen sich als Partner der Verlage positionieren, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme und eine Rückbesinnung auf die eigentliche Stärke der Verlage: ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Content.

In diesem Whitepaper stellen wir gängige und neue Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Was bringen Paid Content, Distributed Content & Co. wirklich? Welche Ansätze gibt es darüber hinaus, um Content heute und morgen effektiv zu monetarisieren? Ist Content Marketing das Verlags-Business der Zukunft? Und wenn ja, wer sind dann die Kunden von morgen?

Außerdem präsentieren wir einen Ansatz, der bisher weitgehend unbeachtet blieb: B2B Content Licensing. Unternehmen benötigen heute schon mehr Content, als sie zu produzieren in der Lage sind. Hier tut sich für Verlage ein neuer Markt auf, indem sie Nutzungsrechte an Unternehmen lizenzieren. Wir zeigen Ihnen, wie B2B Content Licensing funktioniert und wie Sie zusätzlich zum Abogeschäft mit vorhandenem Content weitere Umsätze erzielen.

Die Inhalte des Whitepapers im Überblick:

Eine Branche im Umbruch
Auf welche Veränderungen müssen sich Fachverlage heute schon einstellen?

Paid Content, Distributed Content & Co: Erlösmodelle auf dem Prüfstand
Welche Vor- und Nachteile bieten gängige und neue Modelle im Umsatzmix der Fachverlage?

Contiago Whitepaper 2017/1 - Neue Erlösquellen für Fachverlage

Whitepaper für Publisher

Zeit zum Handeln: Fit für die Content-Vermaktung im digitalen Zeitalter
Wie müssen Fachverlage ihr Geschäftsmodell verändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Geschäftsmodell Content Licensing: Profitieren Sie vom Content Marketing Trend
Welche Rolle bietet das Lizensieren von Inhalten als Ergänzung zu bestehenden Erlösquellen?

Content neu denken: Drei Voraussetzung für den Content-Vertrieb der Zukunft
Welche Anforderungen stellt Content Licensing an Content, Prozesse und Leserorientierung?

 

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Content-Vermarktung für Verlage – Whitepaper zur Monetarisierung digitaler Inhalte

Aufgeklappte Magazine

Trends in der Content-Vermarktung: Wie Verlage ihre Inhalte gewinnbringend verwerten

An Modellen für den Vertrieb von digitalen Inhalten mangelt es nicht: Paywalls, mobile Apps, Online-Kioske wie Blendle – vieles haben die Verlage schon ausprobiert. Doch die dringend benötigten Erlöse haben sie damit bisher nicht erzielt. Große Hoffnung ruht nun auf den Apps der Internetriesen Facebook, Google und Apple. Sie locken mit ihrer hohen Reichweite. Ob sie allerdings auch Umsätze bringen, bleibt abzuwarten. Denn die Bereitschaft der Leser, für redaktionelle Inhalte im Netz zu zahlen, ist gering. Ebenso die Akzeptanz für mobile Werbung.
Dieses kostenlose Whitepaper gibt Ihnen einen Einblick in die derzeitigen Möglichkeiten der Content-Vermarktung für Verlage. Es zeigt Vor- und Nachteile der verschiedenen Plattformen auf und hilft dabei, die passende Lösung für Ihr Medienhaus zu finden.

Sie erfahren:

  • Wie Sie Ihre Inhalte im digitalen Zeitalter profitabel vermarkten
    Contiago Whitepaper 2/2016 - Trends der Content-Vermarktung

    Whitepaper für Publisher

  • Warum Paywalls nicht das Modell der Zukunft sind
  • Was Facebook Instant Articles, Blendle und andere Plattformen wirklich bringen
  • Wie man die Vielzahl an Kanälen flexibel managen kann und dabei jederzeit die Kontrolle über den eigenen Content behält
  • Wie Sie Ihre Inhalte und Strukturen fit für die digitale Zukunft machen
  • Warum immer mehr Verlage die Unternehmen als lukrativen Absatzmarkt für ihre Inhalte entdecken
  • Wie eine B2B-Handelsplattform für digitalen Content funktioniert
  • Erfahren Sie in dem kostenlosen Whitepaper alles, was Sie wissen müssen, um mit den neuen digitalen Kanälen wirklich Geld zu verdienen!

 

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Blendle & Co: Alles unter Kontrolle?

Blendle & Co: Alles unter Kontrolle?

Digitale Zeitungskioske mischen derzeit die Verlagsbranche auf. Blendle und Co. locken mit mehr Reichweite, jungen Lesern und zusätzlichen Umsätzen. Doch Verleger sind gut beraten, die neuen Vertriebsmöglichkeiten kritisch zu prüfen und sicherzustellen, dass sie die Kontrolle über ihre Inhalte und Kanäle behalten.

In der Verlagswelt ist derzeit viel in Bewegung. Nach langer Zeit des Zögerns wenden sich Verleger verstärkt Plattformen wie Facebook Instant Articles oder Blendle zu. Laut einer Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler wollen mehr als die Hälfte aller Verlage (59 Prozent) künftig diese Vermarktungsmodelle nutzen. Sie versprechen sich davon höhere Reichweiten, eine Stärkung ihrer Marke und zusätzliche Erlöse. Besonders Blendle steht seit einiger Zeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Der digitale Zeitungskiosk ging im September 2015 in Deutschland an den Start und gewinnt derzeit immer mehr Anhänger – auf Verlags- wie auf Nutzerseite. Grund genug, sich den Anbieter einmal näher anzuschauen.

Wie funktioniert Blendle?

