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Wie können Verlage mit Trends in der Content-Vermarktung ihre Inhalte gewinnbringend verwerten?

Paid Content 2019: Dünnes Eis für Verlage?

Das Reuters Institute prognostiziert, dass Paid Content in seiner klassischen Form sehr bald an Grenzen stoßen wird. Wir erklären, warum und wie Verlage dem begegnen können.

Die Entwicklung ist nicht neu: Printerlöse und Werbeeinnahmen der Verlage schwinden. Um diese auszugleichen, setzen viele auf Paid Content. Die Vermarktungskonzepte beschränken sich dabei jedoch klar auf die Klassiker: Freemium, Metered-Modell und harte Bezahlschranke dominieren. Die Autoren der Studie „Journalism, Media, and Technology Trends and Predictions 2019“ vom Reuters Institute for the Study of Journalism sehen genau darin eine große Gefahr für Verlage, die alles auf eine Karte setzen.

Abbildung Reuters-Institute

Quelle: Reuters Institute for the Study of Journalism

Aus Sicht der Leser wird der Zugang zu Inhalten durch die Bezahlstrategien der Verlage immer schwieriger. Diese reichen von ganzen Nachrichtenportalen hinter Paywalls bis hin zu abgestuften „Mitgliedschaftsmodellen“ für bestimmte Themenbereiche oder Power-User. Der geneigte Leser, der bisher bereit war, den Weg in die Bezahlinhalte mitzugehen, könnte bald an die Grenzen seiner Toleranz stoßen. Im schlimmsten Fall beginnt er, Paid Content ganz zu boykottieren.

Was, wenn Leser für Inhalte nicht mehr zahlen wollen?

Die Akzeptanz für Paid Content könnte sehr schnell schwinden. Dadurch würden in vielen Verlagen dringend notwendige Einnahmen fehlen. Die Folge könnte laut Reuters Institute die „größte Entlassungswelle für Journalisten seit Jahren“ sein.

Die Autoren der Studie empfehlen deshalb, dass Verlage sich möglichst breit aufstellen und einen Mix an Einnahmequellen entwickeln. Denn nur so ist es möglich, Fehlentwicklungen oder Defizite in einzelnen Bereichen frühzeitig auszugleichen. In diesen Mix gehören aus unserer Sicht neben Display und Native Advertising, Paid Content, Veranstaltungen, Content-Dienstleistungen und Weiterbildungsangeboten auch alternative Ansätze wie etwa Content Licensing für Geschäftskunden.

Lesetipp: Neue Erlösmodelle für Fachverlage: Was bisherige Ansätze wirklich bringen und wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren – laden Sie unser Whitepaper hier kostenlos herunter.

Eine zusätzliche Gefahr könnte darin bestehen, dass Nutzer die Bezahlschranken in Nachrichtenportalen mit sogenannten Paywall-Blockern umgehen. Für gängige Browser sind bereits kostenlose Plugins erhältlich, die Javascript blockieren und so einfache Paywalls aushebeln, die keinen Login erfordern. Und das ist nur der Anfang. Man kann davon ausgehen, dass Paywall-Blocker ähnlich wie Ad-Blocker immer leistungsfähiger werden.

Paid Content neu denken

Verlage sind daher gut beraten, beim Thema Paid Content über den Tellerrand des eigenen Nachrichtenportals zu schauen. Das bedeutet nicht, die Reichweite für den eigenen Content bei Mediengiganten wie Facebook und Google zu suchen, denn damit haben viele Verlage bereits Schiffbruch erlitten. Vielmehr lohnt es sich, einen Blick auf alternative Vertriebskanäle zu werfen, die viel Potenzial versprechen, aber noch wenig verbreitet sind.

Einen solchen alternativen Vertriebskanal bietet das Content Licensing für Geschäftskunden. Contiago bietet Verlagen die komplette Infrastruktur, um redaktionelle Inhalte an Unternehmen zu vermarkten. Diese können die Inhalte, die sie von Verlagen lizensieren, in ihre eigenen Websites einbinden und so wiederum ihren Kunden einen interessanten Service bieten.

Verlage können mit Content Licensing von Contiago ein eigenes Netzwerk für den Vertrieb ihrer Inhalte aufbauen und erhalten gleichzeitig neue Reichweite jenseits von sozialen Medien. Das bedeutet jedoch nicht, dass Verlage von heute auf morgen nur auf Content Licensing setzen sollten. Es ist eher als ergänzendes Angebot zu sehen, das den Mix aus Erlösquellen um weitere Komponenten mit Potenzial erweitert. Profitieren können vor allem jene Medienhäuser, die die Chance nutzen, sich als „First Mover“ in einem wachsenden Markt von der Konkurrenz abzuheben.

Mehr zum Thema Content Licensing:

Warum Verlage beim Content-Vertrieb auf die eigenen Kanäle setzen sollten

Qualitätsmedien

Neueste Studien zeigen: Qualitätsmedien sind gefragt und genießen in der Bevölkerung mehr Vertrauen als Social Media. Das sind gute Nachrichten für Verlage und ein weiteres Argument dafür, dass sie den Ausbau der eigenen Vermarktungskanäle vorantreiben sollten.

Im Zeitalter von Fake News besinnen sich die Leser wieder auf die klassischen Medienmarken: Laut der Studie „In News We Trust“ setzen 75 Prozent bewusst auf hochwertige Originalquellen, um aktuelle Nachrichten zu erhalten. Sie vertrauen diesen Medien mehr als anderen Kanälen. Das zeigt auch das vor kurzem veröffentlichte Edelman Trust Barometer 2019: 68 Prozent der Deutschen bringen demnach den traditionellen Medien und deren Online-Ablegern deutlich mehr Vertrauen entgegen als den sozialen Medien oder rein digitalen Medien.

Für Medien, die auf Qualitätsjournalismus setzen, sind dies gute Nachrichten. Denn mit dem Vertrauen steigt auch die Bereitschaft der Leser, für Content zu bezahlen. Das nährt die Hoffnung, dass sich mit redaktionellem Content im digitalen Zeitalter doch noch Geld verdienen lässt. Und damit wird auch deutlich, wo es sich für Verlage zu investieren lohnt: in journalistische Kompetenz, in die Stärkung der Marke und in den gezielten Ausbau der eigenen Vertriebskanäle.

Abbildung

Abbildung: Der Vertrauensvorsprung der traditionellen Medien gegenüber Social Media liegt in Deutschland über dem europäischen und nordamerikanischen Durchschnitt (Quelle: Editorial Media)

Facebook & Co. haben als Vertriebskanal enttäuscht

Noch vor wenigen Jahren hatten viele Medienhäuser geglaubt, Social Media wäre der Content-Vertriebskanal der Zukunft. Hoffnung setzt man vor allem in die Facebook-App „Instant Articles”, die dem Nutzer personalisierte Inhalte mit kurzen Ladezeiten liefert und den Verlagen hohe Reichweiten versprach. Doch diese Hoffnungen wurden vielfach enttäuscht. Zwar konnten einige europäische Medien damit ihre Reichweite steigern, zur Umwandlung von Lesern in zahlende Kunden aber – und darum geht es den meisten Medienhäusern – trägt Instant Articles kaum bei.

