Tag - Contiago Content Cloud

Verlage entdecken einen neuen Absatzmarkt für ihre Inhalte

Inhalte Absatzmarkt

In der Diskussion um das richtige Modell zur Content-Monetarisierung haben die Verlage meist den Endkonsumenten im Blick. Doch dessen Bereitschaft, für digitale Inhalte zu zahlen, ist gering. Daher rückt nun ein anderer lukrativer Markt ins Blickfeld, welcher einen neuen Absatzmarkt für ihre Inhalte bietet: die Unternehmen.

Kaum ein Verlagskongress oder Entscheidertreffen, auf dem derzeit nicht über Content-Vermarktung diskutiert wird. Wie lassen sich redaktionelle Inhalte im digitalen Zeitalter möglichst profitabel an die Leser bringen? Das ist die alles entscheidende Frage. Denn allmählich wird es eng für die Verleger: Mit dem Printgeschäft fahren sie weiter Verluste ein, und für das Digitale ist das passende Geschäftsmodell noch nicht gefunden. So wird derzeit alles ausprobiert, was Reichweite und Erlöse verspricht: von Paywalls über Online-Kioske wie Blendle bis hin zu mobilen Apps wie Facebook Instant Articles. Doch ein wirklich profitables Modell ist bisher nicht in Sicht. Selbst Blendle, das bisher einen Hype in der Branche ausgelöst hat, bringt den Verlagen nur Cent-Beträge ein. Der Grund dafür ist, dass die Leser hierzulande erst langsam eine Bereitschaft entwickeln, für redaktionelle Inhalte im Netz zu zahlen.

Die richtige Zielgruppe im Blick?

Blendle, Facebook oder die eigene Paywall – bei der aktuellen Debatte um das passende Geschäftsmodell geht es vor allem um das „Wie“: Wie gelangen die Inhalte auf digitalem Weg an die Leser. Nicht hinterfragt wird dabei das „Wer“: Wer sind die Abnehmer der Inhalte? Die Verlage übertragen damit einfach das grundlegende und bewährte Prinzip des Verlagswesens ins digitale Zeitalter. Käufer ihrer Inhalte sind die Endkonsumenten, Unternehmen spielen vor allem als Werbetreibende eine Rolle. Diesen Zusammenhang nicht zu hinterfragen, ist jedoch fatal. Denn indem die Verlage nur auf die Konsumenten als Content-Abnehmer abzielen, verschenken sie enormes Potenzial. Sie übersehen den neuen und lukrativen Absatzmarkt der Unternehmen. Denn sie sind es, die heutzutage den größten Content-Bedarf haben.

Der Bedarf an gutem Content wächst

Unternehmen benötigen in Zeiten des Content Marketing aktuelle und nützliche Inhalte, um sich bei ihren Zielgruppen als Experten zu profilieren und Vertrauen aufzubauen. Die Mehrheit der Unternehmen verfügt allerdings nicht über die nötigen Ressourcen, um diese Inhalte selbst zu erstellen. Dies zeigt jährlich neu die Studie des Content Marketing Institutes. Demnach planen 76 Prozent aller Unternehmen, im Jahr 2016 mehr Content zu produzieren. Gleichzeitig sehen sie in der regelmäßigen Erstellung von fesselnden und vielfältigen Inhalten eine große Herausforderung.

Contiago-Blog_CMI-Studie

B2B-Handelsplattformen für digitalen Content

Fachmedien sind für Unternehmen eine beliebte Quelle für hochwertigen Content. Sie finden hier täglich fundierte Hintergrundberichte und Nachrichten, die für Ihre Zielgruppen von Nutzen sein können. Diese Inhalte können sie direkt von den Verlagen beziehen, wobei der Aufwand für den Lizenzerwerb jedoch sehr hoch ist. Spezielle Handelsplattformen wie die Contiago Content Cloud bieten daher die Möglichkeit, die Inhalte einfach zu abonnieren, so dass sie für einen bestimmten Zeitraum auf der Website oder in anderen Medien genutzt werden können.
Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fragen zur Content-Vermarktung an Unternehmen beantwortet:

1) Wie funktioniert eine B2B-Handelsplattform für Content?

Plattformen wie Contiago sind eine Art Content-Marktplatz, auf dem Produzenten und Abnehmer von Inhalten zusammenkommen: Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger bieten ihre Inhalte an, Unternehmen, Verbände und Netzwerke wählen daraus die zu ihren Kunden passenden Themen aus.

2) Welche Vorteile bietet Contiago gegenüber einer Selbstvermarktung?

Über Contiago erreichen Verlage ein zahlungsbereites Publikum und können so mit vorhandenen Inhalten zusätzliche Umsätze erzielen. Dabei behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle über ihre Inhalte, müssen sich nicht um technische Details und Lizenzverhandlungen kümmern und erhalten zudem wertvolle Informationen darüber, wie die Inhalte genutzt werden.

3) Können auch andere Plattformen angeschlossen werden?

Contiago erleichtert den Verlagen das Handling der vielen verschiedenen Distributionskanäle. Denn sie können über eine Plattform gleichzeitig mehrere Kanäle bespielen: Die Inhalte lassen sich direkt aus dem System beispielsweise in einen eigenen Shop und auch für Drittanbieter bereitstellen.