Blendle ist ein digitaler Zeitungskiosk. Leser können Zeitungen und Zeitschriften durchblättern, verschiedene Artikel anlesen und dann jene kaufen, die ihnen zusagen. Die Vorteile für die Nutzer sind klar: Sie können sich aus unterschiedlichen Quellen bedienen, ohne sich überall registrieren zu müssen. Dabei zahlen sie nur das, was sie wirklich lesen wollen. Bei Nichtgefallen gibt es sogar das Geld zurück. Mit dem Geschäftsmodell hat Blendle das iTunes-Prinzip auf die Verlagswelt übertragen.

Was ist so revolutionär daran?

Bisher haben sich Verlage schwer damit getan, ihre Inhalte „entbündelt“ zu verkaufen, also das Paket einer gesamten Ausgabe aufzuschnüren und die Artikel einzeln zum Kauf anzubieten. Offensichtlich haben sie nun erkannt, dass sich junge Menschen nur so dazu bewegen lassen, für journalistische Produkte im Netz zu zahlen: indem man einzelne Artikel genau dort verfügbar macht, wo sie sich bewegen und den Kauf besonders einfach und flexibel gestaltet.

Was sind die Vorteile für Verlage?

Verlagen eröffnet sich durch digitale Kioske wie Blendle ein neuer Absatzmarkt: Sie erreichen damit jene Zielgruppen, die journalistische Inhalte heute überwiegend online und mobil konsumieren. An den Einnahmen durch den Artikelverkauf werden sie bei Blendle mit 70 Prozent beteiligt. Die Preise legen die Verlage selbst fest, sie liegen pro Artikel zwischen 15 Cent und zwei Euro. Dabei sind Verlage nicht gezwungen, ihre Inhalte exklusiv über Blendle zu verbreiten, sondern können parallel auch im eigenen Newsportal angeboten werden.

Über 100 Zeitungen und Magazine nutzen die Plattform derzeit als ergänzenden Vermarktungskanal, darunter FAZ, SZ, Die Welt, Spiegel, Stern und Neon. Die große Bandbreite an teilnehmenden Verlagen zeigt, mit welcher Wucht Blendle in den Markt gestartet und wie groß der Druck auf viele Publisher inzwischen ist, mit digitalen Inhalten Geld zu verdienen.

Was sind die Risiken?

Zeitungskioske wie Blendle und Plattformen wie Facebook Instant Articles oder Google „Accelerated Mobile Pages“ bieten zwar zusätzliches Marktpotenzial, bergen aber auch Risiken. Denn es sind die Tech-Konzerne, die hier die Spielregeln bestimmen. „Die Plattformen zwingen die Inhalteanbieter in ihre Systeme, “ sagt Jan-Eric Peters, ehemaliger Chefredakteur der Zeitung „Die Welt“. Sie geben zu großen Teilen das Layout vor und bestimmten die Regeln für die Platzierung von Werbung. Medienmachern droht so eine finanzielle Abhängigkeit von den Tech-Konzernen und „optischer Einheitsbrei“, wie Daniel Bouhs auf ndr.de schreibt.

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Wie müssen sich Verleger technisch anpassen?

Um Vertriebsplattformen wie Blendle nutzen zu können, müssen die Verlage zunächst einmal ihre Inhalte technisch dafür „fit“ machen. Dazu gehört unter anderem ein API-Konzept, mit dem Inhalte auf verschiedene Plattformen und Geräte ausgespielt werden können. Mehr darüber, wie Verlage sich für den Content-Vertrieb der Zukunft rüsten sollten, in diesem Blogpost.

Die täglich wachsende Zahl an Kanälen macht es zudem nötig, in qualifizierte Mitarbeiter zu investieren: In jene, die dafür sorgen, dass die Schnittstelle zwischen Redaktionssystem und Digitalkiosk reibungslos funktioniert, und in andere, die Verantwortung übernehmen für das Management und Handling der unterschiedlichen Kanäle.

Kann man das Management der Kanäle outsourcen?

Content-Dienstleister wie die Contiago AG unterstützen Verlage dabei, die für ihre Branche und Zielgruppe passende Vermarktungsstrategie zu entwickeln. Zudem bietet Contiago eine Plattform, über die sich eine Vielzahl an Kanäle gleichzeitig bespielen lässt: Verlage können darüber ihre Inhalte einerseits an die Contiago-Abonnenten – das sind Unternehmen, Verbände, Netzwerke, die für ihre Website hochwertigen Content benötigen – ausliefern. Andererseits können sie direkt aus dem System eigene Content Shops erstellen und auch andere Plattformen beliefern. Das erleichtert das technische Handling der steigenden Zahl an Distributionsplattformen enorm und gibt dem Publisher ein Stück Selbstbestimmung zurück. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass die Verlage jederzeit flexibel bleiben: Kommen neue Plattformen hinzu, können diese über die Contiago Schnittstelle automatisch beliefert werden. Erneute technische Anpassungen sind nicht nötig.

In welche Vertriebskanäle sollten Verlage investieren?

Auf die Frage, welches das passende Geschäftsmodell ist, um sich zu finanzieren, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Klassische Nachrichtenportale wie Spiegel Online oder Focus Online werden sicher auch weiterhin auf Onlinewerbung setzen – wobei sich diese angesichts von Adblockern und technischen Neuheiten verändern wird. Printzeitungen haben es dagegen zunehmend schwerer, Anzeigenkunden zu werben. Erfolgreich werden jene sein, die verschiedene Ansätze kombinieren: Paywalls bzw. Content-Shops auf der eigenen Website, digitale Kioske wie Blendle, Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles und B2B-Plattformen wie Contiago. Um auch für neue Kanäle gerüstet zu sein, empfiehlt sich dabei die Zusammenarbeit mit Dienstleistern, die das Handling der Vielzahl an Kanälen und Schnittstellen übernehmen.