Das zeigt das Beispiel New York Times, die als einer der ersten Verlage wieder bei Instant Articles ausstieg. Mittlerweile sind zahlreiche andere gefolgt, und das Modell Distributed-Content gilt in Fachkreisen als gescheitert. Grund dafür ist nicht nur die schwache Monetarisierung, sondern auch der Daten- und Kontrollverlust, der mit dem Vertrieb über fremde Kanäle verbunden ist. Denn Verlage verlieren den direkten Zugang zu ihrem Publikum, sie haben keine Kontrolle darüber, wie ihre Inhalte dargestellt werden und sie können die Nutzung ihres Content nur eingeschränkt analysieren.

Mehr über die Vor- und Nachteile von Distributed Content, Digitalkiosken und anderen Erlösmodellen erfahren Sie in unserem Whitepaper:
„Neue Erlösmodelle für Fachverlage“

Vermarktung über eigenen Content-Shop

Mangelndes Vertrauen der Nutzer in Social Media, schlechte Monetarisierung, Verlust von Kontrolle, kein Einblick in die Content-Nutzung – es spricht also einiges gegen externe Kanäle in der der Content-Vermarktung. Innovative Medienhäuser wie die Ebner Media Group setzen deshalb zunehmend auf eigene Content-Shops. Sie bieten drei wesentliche Vorteile:

  1. Sie dienen als zentraler Verkaufsort für Produkte unterschiedlichster Art: von Print-Abos über Einzelhefte, digitale Downloads und Newsfeeds bis hin zu Veranstaltungstickets.
  2. Die Shop-Produkte lassen sich in den verschiedenen Portalen oder Newslettern des Verlags gezielt bewerben. Dabei können Algorithmen in Echtzeit genau die Botschaft anzeigen, die zum gerade genutzten Inhalt passt. Das steigert das Cross-Selling.
  3. Im eigenen Shop kann der Verlag selbst entscheiden, was er wann, wo und wie anbietet. Er kann die Preise an der Nachfrage orientieren, Angebote zu bestimmten Zeiten in den Vordergrund rücken und die Produktdarstellung so optimieren, dass die beste Conversion erreicht wird.

Das heißt: Ein eigener Content-Shop ermöglicht Verlagen, die Kontrolle über ihre Inhalte und ihre Daten zu behalten und sie für personalisierte Angebote einzusetzen. So können sie die Customer Experience verbessern und Cross-Selling-Potenziale nutzen.

Cloud-basierte Shop-Software von Contiago

Wer einen eigenen Content-Shop aufbauen will, sollte auf Systeme zurückgreifen, die speziell für Verlage entwickelt wurden und über die Cloud genutzt werden können. Sie sind ohne hohe Investitionen schnell einsatzbereit. Contiago bietet eine Plattform, mit der Verlage mit wenigen Klicks einen eigenen Shop einrichten können. Der Content, den die Verlage einspeisen, wird dabei nicht nur im Shop, sondern als auch in der Contiago Content Lounge, dem B2B-Marktplatz für digitalen Content, veröffentlicht – ohne zusätzliche Kosten. So werden zwei Vertriebswege gleichzeitig genutzt, was noch mehr Reichweite bringt.

Quellen und weitere Informationen:

Der Shop-zentrierte Verlag – Ein Artikel von Gerrit Klein im Magazin DNV

Warum Verlage jetzt auf Content Licensing setzen sollten

Das B2B Content Licensing Angebot von Contiago für Verlage

Blockchain im Publishing: Zukunftsmusik oder greifbarer Nutzen für Verlage?

Während Bitcoin den Zenit seiner Popularität überschritten hat, beginnt die Technologie dahinter für Verlage interessant zu werden. Wir werfen einen Blick auf vielversprechende Anwendungen.

Bitcoin und andere Kryptowährungen sind die bekanntesten Anwendungen für Blockchain-Technologien. Sie sind jedoch keineswegs die einzige Möglichkeit, diese Technologie einzusetzen. Es gibt eine Reihe weiterer Einsatzgebiete, die für Publisher interessanter sein könnten als die alternativen Währungen. Dabei geht es vor allem darum, Prozesse und Transaktionen transparenter und sicherer zu machen. In einer Studie haben der Weltverband der Zeitungen und Zeitungsverlage (WAN-IFRA) gemeinsam mit der Global Alliance for Media untersucht, welche Anwendungen und Potentiale Blockchain für Publisher bietet. Wir wollen im Folgenden einige herausgreifen.

Was ist Blockchain?

Eine Blockchain (englisch für Blockkette) ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, „Blöcke“ genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten. – Wikipedia

Blockchain in der Redaktion

Unveränderliche, betrugssichere Datensätze machen Finanztransaktionen sicher und transparent. Dieses Prinzip lässt sich auch für die Produktion von redaktionellen Inhalten nutzen. Etwa wenn es darum geht, die Echtheit von Texten, Dokumenten und Quellen zweifelsfrei sicherzustellen. Mithilfe der Blockchain lässt sich die komplette Historie eines Dokumentes von der Entstehung bis hin zur Verwertung lückenlos dokumentieren. Änderungen an Texten lassen sich so sehr einfach nachverfolgen.

Schutz vor Klickbetrug im Advertising

Schwarze Schafe in der Publishing- und Advertisingbranche nutzen Bots und andere Tricks, um die Anzahl der Impressionen und Klicks auf ihre Anzeigen künstlich in die Höhe zu treiben. Auf diese Weise werden Werbeeinnahmen und Statistiken manipuliert. Laut Schätzungen sind mittlerweile 20% aller Werbeeinnahmen betroffen, das Vertrauen in Online-Werbung schwindet. Blockchain kann dabei helfen, Klickbetrug zu verhindern. IBM hat dazu mit Unilever ein Pilotprogramm gestartet, bei dem die Authentizität von Impressionen und Klicks überprüft wird. Ziel der Initiative ist es, neue Standards für Online-Werbung zu etablieren.

Intelligente Verträge für Verlage

Für das Vertragswesen von Publishern bietet Blockchain ein Transaktionsprotokoll, das nicht auf monetäre Transaktionen beschränkt ist. Mit ihm lassen sich beispielsweise „intelligente Verträge“ (smart contracts) erstellen: unauslöschbare rechtliche Dokumente, deren Authentizität jederzeit sichergestellt ist und für alle Vertragsparteien im Umfeld von Verlagen transparent gemacht wird.

Blockchain für den Datenschutz

Verlage können mit Blockchain auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wie der DSGVO sicherstellen. Danach müssen Verlage jederzeit in der Lage sein, über personenbezogene Daten, die sie speichern, Auskunft zu geben und sie bei Bedarf zu löschen. Durch die Verwendung eines Blockchain-Frameworks können sie lückenlos dokumentieren, welche persönlichen Daten wie verwendet und gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat.