Quellen und weitere Infos:

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Facebook Instant Articles: Was Verlage wissen müssen

Facebook Instant Articles

Facebook Instant Articles verspricht Verlagen hohe Reichweiten und neue Erlösquellen. Ab 12. April 2016 steht die mobile App allen Publishern offen – und viele Verlage werden den neuen Distributionsweg ausprobieren. Wir erklären hier, worum es bei dem Angebot von Facebook geht und was Verlage beachten sollten.

In wenigen Tagen ist es soweit: Facebook öffnet die mobile App „Instant Articles“ für alle Content-Produzenten. Für Verlage kommt das Angebot gerade zur rechten Zeit: Händeringend suchen sie nach neuen Wegen, um ihre Inhalte auf digitalem Weg an die Leser zu bringen und die Verluste aus dem weiter bröckelnden Printgeschäft auszugleichen. Andere Ansätze zur Content-Monetarisierung haben bisher nicht die erhofften Erlöse gebracht: Werbung wird hierzulande durch Adblocking erschwert, Inhalte hinter Paywalls schrecken viele Leser ab.

Daher wenden sich Verleger nun verstärkt Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles oder Content-Aggregatoren wie Blendle zu:
Laut einer Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler wollen mehr als die Hälfte aller Verlage (59 Prozent) künftig diese beiden Vermarktungsmodelle nutzen. Sie versprechen sich davon höhere Reichweiten, eine Stärkung ihrer Marke und zusätzliche Erlöse.

Wie funktioniert Facebook Instant Articles?

Instant Articles ist eine mobile App, über die Content-Produzenten wie Verlage und Blogger nicht nur Anreißer ihrer Inhalte, sondern komplette Artikel, Fotogalerien und Videos in Facebook veröffentlichen können. Dem mobilen Nutzer verspricht Facebook mehr Komfort: Inhalte werden schneller geladen, wobei eingebettete Videos automatisch starten, und es ist kein Wechsel in den Browser mehr nötig. Genau das ist es auch, was Facebook will: Die Leser auf der eigenen Plattform halten.

Was bringt Instant Articles den Verlagen?

Einige Medien in den USA, Großbritannien und Deutschland haben das Angebot in den letzten Monaten getestet. In Deutschland war u.a. Bild.de beteiligt. Chefredakteur Julian Reichelt begründet die Zusammenarbeit mit der großen Reichweite von Facebook: „Fast 30 Millionen Menschen in Deutschland erlebten ihren digitalen Alltag auf der Plattform“. Ähnlich äußert sich Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell: „Es ist der Anspruch der Tagesschau, Nachrichten überall dort anzubieten, wo Menschen nach Informationen suchen.“

Erstmals konkrete Zahlen zur Nutzung von Instant Articles nannte kürzlich die französische Zeitung Libération. Das Blatt verbreitete alle seit Januar 2016 erschienen Artikel zusätzlich über Instant Articles und konnte dabei positive Effekte auf Verweildauer, User Engagement und den Umsatz pro Artikel feststellen. So stieg die Verweildauer je Artikel um ganze 33 Prozent an. Der Umsatz liegt etwa in gleicher Höhe wie bei den mobilen Webseiten, wobei er sich bei letzteren aber aus verschiedenen Quellen speist.

Was sind mögliche Risiken?

Einige Verleger befürchten, mit der Nutzung von Instant Articles die ohnehin schon große Marktmacht von Facebook weiter zu stärken und sich abhängig zu machen, wenn sie ihre Inhalte direkt auf dem sozialen Netzwerk veröffentlichen. Denn Facebook kann Funktionen und Regeln jederzeit nach eigenem Gutdünken ändern. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Traffic auf den Webseiten der Publishern weiter sinken wird, weil Leser zu Facebook abwandern. In den Artikeln selber können die Verlage zwar eigene Werbung anzeigen und damit Geld verdienen. Doch der Effekt, dass die Nutzer sich auf dem Portal noch durch weitere Artikel klicken, könnte schwinden.

Wie lassen sich Instant Articles monetarisieren?

Facebook ist bewusst, dass Instant Articles nur Erfolg haben wird, wenn Verlage damit auch Geld verdienen können. Deshalb hat das Unternehmen angekündigt, u.a. die Platzierung von Video-Werbung und Rich Media Ads innerhalb von Instant Articles zu ermöglichen. Über ein Audience Network sollen Werbetreibenden ihre Facebook-Kampagnen zudem auf andere mobile Apps ausdehnen können.

Wie kann man die Reichweite von Instant Articles messen?

Für die Akzeptanz von Instant Articles in Deutschland ist es wichtig, dass die dort ausgespielten Inhalte auch von der IVW-Messung erfasst werden. Das wird nach Angaben von IVW Online auch möglich sein. Die Reichweite soll in Summe mit den unter der eigenen URL ermittelten Nutzungszahlen veröffentlicht werden.

Bewertet Google Instant Articles als Duplicate Content?

Es ist noch nicht ganz klar, wie Google solche Artikel, die sowohl auf der eigenen Seite als auch bei Facebook Instant Articles veröffentlicht werden, bewerten wird. Fachmedien vermuten, dass es mit Duplicate Content keine Probleme geben dürfte, da jedem Artikel eine kanonische URL hinzugefügt wird.

Wie wird aus einem Beitrag im Redaktionssystem ein Instant Article?

Betreiber von Blogs und Nachrichtenportalen müssen ihre Webseiten für die Nutzung von Instant Articles technisch vorbereiten. Am einfachsten haben es jene, die einen WordPress-Blog betreiben. Sie können einfach eines der verschiedenen Plugins (z.B. Facebook Instant Articles & Google AMP Pages by PageFrog) installieren, um darüber nach dem 12. April 2016 ihre Artikel automatisch in Instant Articles zu verwandeln.

Ist ein anderes Content Management System im Einsatz, kann ein RSS-Feed oder eine API genutzt werden, um die Inhalte zu übernehmen. Hier sollten Unternehmen den Hinweisen von Facebook für Entwickler folgen.

Verlage, die die Contiago Content Cloud verwenden, können ihre Inhalte nicht nur an die Contiago-Abonnenten – also Unternehmen, Verbände, Netzwerke – ausspielen, sondern werden in Kürze auch in der Lage sein, sie direkt aus dem System in Facebook Instant Articles zu exportieren. Das erleichtert den Publishern das technische Handling der steigenden Zahl an Distributionsplattformen und schont die personellen Ressourcen.

Quellen und weitere Infos:

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Content-Gold: Wie Verlage ihre Inhalte gewinnbringend vermarkten

Content-Gold

Paywalls, Online-Kioske, mobile Apps: Verlage probieren derzeit vieles aus, um mit ihren Inhalten zusätzliche Umsätze zu generieren und so den Rückgang des Printgeschäfts auszugleichen. Unsere Infografik zeigt, warum Paid Content hierzulande nicht der Königsweg ist und welche alternativen Modelle der Content-Vermarktung es gibt.

 

Paid-content-in-deutschland

2016 scheint das Jahr zu werden, in dem ein Umdenken in den Köpfen der Verleger einsetzt. Bisher setzten sie ihre Hoffnung vor allem auf Bezahlinhalte, um neue Erlösquellen zu erschließen. In Deutschland haben laut statista heute 113 Verlage unterschiedliche Arten von Paywalls im Einsatz. Doch die Ernüchterung ist groß, denn die Leser sind hierzulande offenbar nicht bereit für Verlagsinhalte im Internet zu bezahlen. Während das Geld für Musik bei mehr als der Hälfte der Nutzer locker sitzt, ist nur jeder Zehnte gewillt, auch für Nachrichten zu bezahlen. Das hat kürzlich eine Studie von DCI Publishing gezeigt.

Neue Vermarktungsmodelle

Paywalls bringen also nicht die erhofften Erlöse für die krisengeschüttelte Verlagsbranche. Doch was ist die Alternative? Wie bringt man seine Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel unters Volk? Schließlich ist die Hälfte aller redaktionellen Inhalte länger als 2,6 Tage aktuell – und damit viel zu schade fürs Archiv.
An neuen Ansätzen zur Content-Monetarisierung mangelt es nicht: Online-Kioske wie Blendle und soziale Netzwerke wie Facebook versprechen Verlagen zusätzliche Reichweiten und Umsätze, wenn sie ihre Inhalte über ihre Plattformen vertreiben. Und mittlerweile sind Verlage auch bereit, solche Modelle zu testen. Das zeigt die aktuelle Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler: 48 Prozent aller deutschen Zeitungsverleger erwägen demnach, ihre Inhalte über so genannte Content-Aggregatoren zu vertreiben. Damit sind Anbieter wie Blendle gemeint, die bereits veröffentlichte Inhalte lizenzieren, vorselektieren und meist kostenpflichtig auf der eigenen Plattform erneut anbieten. Fast genauso viele Verleger (49 Prozent) wollen auf Content-Distributoren wie Facebook Instant Articles setzen, bei denen sie ihre Inhalte direkt über die Plattform veröffentlichen. 59 Prozent sind gewillt, beide Vermarktungsmodelle zu nutzen.

 

Trends in der Vermarktung von Content

Viele Verlage sehen gerade bei Facebook Instant Articles die Chance, darüber ein neues Publikum zu erreichen. Das Angebot, das ab April 2016 allen Verlagen offen steht, weckt aber auch Ängste: Einige Verlage befürchten, die ohnehin große Marktmacht von Facebook weiter zu stärken und sich von dem Unternehmen abhängig zu machen, wenn sie ihre Inhalte direkt über das soziale Netzwerk veröffentlichen.

 

 Die Alternative: B2B-Plattformen für Unternehmen

Zukunftsmarkt Business-to-Business

Bei der Nutzung von Aggregatoren und Distributoren haben die Verlage meist den Endkonsumenten als Abnehmer im Visier. Ein weiterer Absatzmarkt wird oft übersehen: die Unternehmen. Dabei ist hier der Content-Bedarf besonders groß. In Zeiten des Content Marketings benötigen sie aktuelle und nützliche Inhalte, um sich bei ihren Zielgruppen als Experten zu profilieren und Vertrauen aufzubauen. Die Mehrheit der Unternehmen verfügt allerdings nicht über die nötigen Ressourcen, um diese Inhalte selbst zu erstellen. Sie beziehen sie stattdessen aus externen Quellen: entweder direkt von Verlagen oder über neutrale Handelsplattformen für digitalen Content wie die Contiago Content Cloud, die als Marktplatz für Content-Produzenten und Content-Abnehmer dient.

Fazit:

In den Archiven der Verlage schlummern wahre Content-Schätze, die es zu heben gilt. Welches Erlösmodell das richtige ist, ist noch nicht entschieden. Hier wird jeder Verlag für sich die passende Lösung finden müssen. Fest steht jedoch, dass es an der Zeit ist, umzudenken: Unternehmen und Händler werden in Zeiten des Content Marketings zu Verlegern. Nun müssen auch Verleger zu Händlern werden. Nur so können sie die Chancen nutzen und durch Zweit- und Drittverwertung ihrer Inhalte tatsächlich Gewinne realisieren.