Blockchain für die Lizensierung von Content

Wie oben erwähnt, eignet sich Blockchain für den Schutz von geistigem Eigentum. So entwickelt beispielsweise die Associated Press gemeinsam mit dem Startup Civil eine blockchain-basierte Technologie, die es ermöglicht, Inhalte unter Einhaltung von Urheber- und Lizenzrechten an Abnehmer zu lizensieren. Der Lizenzmechanismus soll Associated Press helfen, den Weg ihrer Inhalte besser zu verfolgen.

Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt in Deutschland übrigens die Kooperation von Deutscher Presse-Agentur (dpa) und dem Content-Vermarkter Contiago: Über das Lizenzsystem von Contiago können Unternehmen Inhalte von dpa und anderen Publishern rechtssicher veröffentlichen.

Mit Unterstützung von dpa, Zeit Online, Golem und anderen entwickelt das Content-Blockchain-Projekt derzeit ein System für die Registrierung digitaler Content- und Lizenzinformationen auf einer Blockchain. Dabei soll ein Prototyp für einen “krypto-ökonomischen Lizenzhandel für die Zweitverwertung digitaler Nachrichteninhalte” entstehen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Bereich weiterentwickelt.

Fazit: Ansätze stecken noch in den Kinderschuhen

Es gibt viele Ideen, Einsatzbereiche und Produkte für Blockchain im Publishing. Die Technologie entwickelt sich rasant weiter. Vieles von dem, was derzeit diskutiert und erprobt wird, befindet sich jedoch noch in den Kinderschuhen: Pilotprojekte sollen herauszufinden, welche Lösungen und Produkte in der Praxis funktionieren. Verlage sollten deshalb Blockchain unbedingt im Auge behalten!

Personalisierung als Motor fürs Digitalgeschäft: Was Verlage von Netflix & Co. lernen können

Auch im digitalen Zeitalter lässt sich mit journalistischen Inhalten Geld verdienen. Das zeigen führende Medienhäuser, die den Fokus klar auf Paid-Content legen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind dabei personalisierte Inhalte.

Schon seit Jahren sind Verlage auf der Suche nach neuen Erlösmodellen, um die Verluste aus dem Printgeschäft aufzufangen. Manche wagen sich dabei mit Online-Shops oder Akademien in Bereiche jenseits des Publishings. Andere bekennen sich klar zu ihrem Kerngeschäft, dem Journalismus, und setzen auf Paid-Content. Ihr Ziel ist es, Digital-Abos zur Hauptsäule des Geschäfts zu machen. Wie etwa Zeit Online und die New York Times, die zwar recht unterschiedliche, aber gleichermaßen erfolgreiche Paid-Content-Strategien verfolgen. Die Times konnte kürzlich die Marke von drei Millionen Digitalabonnenten knacken und beweist damit, dass man auch online mit journalistischen Inhalten Geld verdienen kann. Leserbasierte Einnahmen machen mittlerweile sogar 60 Prozent des Umsatzes der Times aus. Und auch bei anderen Zeitungsverlagen steigt der Anteil von Paid-Content am Gesamtumsatz.

Mit personalisierten Inhalten die Leserbindung steigern

Mit der wachsenden Bedeutung von Abos rückt auch das Verhältnis zwischen Lesern und Publishern in den Vordergrund. Leserbindung wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Wie aber bewegt man sein Publikum dazu, auf der eigenen Seite zu bleiben, weitere Artikel zu lesen oder gar ein Abonnement abzuschließen? Die New York Times orientiert sich an erfolgreichen Medienunternehmen wie Netflix oder Spotify, und setzt auf Personalisierung: auf der Website, in Apps und im 2018 gestarteten Newsletter. Der Nutzer erhält Artikelempfehlungen, die auf seine Interessen zugeschnitten sind. Die Inhalte dafür selektiert ein Algorithmus, der das bisherige Leseverhalten auswertet, zum Beispiel in Form von präferierten Themenbereichen, Lesezeiten oder bevorzugten Medienformen. Aber auch die Vorlieben anderer Nutzer fließen in die Auswahl mit ein.

Empfehlungsmanagement bei Axel Springer

Auch Axel Springer hat erkannt, dass personalisierte Inhalte die Grundlage für wirtschaftlich erfolgreichen digitalen Journalismus sind. Das Medienhaus setzt bei BILD, WELT und BUSINESS INSIDER ebenfalls auf  Empfehlungstechnologien, um den Leser länger auf den Nachrichtenportalen zu halten. Das System zeigt ihm Inhalte an, die stark auf seine Interessen abgestimmt sind: Artikel der eigenen Redaktionen, aber auch gesponserte Inhalte. Ziel ist es, den Leser an die Seite zu binden und ihn im Idealfall zum Abonnenten zu machen.

Empfehlungstechnologien bieten dem Unternehmen eine bedeutende Einnahmequelle und helfen uns dabei, unsere eigenen Geschichten, Markeninhalte und Abonnementsangebote zu bewerben“ – Rich Kennedy, Senior Vice President bei BUSINESS INSIDER.

Für Unternehmen mit mehreren journalistischen, digitalen Angeboten wie Axel Springer bieten Empfehlungstechnologien zudem einen weiteren Vorteil: Sie können nicht nur zu Artikeln aus der eigenen Redaktion, sondern im Sinne eines Cross-Sellings auch zu Beiträgen und Angeboten von anderen Medienmarken des Hauses verlinken – etwa von BILD zu WELT oder von WELT zu COMPUTER BILD.

Nutzer erwarten personalisierte Inhalte

Eine personalisierte Ansprache wird immer mehr zum zentralen Faktor für den Unternehmenserfolg. Dem stimmen 89 Prozent der in einer Studie von Adobe befragten Markenverantwortlichen zu. Der Grund: Durch Spotify und Netflix haben Konsumenten die Vorzüge der Personalisierung kennen und schätzen gelernt. Nun erwarten sie dies auch von anderen Anbietern. Ein Großteil wünscht sich sogar die Möglichkeit, über „Living Profiles“ selbst in die Personalisierung eingreifen und bestimmen zu können, welche Art von Informationen und Angeboten sie erhalten. Das zeigt auch eine aktuelle Studie von Accenture.

Voraussetzung für eine personalisierte Leseransprache ist, dass Daten über das Nutzerverhalten in Echtzeit verarbeitet werden können. Das ist heute dank der Fortschritte im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) möglich. KI-basierte Anwendungen können große Datenmengen analysieren und daraus Erkenntnisse für personalisierte Kundenerlebnisse ableiten. Bis Ende 2020 wollen deshalb 93 Prozent der deutschen Konzerne diese Technologie einsetzen. Und auch die New York Times hat angekündigt, dass sie verstärkt Experten aus den Bereichen KI, Machine Learning und Data Science einstellen will, um das datengetriebene Publishing voranzutreiben. Das Ziel ist klar: Absprungraten senken, die Verweildauer steigern und mehr Digital-Abos verkaufen.