Infografik: Content-Gold – Wie Verlage ihre Archiv-Inhalte optimal verwerten

Content-Gold: Wie Verlage ihre Inhalte gewinnbringend vermarkten

 

Content im Verband

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust – Wie Verbände mit nützlichen Inhalten das Vertrauen ihrer Mitglieder zurückgewinnen und sich als Partner positionieren können.

Seit Jahren kämpfen Verbände, Interessenvertretungen, Parteien und Gewerkschaften gegen den Mitgliederschwund. Ein Trend, der nur schwer aufzuhalten scheint. Das ist fatal, denn hier geht es für viele Organisationen nicht nur um die eigene Daseinsberechtigung, sondern schlicht um die Existenz, wenn Mitgliedsbeiträge ausbleiben. Mitglieder zu gewinnen und zu halten gehört daher zu den zentralen Aufgaben einer jeden Mitgliederorganisation.

Nützliche Angebote überzeugen die Mitglieder

Erfolgreich in der Mitgliederakquise und -bindung sind heute vor allem jene Organisationen, die sich als Dienstleister und Partner verstehen: Sie kennen die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Mitglieder und entwickeln Services, die diese auf hohem, professionellem Niveau erfüllen. Dabei gilt: Je nützlicher und konkreter das Angebot ist, desto besser. Vor allem im Bereich der Marketingkommunikation gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitglieder unterstützen können. Mögliche Inhalte sind hier:

  • Vorlagen für Broschüren, Mailings und Websites, die die Mitglieder für ihr Marketing verwenden können,
  • Internetseiten zu speziellen Themen, so genannte Microsites, die die Mitglieder in ihre eigene Website integrieren können,
  • Nachrichten aus der Branche, die die Mitglieder in ihre Homepage übernehmen können,
  • Material für gemeinsame Aktionstage und deren organisatorische Vorbereitung,
  • Handbücher, Leitfäden und Whitepaper zu unterschiedlichen Themen, beispielsweise zur Pressearbeit oder zur Durchführung von Veranstaltungen
  • Workshops und Seminare, in denen die Mitglieder Fähigkeiten und Know-how für ihre Arbeit erwerben können.

Um herauszufinden, was für Ihren Verband geeignete Angebote sein könnten, sollten Sie sich in Ihre Mitglieder hineinversetzen: Welche Themen interessieren sie? Was sind ihre Probleme im Alltag? „Wer seine Mitglieder erreichen will, muss nicht nur deren spezifische Interessen kennen, sondern auch die Lese- und Sehgewohnheiten“, sagt zu recht Anton Landgraf, leitender Redakteur „Amnesty Journal“, Deutsche Sektion Amnesty International. Nur wer diese kennt, kann gezielt darauf eingehen und sie mit passenden Inhalten bei ihren Aufgaben unterstützen. Sie können die Bedürfnisse Ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Befragungen und Veranstaltungen ermitteln. So zeigen Sie ihren Mitgliedern, dass sie Ihnen wichtig sind.

Mehrwert bieten – und auch kommunizieren

Sie verfügen schon über ein gutes Angebot an Serviceleistungen? Dann ist es wichtig, die Mitglieder darüber auch umfassend zu informieren und ihnen den Nutzen ihres Engagements deutlich zu machen. Mehrwert schaffen und diesen kommunizieren – das gilt für jeden Verband. Als Kommunikationskanäle eignen sich unter anderem die Mitgliederversammlungen, die Mitgliederzeitschrift, der Email-Newsletter für die schnelle Informationsverbreitung sowie die Verbandswebsite als zentrale Anlaufstelle im Internet.

Mitgliederzeitschriften sind nach wie vor ein wichtiges Medium der Verbandskommunikation. Dennoch wandern viele ungelesen ins Altpapier oder werden nicht so beachtet, wie es sich mancher Hauptgeschäftsführer oder Kommunikationsverantwortlicher wünscht. Zudem stehen die Zeichen der Zeit auf Interaktion statt Ein-Weg-Kommunikation. Daher kommt der Verbandswebsite eine immer größere Bedeutung zu. Sie gilt es, zu einem Portal für Information und den Austausch mit Ihren Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Das Verbandsportal als zentraler Content-Pool

Über eine Webseite lassen sich schnell und effizient unterschiedliche Personenkreise erreichen: Mitglieder informieren sich dort über das Verbandsgeschehen und greifen im Mitgliederbereich auf exklusive Informationen zu. Je nach Ausrichtung des Verbands nutzen Politiker, Journalisten oder Branchenexperten das Portal als Informationsquelle bei ihren Recherchen und zur Kontaktaufnahme. Und Nicht-Mitglieder werden hier auf die Leistungen des Verbands aufmerksam gemacht.

Entscheidend für ein Verbandsportal ist, dass es regelmäßig aktualisiert wird und so für die Zielgruppen attraktiv bleibt. Das kostet allerdings Zeit und Ressourcen, die viele Verbände nicht haben. Doch es gibt Lösungen, wie etwa die Content-Plattform Contiago, über die Sie sehr einfach aktuelle Nachrichten aus der Branche beziehen können, um damit Ihr Portal für Ihre Mitglieder attraktiver zu machen.
Auch ist es möglich, Informationen aus dem Verband, z. B. Handbücher oder Marketingmaterialien, über die Plattform schnell an alle angeschlossenen Mitglieder zu verbreiten.

Von einem solchen Newsfeed profitieren nicht nur Sie als Verband, sondern auch Ihre Mitglieder: Sie erhalten Zugriff auf hilfreiche Informationen, die sie im Alltag unterstützen. Zudem können sie die bereitgestellten Branchennews auch auf ihre eigene Website stellen, um sie für ihre Kunden attraktiv zu halten. Das kommt vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen entgegen, die in Zeiten des Content Marketings vor neuen Herausforderungen stehen: Sie wollen ihren Endkunden nützliche Inhalte bieten, doch haben weder Budget noch Ressourcen, um diese selbst zu erstellen. Hier liegt Ihre Chance als Verband, sie mit solchem Content zu unterstützen und sich so als wertvoller Partner zu positionieren.

Ein Beispiel aus der Finanzbranche: Netfonds AG

Die Netfonds AG, einer der größten Maklerpools in Deutschland, setzt eine solche Content-Plattform bereits erfolgreich für die Netzwerkkommunikation ein. Die Plattform ist hier im Homepage-Baukasten des Unternehmens integriert. Wer diesen nutzt, kann aktuelle News aus der Branche schnell und einfach in die eigene Website integrieren. Die Inhalte werden über einen Newsfeed bereitgestellt und stammen von Fachmagazinen wie Euro oder Börse am Sonntag. Auch Netfonds selbst steuert Inhalte bei, um beispielsweise Produkt- und Marketinginformationen gezielt an seine Partner auszuliefern. Diese können die Inhalte für ihren Vertrieb nutzen. Davon profitiert das Netzwerk als Ganzes: Kampagnen werden im Sinne der Marke Netfonds durchgeführt und der Wissensaustausch stärkt die Mitgliederbindung.
Mehr über den Einsatz der Contiago-Plattform bei Netfonds erfahren Sie in der Case Study, die Sie hier herunterladen können.

Fazit:

Wer als Verbandsmanager erfolgreich Mitglieder binden will, sollte ihnen Inhalte und Services anbieten, die im Alltag nützlich sind. Entwickeln Sie deshalb Ihre Website zu einem Verbandsportal weiter, das sowohl ein Ort für den Austausch mit Ihren Mitgliedern ist als auch zentrale Content-Plattform, um Inhalte für Ihre Mitglieder und deren Internetseiten bereitzustellen. So schaffen Sie eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sowohl die Webseite Ihrer Mitglieder als auch Ihre eigene bleiben aktuell, und der enge Wissensaustausch stärkt das Wir-Gefühl.

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B2B Content Handel – Wie Verlage ihre Inhalte an Unternehmen vermarkten können

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Der Content Marketing Trend bietet Verlagen, Verbänden und Unternehmensnetzwerken die Chance, ihre Inhalte an neue Zielgruppen zu vermarkten: Website-Betreiber benötigen heute regelmäßig hochwertigen Content und sind im Gegensatz zu Endkunden auch bereit, dafür zu zahlen. Über Handelsplattformen für digitalen Content steigen Verlage besonders bequem in den B2B Handel ein.

Die Verlagsbranche befindet sich seit einiger Zeit im Umbruch

Auflagen und Abonnementenzahlen von Printprodukten sind rückläufig, digitale Medien gewinnen an Bedeutung. Viele Verlagshäuser haben ihr Portfolio daher um digitale Angebote ergänzt, suchen aber noch nach geeigneten Erlösmodellen, um damit auch schwarze Zahlen zu schreiben. Werbeeinnahmen reichen hier nur bei den wenigsten aus. Und auch mit Paid Content lassen sich noch nicht die nötigen Umsätze erzielen. Denn die Bereitschaft der Leser, für digitale Inhalte zu zahlen, ist noch gering. Die Verlage suchen daher nach neuen Wegen, um ihre Inhalte gewinnbringend zu vermarkten. Ein möglicher, lukrativer Absatzmarkt sind dabei Website- und Portalbetreiber.

Content Marketing als Chance für Verlage

Unternehmen benötigen heutzutage regelmäßig gute Inhalte für ihre Webseiten. In Zeiten des Content Marketing müssen sie ihren Zielgruppen nützliche Informationen anbieten, um sich als Experten zu profilieren und Vertrauen aufzubauen. Auch für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen sind aktuelle und hochwertige Inhalte heute unverzichtbar. Daher investieren die Marketingabteilungen der Unternehmen verstärkt in professionellen, redaktionellen Content. Große Konzerne bauen eigene Redaktionsteams auf, um diese Inhalte selbst zu erstellen. Doch die Mehrheit der Unternehmen besitzt dafür nicht die nötigen Ressourcen. Sie beziehen ihre Inhalte stattdessen aus externen Quellen: entweder direkt von Verlagen oder über neutrale Handelsplattformen für digitalen Content.

Verlagslösungen sind oft aufwändig und unflexibel

Viele Verlage haben auf den gestiegenen Content-Bedarf der Unternehmen bereits reagiert und bieten ihre Inhalte über spezialisierte Tochtergesellschaften zum Kauf an. So zum Beispiel die Axel Springer Syndication GmbH, die Inhalte aus den Axel Springer Publikationen vertreibt, oder der Thieme-Verlag, der seine medizinischen Fachinhalte an Business-Kunden verkauft. Einige Verlagshäuser bieten sogar spezielle Baukastensysteme für Homepages an. Damit können beispielsweise Ärzte einen eigenen Internetauftritt einrichten, der dann automatisch mit aktuellen News aus dem Verlagsprogramm gespeist wird. Auf diese Weise erhalten Unternehmen zwar Zugriff auf professionelle Inhalte, doch haben solche Baukastensysteme den Nachteil, dass man auf das Angebot des jeweiligen Verlags beschränkt ist. Zudem sind solche Verlagslösungen meist nicht kompatibel mit gängigen CMS: Wer das Angebot nutzen will, muss einen komplett neuen Internetauftritt einrichten. Der Aufwand für die Implementierung und die damit verbundenen Kosten sind meist hoch.