Fazit

Die Einnahmen aus Digital-Abos bilden mittlerweile eine wichtige Säule im Verlagsgeschäft. Die Strategie, beim Kerngeschäft „Journalismus“ zu bleiben und eigene Vertriebskanäle aufzubauen, geht in vielen Fällen auf. Verlage sind jedoch gut beraten, über den Tellerrand des Endkundengeschäfts hinaus zu denken. Auch der Markt der Businesskunden bietet viel Potenzial: Die gleichen redaktionellen Inhalte, die über Abos verkauft werden, lassen sich zusätzlich an Unternehmenskunden lizensieren, die diese auf eigenen Kanälen nutzen. Content-Licensing nennt sich dieses Modell, das zusätzliche Erlöse generiert.

Mehr zum Thema Content Licensing:

Publishing-Trends 2019: Was für Verlage wichtig wird

Das Jahr 2018 steckte für Verlage voller Überraschungen, viele Neuerungen – unter anderem das Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – sorgten für Diskussionen und Veränderungen in der Branche. Doch wie sieht es mit dem Jahr 2019 aus? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und nennen sechs Trends für die Publisher-Branche, die besonders vielversprechend sind und Potenzial bieten.

Der Status Quo in der Verlagsbranche

Im letzten Jahr haben sich vor allem digitale Publisher auf ihre Webseiten und auf Grundlagen wie SEO konzentriert. Aber auch neue Arten von Abonnements für digitale Formate wurden entwickelt und mit Podcasting experimentiert. In Sachen Künstlicher Intelligenz befindet sich die Branche zwar noch am Anfang, doch bietet diese Technologie viele Chancen, beispielsweise für die Verarbeitung großer Datenmengen oder die Verwaltung von Content in Echtzeit.

Die Top-Trends 2019

Mit welchen (Weiter-)Entwicklungen können wir in den nächsten Monaten rechnen? Deutlich erkennbar ist, dass auch in diesem Jahr viele Trends darauf hinführen, die Reichweite digitaler Angebote zu verbessern und diese in möglichst tragfähige Geschäftsmodelle zu verwandeln.

1. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Unabhängigkeit von einzelnen Netzwerken

Für viele Verleger ist SEO nach wie vor eine bewährte Methode, um eine höhere Reichweite zu erzielen und das eigene Publikum zu vergrößern. Und sie müssen ständig nach neuen Möglichkeiten suchen, um ihre Zielgruppe zu erreichen und zu binden. Die Notwendigkeit für Suchmaschinenoptimierung ist also gegeben. Und Suchmaschinen bieten eine zuverlässige und konsistente Form des Verkehrs.

Wer in diesem Jahr auf SEO setzten will, sollte sich auch mit Schema.org auseinandersetzen. Zusammen mit Formaten wie Microdata, RDFa oder JSON-LD können Webinhalten weitere Informationen hinzugefügt werden. Diese zusätzlichen Inhalte verbessern das Verständnis der Suchmaschinen für diesen Inhalt. Webseiten profitieren von verbesserten Ergebnissen in den SERPs (Search Engine Result Pages).

2. Aufbau eines qualitativ hochwertigen Publikums

Das nachhaltige Wachstum der Zielgruppe war bereits im letzten Jahr eine große Herausforderung. Und sie wird auch 2019 nicht weniger relevant.

Diese Entwicklung war vorhersehbar. Denn der Auf- und Ausbau einer treuen Leserschaft ist das Kerngeschäft eines jeden Verlags. Sobald eine Zielgruppe vorhanden ist, kann der Datenverkehr monetarisiert werden. Neue Wege und zeitgemäße Inhalte wie Videos oder Podcasts stellen die Steigerung des Publikums sicher.

3. Eigene Vertriebskanäle statt Facebook & Co.

Die Begeisterung vieler Verlage und Medien ist in Sachen Facebook Instant Articles und Google AMP deutlich abgekühlt. Was nicht zuletzt an der Erkenntnis liegt, dass Kooperationen am Ende primär den Mediengiganten etwas nutzen.

Aber auch gehypte Erlösbringer wie Blendle mit ihrem „Netflix für Journalismus“ oder Google AMP bescherten Verlagen keine nennenswerten Erlöse. Verlage sollten stattdessen eigene Vertriebskanäle aufbauen und auf die Kraft ihrer Marke setzen.

4. Paid Content erlebt eine Renaissance

Paid Content könnte für Verlage eine weitere Möglichkeit sein, hohe Erlöse zu erzielen. Denn digitale Zeitungsausgaben werden immer beliebter: Laut der Deloitte Media Consumer Survey lesen 44 Prozent der Verbraucher in Deutschland zwischen 14 und 65 einmal in der Woche die Digitalausgabe einer Tageszeitung.

Verlage sollte sich die Nachfrage nach Paid Content zunutze machen. Ob E-Paper-Zeitungsausgaben oder kostenpflichtige Einzelartikel, Leser sind bereit für qualitativ hochwertige Fachartikel und Kommentare online zu zahlen. Inspiration kann man sich bei Medienmarken wie Bild und Süddeutsche mit ihren Paid-Content-Angeboten oder auch bei der Verlagsgruppe Handelsblatt mit ihrem Digitalpass holen.

5. Content-Licensing als Alternative mit Potenzial

Wer bereits über eine Paid-Content-Strategie verfügt, für den ist es an der Zeit, über den Tellerrand der eigenen Portale hinauszuschauen und weitere Vertriebskanäle für den eigenen Content zu erschließen. Beispielsweise im B2B-Bereich: Unternehmen, die Content Marketing betreiben, sind nicht nur Konkurrenten. Sie sind auch potenzielle Abnehmer für Inhalte.

Mit dem Verkauf von Content-Lizenzen können Verlage mittels Zweit- und Drittverwertung Firmen ermöglichen, ihre Inhalte für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Da langfristige Themen, auch „Evergreen Content“ genannt, sehr beliebt sind, könnten in den Archiven zahlreicher Verlage wahre Schätze schlummern – die auch heutzutage bares Geld wert sind. Und: Mit Content-Licensing erreichen Verlage ein neues Publikum, dass bereit ist, für digitale Inhalte zu zahlen. Informationen zu Content-Licensing-Modellen finden Sie zum Beispiel bei Contiago.

6. Künstliche Intelligenz: Daten und Content im Griff

Die großen Medienhäuser zeigen, wo die Reise der Künstlichen Intelligenz im Publishing hingeht. Neue Technologien können überall dort Nutzen stiften, wo große Mengen an Daten und Content in Echtzeit verwaltet und gesteuert werden müssen. Die Herausforderung für Verlage besteht darin, KI als Chance zu begreifen und Strukturen und Prozesse schrittweise zu digitalisieren. Dazu gehört der Mut, Publishing neu zu denken und sich neuen Technologien gezielt zu öffnen.

Mehr zum Einsatz von KI in Verlagen lesen Sie hier in unserem Blog.

Fazit:
Viele Herausforderungen und viele Möglichkeiten für Verlage

Print wird es auch in Zukunft nicht leicht haben. Umso wichtiger ist es, dass Verlage ihre digitalen Produkte ausbauen und im Hinblick auf ihre Zielgruppe optimieren. Ohne Suchmaschinenoptimierung, den Ausbau der eigenen Leserschaft oder Vertriebskanäle abseits von Facebook & Co. werden es digitale Publisher schwer haben.