Die Alternative: Neutrale Handelsplattformen für digitalen Content

Verlags- und Netzwerklösungen werden den Bedürfnissen der Website Betreiber somit oft nicht gerecht. Diese benötigen flexible, kostengünstige Lösungen, die sich leicht in bestehende Systeme integrieren lassen und die Möglichkeit bieten, Inhalte an die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe anzupassen. Eine sinnvolle Alternative bieten hier Handelsplattformen wie Contiago, die sich auf „Content-Syndication“, also den Handel von Inhalten und deren mehrfache Verwertung, spezialisiert haben. Diese Plattformen decken ein breites Spektrum an Themen ab. Über einen Content-Feed beziehen die Unternehmen ihre Inhalte und können dabei individuell entscheiden, was sie in ihre Website übernehmen wollen und was nicht. Mittels Plugin werden die ausgewählten Beiträge direkt in die Website eingebunden. Das reduziert den Arbeitsaufwand für den Abnehmer deutlich. Für eine hohe Akzeptanz sorgt auch die zugrundeliegende Technik: Das für die Nutzung der Plattform nötige Schnittstelle ist mit allen gängigen Content-Management-Systemen kompatibel.

Chancen des B2B-Handels für Content-Anbieter

Verlage, Verbände und Unternehmensnetzwerke verfügen über einen riesigen Fundus an professionellen Content, der für kommerzielle Websitebetreiber von Interesse ist. Der B2B-Handel gibt ihnen die Gelegenheit, in einem dynamischen Markt durch Zweit- und Drittverwertung ihrer Inhalte Gewinne zu realisieren. Die Nutzung neutraler Handelsplattformen ist dabei auch für sie äußerst bequem, da sie durch den Content Händler bei der Verbreitung ihres Contents unterstützt werden, etwa durch Nachfragebündelung, Rights Clearing, technische Dienstleistungen und Marketing. Damit erhöht sich die Markt- und Markenpräsenz der Verlage erheblich, da die Inhalte von einem breiten Kundenspektrum wahrgenommen werden.

Die Vorteile von Contiago für Content-Anbieter im Überblick:

• Die Zweit- und Drittverwertung redaktioneller Inhalte bietet neue Umsatzpotenziale.
• Sie erhalten wertvolle Insights über die Nutzung des Contents.
• Ihre Urheberrechte bleiben jederzeit gewahrt.
• Sie steigern ihre Markenbekanntheit und erreichen neue Zielgruppen.
• Geringe Kosten erleichtern den Einstieg in die B2B-Content-Vermarktung.
• Standardtechnologien ermöglichen einen problemlosen Datenaustausch und eine schnelle Implementierung,

Handelsplattformen für digitalen Content bieten Verlagen somit viel Potenzial, um neue Absatz-wege zu erschließen.

Hier erfahren Sie mehr über die Vorteile von Contiago für Verlage.

Infografik „Content-Mixologie“: Inhalte für die Webseite intelligent verbinden

Die DNA von erfolgreichem Content

Nicht alle Inhalte für das Content Marketing müssen aus dem eigenen Haus kommen. Die Content-Mixologie zeigt, auch Content von Dritten können Sie verwenden, um die Aufmerksamkeit und das Vertrauen Ihrer Zielgruppen zu gewinnen. Was dabei zu beachten ist, wenn Sie fremde und eigene Inhalte kombinieren, haben wir in unserem letzten Blogbeitrag „Der richtige Content-Mix“ gezeigt.

Ergänzend dazu finden Sie hier eine Infografik für die richtige Content-Mixologie, die die wichtigsten Informationen noch einmal zusammenfasst.

Contiago_Infografik_Content_Strategie

Contiago Infografik Content Strategie

 

Der perfekte Content-Mix

Lizensierter Content bietet viele Vorteile. Er sollte jedoch nicht Ihr komplettes Content Angebot ausmachen. Für das optimale Content Erlebnis braucht es ebenso selbst produzierte und kuratierte Inhalte. Denn nur in Kombination können Sie die jeweiligen Potenziale voll ausschöpfen. Den größten Raum sollten Sie immer den eigenen Inhalten einräumen. Idealerweise machen Sie die eine Hälfte Ihrer Inhalte aus, die beiden anderen Content-Typen zusammen die andere Hälfte.

 

Die komplette Grafik finden Sie hier als Download.

Der richtige Content-Mix: Wie Sie eigene, abonnierte und kuratierte Inhalte sinnvoll verbinden

Der richtige Content-Mix: Wie Sie eigene, abonnierte und kuratierte Inhalte sinnvoll verbinden

Wer potenzielle Kunden überzeugen will, muss ihnen nützliche Inhalte bieten. Dazu eignen sich selbst erstellte Inhalte ebenso wie Content von Dritten, der abonniert oder kuratiert wird. Wir zeigen Ihnen, welche Inhalte wann sinnvoll sind und wie Sie sie richtig kombinieren.

Die Vorteile des Content Marketing sind mittlerweile bekannt: Mit Inhalten, die nützlich, leicht konsumierbar und aktuell sind, gewinnen Sie die Aufmerksamkeit und das Vertrauen potenzieller Kunden. Da ist es kaum verwunderlich, dass der Bedarf an hochwertigen Inhalten rasant steigt. Mehr als drei Viertel aller B2C Unternehmen plant, 2016 mehr Content zu produzieren als im vorigen Jahr, so das Ergebnis einer US-Studie. Gleichzeitig fühlen sich viele KMU genau damit überfordert: Sie haben weder die Zeit, selbst regelmäßig Content zu erstellen, noch die finanziellen Mittel, um Texter oder Agenturen zu beauftragen. So steigen viele erst gar nicht in das Thema ein. Oder geben nach ein paar Wochen enttäuscht auf, weil eine Handvoll von Veröffentlichungen nicht die erhoffte Wirkung zeigen. Dabei gibt es noch andere Content-Quellen, aus denen Unternehmen mit wenig Aufwand schöpfen könnten.

Content-Quellen: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Nicht alle Inhalte für das Content Marketing müssen aus dem eigenen Haus kommen. Auch Content von Dritten können Sie verwenden, vorausgesetzt Sie beachten einige Regeln.
So lassen sich für Content Marketing Aktivitäten auch Inhalte nutzen, die andere Unternehmen und Branchenexperten veröffentlichen. Content Curation nennt man diese durchaus gängige Praxis: Dabei sammelt man Inhalte aus verschiedenen Quellen, bereitet sie auf und stellt sie seinen Lesern wieder zur Verfügung. Durch das Kuratieren zeigen Sie, dass Sie sich in Ihrem Themengebiet auskennen, bieten Ihrer Zielgruppe einen echten Mehrwert und steigern Ihre Reichweite. Wichtig dabei: Nennen Sie stets die Quelle der Inhalte und binden Sie am besten einen Link zum Original ein.
Neben selbst erstellten und kuratierten Inhalten bietet sich als dritte Quelle auch Content von Verlagen und freien Redakteuren an, beispielsweise Artikel aus Magazinen, Online-Portalen und Blogs. Diesen können Sie über Handelsplattformen wie Contiago einfach lizenzieren bzw. abonnieren und mit wenigen Klicks in Ihre eigene Internetseite übernehmen. Ein solches Content-Abonnement ist gerade für KMU und Startups eine gute Möglichkeit, kostengünstig ins Content Marketing einzusteigen. Mit minimalem Aufwand halten sie ihre Website aktuell und bieten ihren Lesern einen Mehrwert.

Content lizenzieren – so funktioniert’s

Auf Content-Marktplätzen bieten Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger ihre Inhalte an, die Unternehmen und Netzwerke erwerben können. Letztere wählen dazu einfach die zu ihren Kunden passenden Themen aus und binden die Inhalte über ein Plugin in ihre Website, ihr Intranet oder einen Newsletter ein. Um die Nutzungsrechte und deren Abrechnung kümmert sich der Marktplatz. Den Preis für die Inhalte bestimmt der Produzent, doch da es eine große Anzahl an Abnehmern gibt, bleiben die Kosten für den Einzelnen gering.

Contiago – der Marktplatz für Web-Content

Contiago – der Marktplatz für Web-Content

Die angebotenen Inhalte umfassen in der Regel nicht nur reinen Text, sondern auch Bilder und Videos. Zudem können die Content-Abnehmer selbst bestimmen, welche Inhalte veröffentlicht werden sollen und welche nicht.

Der perfekte Content-Mix

Content im Abo bietet Unternehmen viele Vorteile. Er sollte jedoch nicht Ihr komplettes Content-Angebot ausmachen. Für das optimale Content-Erlebnis braucht es ebenso selbst produzierte und kuratierte Inhalte. Denn nur in Kombination können Sie die jeweiligen Potenziale voll ausschöpfen. Jeder der drei Content-Typen hat eigene Stärken und trägt so auf seine Art zum Nutzererlebnis, der Customer Experience, bei:

Selbst erstellte Inhalte …

  • zeigen Ihre Expertise
  • sind authentisch und haben eine individuelle Note
  • sind erste Wahl, wenn es um das Generieren von Leads geht (z.B. wenn Website-Besucher Ihren Newsletter abonnieren oder ein Whitepaper  herunterladen)
  • sind „unique“ Content, der sich positiv auf das Suchmaschinenranking auswirkt

Lizenzierte Inhalte …

  • sorgen dafür, dass Ihre Website mit wenig Aufwand aktuell bleibt
  • sind von hoher Qualität, da sie von Fachredakteuren erstellt werden
  • sind absolut werbefrei und daher vertrauenswürdig
  • können automatisiert veröffentlicht werden

Kuratierte Inhalte …

  • zeigen Ihren Lesern, dass Sie sich in Ihrem Thema auskennen
  • tragen dazu bei, Ihre Reputation als vertrauenswürdige Quelle aufzubauen
  • bieten enormes Potenzial für den Netzwerkaufbau in sozialen Medien
  • verbessern das Google-Ranking zu relevanten Keywords
  • sind, sofern sorgfältig und von Hand ausgewählt, von hoher Qualität

Den größten Raum sollten Sie immer den eigenen Inhalten einräumen. Idealerweise machen Sie die eine Hälfte Ihrer Inhalte aus, die beiden anderen Content-Typen zusammen die andere Hälfte.

Mit selbst produzierten, lizensierten und kuratierten Content zum richtigen Content-Mix

Mit selbst produzierten, lizensierten und kuratierten Content zum richtigen Content-Mix

 

Fazit:

Jede Content-Art hat ihre Vorteile: Mit abonnierten Inhalten schaffen Sie ohne großen Aufwand eine aktuelle und attraktive Website, mit eigenen Inhalten setzen Sie sich von der Konkurrenz ab, mit kuratierten Inhalten zeigen Sie Expertise und bauen Reichweite auf. Um Ihren Kunden ein optimales Content-Erlebnis zu bieten, sollten Sie alle drei Arten kombinieren.