Doch neue Geschäftsmodelle wie Paid Content oder Content Licensing helfen Verlagen bei der Festigung der bestehenden Leserschaft, aber auch beim Erschließen neuer Geschäftsbereiche.

Verlage können auch 2019 auf viele neue Möglichkeiten zurückgreifen. Sie müssen diese nur erkennen und für sich nutzen!

Paid Content 4.0 –
BDZV-Studie: Zeitungsverlage entwickeln Content-Vermarktung weiter

Contiago Blog: Paid Content4.0 BDZV-Studie: Zeitungsverlage entwickeln Content-Vermarktung weiter. Bildinfo: Rawpixel.com/shutterstock.com

Zeitungsverlage bauen ihre Paid-Content-Angebote aus, die Vermarktungskonzepte bleiben jedoch dieselben. Wir werfen einen Blick auf die Ergebnisse der Trendstudie von BDZV und Schickler und wagen einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Erst kürzlich hat das EU-Parlament mit der Einführung des Leistungsschutzrechts die Position der Verlage gegenüber Mediengiganten wie Google und Facebook gestärkt. Damit ist die Grundlage gelegt, dass Verlage für journalistische Inhalte auch in der digitalen Welt einen fairen Ausgleich erzielen können. Doch damit das funktioniert, ist ein Umdenken erforderlich. Die Konzepte des klassischen Publishings funktionieren im digitalen Umfeld nur bedingt. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die Unternehmensberatung Schickler haben für ihre Studie “Trends der Zeitungsbranche 2018” Entscheider aus deutschen Zeitungsverlagen befragt, wie sie die Herausforderungen meistern wollen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  1. Die Verlage verändern ihre Strukturen und bauen die „Organisation der Zukunft“ mit klar ausgerichteten Organisationsparadigmen.
  2. Die Verlage glauben an Paid Content. Jetzt folgt die zweite Phase der Optimierung der Angebote, u.a. durch strengere Regeln und Preisdifferenzierung.
  3. Die Verlage haben ein Universum an B2B-Kommunikationsangeboten aufgebaut und entwickeln sich zum 360-Grad-Dienstleister für ihre B2B-Zielgruppe.

Paid Content in Bewegung

Fast 80 Prozent der Verlage sehen laut BDZV-Studie eine hohe bis existenzielle Relevanz im Aufbau neuer Paid-Content-Angebote. Viele Medienhäuser haben bereits in den letzten Jahren Bezahlangebote im Netz eingeführt. Die Mehrheit setzt beim Bezahlmodell auf “Freemium” (68 Prozent), gefolgt vom “Metered”-Modell (22 Prozent) und der harten Bezahlschranke (9 Prozent). Optimierungspotenziale sehen Verlage vor allem in strengeren Regeln für ihr Bezahlmodell, einer stärkeren Preisdifferenzierung nach Zielgruppen und im Aufbau weiterer Produkte für Paid Content.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich in Sachen Paid Content in Verlagen etwas bewegt, allerdings beschränkt sich die Studie auf die Untersuchung klassischer Bezahlmodelle. Neuere Vermarktungsansätze wie etwa “Distributed Content”, also die Verbreitung von Inhalten über die Newsstreams von Facebook oder Google, werden nicht explizit abgefragt. Vielleicht weil dieses Modell für Verlage bisher nicht die erhofften Erfolge brachte. Über die Plattformen der Mediengiganten ließen sich zwar schnell Reichweitengewinne erzielen, diese mussten viele Verlage aber teuer bezahlen: Denn die Werbeeinnahmen auf ihren eigenen Portalen gingen stark zurück. Und spätestens als Facebook begann, die Sichtbarkeit von Verlagsinhalten in den Feeds seiner Nutzer systematisch einzuschränken, dürften viele Verlage erkannt haben, dass es sicherer ist, auf eigenen Füßen zu stehen.

Mehr zum Thema Distributed Content finden Sie hier im Blog:
Facebook für Publisher: Verlage auf dem Holzweg

Vermarktungskonzepte jenseits des Mainstreams

Verlage bewegen sich also gedanklich und operativ wieder stärker in Richtung Paid Content. Galt der Verkauf im Netz lange Zeit als unrentabel, stellen Verlage heute fest, dass Leser sehr wohl bereit sind, für Inhalte zu bezahlen. Vorausgesetzt, sie erhalten dafür einen spürbaren Mehrwert: erstklassig recherchierte Artikel, die auf das individuelle Interesse zugeschnitten sind, statt billig produzierte Massenware. Viele Verlage verfügen bereits über solchen hochwertigen Content, schöpfen jedoch das Potenzial nicht voll aus. Denn die klassischen Bezahlmodelle – Freemium, Metered und harte Bezahlschranke – sind nur die Spitze des Eisbergs, wenn es um optimale Wertschöpfung von Content geht.

Die Verlage haben erkannt, dass sie ihre Paid-Content-Strategie laufend optimieren und weiterentwickeln müssen. Das beinhaltet einerseits, vorhandene Bezahlmodelle zu verfeinern, zum Beispiel durch Preisdifferenzierungen für verschiedene Zielgruppen. Andererseits sollten Verlage über den Tellerrand ihrer eigenen Portale hinausschauen und neue Vertriebskanäle für ihren Content oder gar neue Geschäftsmodelle für ihre Kernkompetenzen entwickeln.

Das B2B-Geschäft ist für viele Verlage nicht neu, lässt sich aber mit neuen Angeboten weiter ausbauen. Über die Content-Syndication-Plattform von Contiago lassen sich beispielsweise Inhalte an B2B-Kunden lizensieren, die selbst Content-Angebote im Netz aufbauen wollen. Kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Homepage attraktiv gestalten wollen, sind oft nicht in der Lage, selbst Content zu produzieren. Auch Verbände, die Themenportale für ihre Branche betreiben wollen, benötigen hierfür regelmäßig redaktionelle Inhalte, um nur zwei Beispiele für das Lizensieren von Content im B2B zu nennen.

Mehr zum Thema Content Licensing finden Sie hier im Blog: 
Warum Verlage jetzt auf Content Licensing setzen sollten

Fazit: Viel Luft nach oben

Im Ringen um Erlöse aus digitalen Inhalten ist in den Verlagen ein Umdenken gefragt. Klassische Paid-Content-Modelle sollten nicht nur laufend optimiert, sondern sinnvoll um weitere Instrumente der Content-Vermarktung ergänzt werden. Das B2B-Geschäft bietet hier neue Impulse, denn zahllose Unternehmen suchen händeringend nach hochwertigem Content, um sich im Netz mit einem interessanten Angebot zu positionieren. Fachverlage, aber auch Zeitungsverlage können hier mit ihrem Content und Know-how neue Absatzmärkte erschließen.

Infografik Fachverlag 4.0 – Chancen und Risiken auf dem Weg in die Zukunft

Fachverlag 4.0 – Chancen und Risiken auf dem Weg in die Zukunft

Der Übergang von Print zu Digital stellt Fachverlage vor große Herausforderungen. Denn durch die Digitalisierung gerät vieles in Bewegung: die Beziehung zwischen Verlag und Leser, die Art der Content-Distribution, Strukturen und Prozesse im Verlag, Produkte und Dienste, Technologien und sogar das Geschäftsmodell.

Ein Geschäftsmodell im Umbruch

Das heutige Geschäftsmodell vieler Fachverlage basiert auf den Grundprinzipien des klassischen Publishings. Verlage produzieren und bündeln Inhalte und vertreiben sie an ihre Abonnenten. Neben den Einnahmen aus dem Vertrieb generiert der Verlag Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft und sonstigen Content-Dienstleistungen.

Geschäftsmodelle von morgen müssen deutlich flexibler auf die sich verändernden Anforderungen der Leser reagieren, indem sie neue Wege finden, sich in der Vielzahl von Angeboten als vertrauenswürdige Quelle für hochwertige Informationen zu behaupten. Publisher müssen sich den Anforderungen digitaler Konsumenten anpassen – beginnend bei der Planung, über die Distribution bis hin zur flexiblen Vermarktung von Inhalten.

Neues Geschäftsfeld durch Content Marketing

In Zeiten von Content Marketing und Co. treten immer mehr Unternehmen in den Wettbewerb um die Gunst der Leser ein. Zum einen als Anbieter von nutzwertigen Informationen, was sie zu Konkurrenten von Fachverlagen macht. Aber auch als Abnehmer von Fachinhalten, was für Verlage ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Das Lizenzieren von Content an Unternehmen wird somit zukünftig eine wichtige Rolle im Erlösmix von Fachverlagen spielen.

Fachverlag-Digitale-Transformation-Infografik

Fachverlag 4.0 – Chancen und Risiken auf dem Weg in die Zukunft

Blendle, Instant Articles & Co: Mehr Erfolg mit großen Partnern

Blendle, Instant Articles & Co: Mehr Erfolg mit großen Partnern

Paywalls haben bisher nicht die erhofften Erlöse für die krisengeschüttelte Verlagsbranche gebracht. Doch was ist die Alternative? Wie verkauft man seine Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel? Dieser Artikel gibt einen Einblick in die Geschäftsmodelle verschiedener Anbieter.

Allmählich wird es eng für Verleger: Die Einnahmen aus dem Printgeschäft bröckeln weiter, für den Digitalbereich haben ist das passende Geschäftsmodell noch nicht gefunden. Doch an neuen Ansätzen zur Content-Monetarisierung mangelt es dabei nicht. Online-Kioske wie Blendle und mobile Apps wie Facebook Instant Articles versprechen den Verlagen zusätzliche Reichweiten und Umsätze, wenn sie ihre Inhalte über ihre Plattformen vertreiben. Und viele Verlage sind mittlerweile auch bereit, solche Modelle zu testen. Das zeigt die Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler:  49 Prozent aller deutschen Zeitungsverleger wollen demnach auf Content-Distributoren wie Facebook Instant Articles setzen, bei denen sie ihre Inhalte direkt über eine externe Plattform veröffentlichen. Fast genauso viele Verleger (48 Prozent) erwägen, ihre Inhalte über so genannte Content-Aggregatoren zu vertreiben, die bereits veröffentlichte Inhalte auf einer eigenen Plattform erneut anbieten. 59 Prozent sind gewillt, beide Vermarktungsmodelle zu nutzen.

Trends in der Content-Vermarktung

Abbildung: Trends in der Content-Vermarktung

Besonders im Markt der Content-Aggregatoren ist einiges in Bewegung. Hier sorgt vor allem das Unternehmen Blendle, das mittlerweile eine beachtliche Zahl an Nutzern gewonnen hat, regelmäßig für Schlagzeilen. Daneben gehen immer wieder neue Plattformen an den Start und versuchen, sich ihr Stück vom Kuchen eines Marktes mit viel Potenzial zu sichern. Wie auch immer sich die einzelnen Angebote im Detail unterscheiden, der grundlegende Ansatz ist der gleiche: Aggregatoren lizensieren bereits veröffentlichte Inhalte, selektieren und sortieren sie und bieten sie – meist kostenpflichtig – auf der eigenen Plattform erneut an.

Im Folgenden schauen wir uns einige der Anbieter etwas genauer an.

Pocketstory

Pocketstory war der erste deutsche Online-Kiosk. Er ging für seine Leser im Mai 2015 online. Der Kiosk bietet über eine zentrale Plattform einzelne Artikel aus verschiedenen Magazinen, Zeitungen und Büchern zum Kauf an. Die Mindestlänge der Artikel beträgt 5.000 Zeichen. Somit sind keine News, sondern nur längere Reportagen, Essays und Fachartikel zugänglich. Nutzer können bei Pocketstory ein Interessenprofil anlegen, um Vorschläge für Artikel zu erhalten. Pocketstory hat sich zum Ziel gesetzt, das iTunes der Verlage zu werden. Derzeit sind die „Zeit“- und die SPIEGEL-Verlagsgruppe mit an Bord, sowie die Magazine „Emotion“, „Galore“ und „Mare“. Auch der Buchverlag Campus und die „Berliner Zeitung“ kooperieren mit dem Hamburger Startup.

Blendle

Blendle ist ebenfalls eine Art digitaler Zeitungskiosk. Er ging im September 2015 mit über 100 Titeln im Angebot an den Start. Die Leser können diese wie in einem echten Kiosk kostenlos durchstöbern und anlesen. Weckt der Artikel-Teaser Lust auf mehr, können sie den Beitrag für einen geringen Geldbetrag kaufen. Bei Nichtgefallen kann man die Artikel zurückgeben und erhält sein Geld zurück. Durch die Anbindung an soziale Netzwerke und die so genannten Blendle-Alerts können sich die Leser einzelne Artikel, etwa zu bestimmten Themen, empfehlen lassen. Darüber hinaus ist es möglich, anderen Nutzern zu folgen und zu sehen, welche Stücke von diesen empfohlen werden. Für den Eigenvertrieb bietet Blendle einen Bezahl-Button, den Verleger auf ihre Websites bauen können, um einzelne Artikel oder gleich ein Abo zu verkaufen.

Newscase

Die App Newscase hat sich auf das Personalisieren von Nachrichten spezialisiert, die über Tablet und Smartphone gelesen werden. Sie aggregiert derzeit Inhalte von rund 100 Zeitungstiteln. Leser können Ressorts und Titel favorisieren, z.B. Politik von der “Welt”, Lokales vom “Kölner Stadt-Anzeiger”. Zudem lassen sich Artikel nach Themen filtern, d.h. wird ein Begriff als Stichwort festgelegt, wandern dazu passende Artikel in die persönliche Zeitung. Zu den Newscase Kooperationspartnern zählen unter anderem der Axel Springer Verlag, Gruner + Jahr, die NZZ und DuMont. Newscase kann kostenlos genutzt werden, wobei dann nur Inhalte angezeigt werden, die auch kostenlos im Internet verfügbar sind. Das werbefreie Komplettangebot kostet 9,99 € im Monat. Newscase beteiligt die Verleger an Werbeeinnahmen und vergütet pro Aufruf eines Artikels.

Xing News

Das Karriere-Netzwerk bietet die so genannten News-Seiten, auf denen Publisher ihre Artikel mit den rund 15 Millionen Mitgliedern des Netzwerks teilen können. Um diese Inhalte zu erhalten, müssen Nutzer den Seiten allerdings aktiv folgen. Sie sehen dann das Vorschaubild und einen Auszug aus der Meldung. Mit einem Klick auf den Beitrag werden Leser zum Originalartikel weitergeleitet. Parallel dazu erscheinen die Artikel in Teilen auch in den entsprechenden Branchen-Newslettern und auf den Themen-News-Seiten. Dort werden die wichtigsten Nachrichten aus bestimmten Bereichen – beispielsweise Marketing und Werbung, Internet und Technologie oder Medien – aggregiert.

 

LinkedIn Pulse

LinkedIn entwickelt sich mit der Veröffentlichung von 7.000 Fachartikeln am Tag zu einer wichtigen Plattform für Wirtschaftsjournalismus. Ähnlich wie bei XING-News wird ein Teil der Artikel von einem Redaktionsteam selbst ausgewählt. Darüber hinaus werden aber auch Inhalte berücksichtigt, die im Social-Media-Bereich beliebt sind.

Google News

Google News ist eine Nachrichten-Website, die anhand von Algorithmen Nachrichten aus verschiedenen Quellen zusammenträgt. Durch die große Reichweite der angeschlossenen Suchmaschine zählt der Dienst zu einem der wichtigsten Aggregatoren, insbesondere aus Sicht der dort gelisteten Publisher. Google News aggregiert die wichtigsten Meldungen aus über 50.000 Nachrichtenquellen in verschiedenen Kategorien sowie auf einer Übersichtsseite. Ausgespielt werden sie in der Suche unter news.google.de. Um als Publisher gelistet werden zu können, muss ein Verlag grundlegende Anforderungen an journalistische Arbeitsweise und Qualität der Inhalte erfüllen.

Apple News

Bisher nur in den USA und Großbritannien verfügbar, aggregiert die mobile News-App von Apple aktuelle Nachrichten und liefert sie passend zu den individuellen Interessen der Nutzer aus. Apple News ist derzeit in Deutschland noch nicht verfügbar, soll aber Verlagen die Möglichkeit bieten, eigene Werbung in den Inhalten zu platzieren und an den Werbeeinnahmen über iAds zu partizipieren.

Facebook Instant Articles

Facebook Instant Articles ist eine mobile App, die seit April 2016 allen Publishern offen steht. Sie können darüber komplette Artikel, Fotogalerien und Videos in Facebook veröffentlichen.  Für den mobilen Nutzer ist das äußerst komfortabel, da Inhalte schneller geladen werden, eingebettete Videos automatisch starten, und er zum Lesen eines Artikels nicht mehr in den Browser wechseln muss. Die Verlage profitieren von der enormen Reichweite, befürchten aber gleichzeitig, sich abhängig zu machen, wenn sie ihre Inhalte direkt auf dem sozialen Netzwerk veröffentlichen. Denn Facebook kann Funktionen und Regeln jederzeit nach eigenem Gutdünken ändern. Außerdem könnte der Traffic auf den Webseiten der Publishern weiter sinken, weil Leser zu Facebook abwandern. (Mehr über Facebook Instant Articles in diesem Blogbeitrag.)

Trends in der Content-Vermarktung

Die Angebote im Vergleich

Fazit

Die Zahl der Plattformen zur Content-Vermarktung wächst. Aus Sicht der Verlage lassen sich die Anbieter derzeit in zwei Gruppen unterteilen: News-Kioske wie Blendle und Pocketstory sowie die neuen Apps Facebook Instant Articles und Apple News ermöglichen Erlöse über Paywall oder Werbung. Aggregatoren wie Xing News, LinkedIn Pulse und Google News bieten dagegen keine Möglichkeit zur Monetarisierung, dafür aber interessante Reichweiten, um neue Leser zu gewinnen. Welche Art von Distribution sich auf Dauer durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Verlage sind derzeit gut beraten, beide Richtungen in ihrem Vertriebsmix zu berücksichtigen.

Quellen:

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Whitepaper „Trends in der Content-Vermarktung“, das Sie hier herunterladen können.

Content-Vermarktung für Verlage – Whitepaper zur Monetarisierung digitaler Inhalte

Aufgeklappte Magazine

Trends in der Content-Vermarktung: Wie Verlage ihre Inhalte gewinnbringend verwerten

An Modellen für den Vertrieb von digitalen Inhalten mangelt es nicht: Paywalls, mobile Apps, Online-Kioske wie Blendle – vieles haben die Verlage schon ausprobiert. Doch die dringend benötigten Erlöse haben sie damit bisher nicht erzielt. Große Hoffnung ruht nun auf den Apps der Internetriesen Facebook, Google und Apple. Sie locken mit ihrer hohen Reichweite. Ob sie allerdings auch Umsätze bringen, bleibt abzuwarten. Denn die Bereitschaft der Leser, für redaktionelle Inhalte im Netz zu zahlen, ist gering. Ebenso die Akzeptanz für mobile Werbung.
Dieses kostenlose Whitepaper gibt Ihnen einen Einblick in die derzeitigen Möglichkeiten der Content-Vermarktung für Verlage. Es zeigt Vor- und Nachteile der verschiedenen Plattformen auf und hilft dabei, die passende Lösung für Ihr Medienhaus zu finden.

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  • Wie Sie Ihre Inhalte im digitalen Zeitalter profitabel vermarkten
    Contiago Whitepaper 2/2016 - Trends der Content-Vermarktung

    Whitepaper für Publisher

  • Warum Paywalls nicht das Modell der Zukunft sind
  • Was Facebook Instant Articles, Blendle und andere Plattformen wirklich bringen
  • Wie man die Vielzahl an Kanälen flexibel managen kann und dabei jederzeit die Kontrolle über den eigenen Content behält
  • Wie Sie Ihre Inhalte und Strukturen fit für die digitale Zukunft machen
  • Warum immer mehr Verlage die Unternehmen als lukrativen Absatzmarkt für ihre Inhalte entdecken
  • Wie eine B2B-Handelsplattform für digitalen Content funktioniert
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Content im Verband

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust – Wie Verbände mit nützlichen Inhalten das Vertrauen ihrer Mitglieder zurückgewinnen und sich als Partner positionieren können.

Seit Jahren kämpfen Verbände, Interessenvertretungen, Parteien und Gewerkschaften gegen den Mitgliederschwund. Ein Trend, der nur schwer aufzuhalten scheint. Das ist fatal, denn hier geht es für viele Organisationen nicht nur um die eigene Daseinsberechtigung, sondern schlicht um die Existenz, wenn Mitgliedsbeiträge ausbleiben. Mitglieder zu gewinnen und zu halten gehört daher zu den zentralen Aufgaben einer jeden Mitgliederorganisation.

Nützliche Angebote überzeugen die Mitglieder

Erfolgreich in der Mitgliederakquise und -bindung sind heute vor allem jene Organisationen, die sich als Dienstleister und Partner verstehen: Sie kennen die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Mitglieder und entwickeln Services, die diese auf hohem, professionellem Niveau erfüllen. Dabei gilt: Je nützlicher und konkreter das Angebot ist, desto besser. Vor allem im Bereich der Marketingkommunikation gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitglieder unterstützen können. Mögliche Inhalte sind hier:

  • Vorlagen für Broschüren, Mailings und Websites, die die Mitglieder für ihr Marketing verwenden können,
  • Internetseiten zu speziellen Themen, so genannte Microsites, die die Mitglieder in ihre eigene Website integrieren können,
  • Nachrichten aus der Branche, die die Mitglieder in ihre Homepage übernehmen können,
  • Material für gemeinsame Aktionstage und deren organisatorische Vorbereitung,
  • Handbücher, Leitfäden und Whitepaper zu unterschiedlichen Themen, beispielsweise zur Pressearbeit oder zur Durchführung von Veranstaltungen
  • Workshops und Seminare, in denen die Mitglieder Fähigkeiten und Know-how für ihre Arbeit erwerben können.

Um herauszufinden, was für Ihren Verband geeignete Angebote sein könnten, sollten Sie sich in Ihre Mitglieder hineinversetzen: Welche Themen interessieren sie? Was sind ihre Probleme im Alltag? „Wer seine Mitglieder erreichen will, muss nicht nur deren spezifische Interessen kennen, sondern auch die Lese- und Sehgewohnheiten“, sagt zu recht Anton Landgraf, leitender Redakteur „Amnesty Journal“, Deutsche Sektion Amnesty International. Nur wer diese kennt, kann gezielt darauf eingehen und sie mit passenden Inhalten bei ihren Aufgaben unterstützen. Sie können die Bedürfnisse Ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Befragungen und Veranstaltungen ermitteln. So zeigen Sie ihren Mitgliedern, dass sie Ihnen wichtig sind.

Mehrwert bieten – und auch kommunizieren

Sie verfügen schon über ein gutes Angebot an Serviceleistungen? Dann ist es wichtig, die Mitglieder darüber auch umfassend zu informieren und ihnen den Nutzen ihres Engagements deutlich zu machen. Mehrwert schaffen und diesen kommunizieren – das gilt für jeden Verband. Als Kommunikationskanäle eignen sich unter anderem die Mitgliederversammlungen, die Mitgliederzeitschrift, der Email-Newsletter für die schnelle Informationsverbreitung sowie die Verbandswebsite als zentrale Anlaufstelle im Internet.

Mitgliederzeitschriften sind nach wie vor ein wichtiges Medium der Verbandskommunikation. Dennoch wandern viele ungelesen ins Altpapier oder werden nicht so beachtet, wie es sich mancher Hauptgeschäftsführer oder Kommunikationsverantwortlicher wünscht. Zudem stehen die Zeichen der Zeit auf Interaktion statt Ein-Weg-Kommunikation. Daher kommt der Verbandswebsite eine immer größere Bedeutung zu. Sie gilt es, zu einem Portal für Information und den Austausch mit Ihren Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Das Verbandsportal als zentraler Content-Pool

Über eine Webseite lassen sich schnell und effizient unterschiedliche Personenkreise erreichen: Mitglieder informieren sich dort über das Verbandsgeschehen und greifen im Mitgliederbereich auf exklusive Informationen zu. Je nach Ausrichtung des Verbands nutzen Politiker, Journalisten oder Branchenexperten das Portal als Informationsquelle bei ihren Recherchen und zur Kontaktaufnahme. Und Nicht-Mitglieder werden hier auf die Leistungen des Verbands aufmerksam gemacht.

Entscheidend für ein Verbandsportal ist, dass es regelmäßig aktualisiert wird und so für die Zielgruppen attraktiv bleibt. Das kostet allerdings Zeit und Ressourcen, die viele Verbände nicht haben. Doch es gibt Lösungen, wie etwa die Content-Plattform Contiago, über die Sie sehr einfach aktuelle Nachrichten aus der Branche beziehen können, um damit Ihr Portal für Ihre Mitglieder attraktiver zu machen.
Auch ist es möglich, Informationen aus dem Verband, z. B. Handbücher oder Marketingmaterialien, über die Plattform schnell an alle angeschlossenen Mitglieder zu verbreiten.

Von einem solchen Newsfeed profitieren nicht nur Sie als Verband, sondern auch Ihre Mitglieder: Sie erhalten Zugriff auf hilfreiche Informationen, die sie im Alltag unterstützen. Zudem können sie die bereitgestellten Branchennews auch auf ihre eigene Website stellen, um sie für ihre Kunden attraktiv zu halten. Das kommt vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen entgegen, die in Zeiten des Content Marketings vor neuen Herausforderungen stehen: Sie wollen ihren Endkunden nützliche Inhalte bieten, doch haben weder Budget noch Ressourcen, um diese selbst zu erstellen. Hier liegt Ihre Chance als Verband, sie mit solchem Content zu unterstützen und sich so als wertvoller Partner zu positionieren.

Ein Beispiel aus der Finanzbranche: Netfonds AG

Die Netfonds AG, einer der größten Maklerpools in Deutschland, setzt eine solche Content-Plattform bereits erfolgreich für die Netzwerkkommunikation ein. Die Plattform ist hier im Homepage-Baukasten des Unternehmens integriert. Wer diesen nutzt, kann aktuelle News aus der Branche schnell und einfach in die eigene Website integrieren. Die Inhalte werden über einen Newsfeed bereitgestellt und stammen von Fachmagazinen wie Euro oder Börse am Sonntag. Auch Netfonds selbst steuert Inhalte bei, um beispielsweise Produkt- und Marketinginformationen gezielt an seine Partner auszuliefern. Diese können die Inhalte für ihren Vertrieb nutzen. Davon profitiert das Netzwerk als Ganzes: Kampagnen werden im Sinne der Marke Netfonds durchgeführt und der Wissensaustausch stärkt die Mitgliederbindung.
Mehr über den Einsatz der Contiago-Plattform bei Netfonds erfahren Sie in der Case Study, die Sie hier herunterladen können.

Fazit:

Wer als Verbandsmanager erfolgreich Mitglieder binden will, sollte ihnen Inhalte und Services anbieten, die im Alltag nützlich sind. Entwickeln Sie deshalb Ihre Website zu einem Verbandsportal weiter, das sowohl ein Ort für den Austausch mit Ihren Mitgliedern ist als auch zentrale Content-Plattform, um Inhalte für Ihre Mitglieder und deren Internetseiten bereitzustellen. So schaffen Sie eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sowohl die Webseite Ihrer Mitglieder als auch Ihre eigene bleiben aktuell, und der enge Wissensaustausch stärkt das Wir-Gefühl.

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