4) Wer bestimmt den Preis für die Inhalte?

Den Preis bestimmen allein die Verlage und Content-Produzenten.

5) Wie funktioniert die technische Anbindung?

Um Contiago nutzen zu können, wird das eigene Redaktionssystem über eine Schnittstelle an die Contiago-Plattform angebunden. Standardtechnologien sorgen dafür, dass die Implementierung – und auch der Datenaustausch – schnell und problemlos von statten gehen.

6) Ist das Urheberrecht gewahrt?

Die Bedingungen für die Nutzung ihrer Inhalte bestimmen die Verlage selbst. Contiago stellt durch technische Strukturen sicher, dass diese eingehalten werden und das Urheberrecht jederzeit gewahrt ist. Ihre Inhalte bleiben also jederzeit Ihre Inhalte.
Sie möchten mehr wissen über Contiago? Auf unserer Webseite finden Sie weitere Informationen. Sollten darüber hinaus noch Fragen offen geblieben sein, können Sie uns gerne auch persönlich kontaktieren – per Telefon unter +49 (0)6203 / 679 22 85 oder per E-Mail an info@contiago.de

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Content Marketing ist heute das Mittel der Wahl, um die Aufmerksamkeit und das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen. Anstatt werblicher Produktversprechen setzen Unternehmen dabei auf hochwertige Inhalte, die aktuell und nützlich sind. Content ist gefragt, der auf die Fragen der Kunden eingeht und ihnen einen Mehrwert bietet. Vor allem kleine Unternehmen und Verbände können den Content-Bedarf jedoch aus eigenen Kräften oft nicht decken. Und das müssen sie auch gar nicht: Denn auch fremde Inhalte lassen sich für das Content Marketing nutzen.

Unser neues Whitepaper zeigt auf, aus welchen Quellen Sie schöpfen können, um mit geringem Aufwand ins Content Marketing einzusteigen. Es erklärt, wie Sie Inhalte von Dritten sammeln, filtern, neu aufbereiten und wieder verbreiten, und wie Sie Nachrichten und Hintergrundartikel aus Fachmagazinen in Ihre Webseite einbinden können. Das Whitepaper erläutert die unterschiedlichen Ansätze sowie ihre jeweiligen Einsatzbereiche und bietet konkrete Hilfestellung auf dem Weg zum effizienten Content Marketing.

Wir hoffen, dass Ihnen das Whitepaper den Einstieg ins Content Marketing erleichtert. Wenn noch Fragen offen geblieben sind oder Sie mehr über die Contiago Content Lounge erfahren möchten, kontaktieren Sie uns! Wir helfen gerne weiter.

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Digitalisierung in Verlagen: Fit für den Content-Vertrieb der Zukunft

Digitalisierung in Verlagen: Fit für den Content-Vertrieb der Zukunft

Die Digitalisierung hat die Verlagsbranche in zwei Lager gespalten: Die Einen haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und streichen heute mit ihrem Digitalgeschäft bereits satte Gewinne ein. Die Anderen befinden sich noch immer in Schockstarre und wissen nicht, wie sie die Verluste aus dem Printgeschäft auffangen sollen. Vor allem bei kleineren Verlagen und Medienhäusern ist die Not groß. Wir zeigen in diesem Beitrag, welche internen Voraussetzungen Sie schaffen müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Digital ist weiter auf dem Vormarsch: Wie eine aktuelle Studie des BDZV zeigt, wächst das Digitalgeschäft der deutschen Verlage derzeit sowohl bei der Auflage als auch bei der Werbung stark. Für 2016 erwarten die Unternehmen beim E-Paper ein Plus von über 11 Prozent, bei der Werbung von 8 Prozent. Für das Printgeschäft werden dagegen in beiden Bereichen Rückgänge erwartet.

Beispielhaft für diese Entwicklung stehen die aktuellen Geschäftszahlen von Axel Springer: Der Medienkonzern steigerte im Jahr 2015 sowohl seinen Umsatz als auch den Gewinn deutlich. Treiber waren dabei die digitalen Produkte: Laut eines Berichts von Spiegel Online machte der Verlag deutlich mehr als die Hälfte seiner Einnahmen (62 Prozent) mit digitalen Produkten. Und auch für 2016 rechnet Axel Springer hier mit weiteren Zuwächsen.

Suche nach neuen Erlösmodellen

Während ein Teil der Verlagsbranche mit dem Digitalgeschäft bereits kräftig verdient, sieht es bei dem anderen Teil weniger rosig aus: Vor allem kleinere Medienhäuser und Verlage haben damit zu kämpfen, dass ihre Leser der gedruckten Zeitung heute digitale Geräte und Plattformen vorziehen, geschweige denn für Nachrichten bezahlen wollen. Die Einnahmen aus dem klassischen Vertrieb und der Printwerbung fallen weg, doch für den Digitalbereich gibt es noch kein passendes Geschäftsmodell, das die Verluste langfristig ausgleicht. Paywalls, mobile Apps, Zweitverwertung von Content über Online-Kioske wie Blendle und Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles – vieles wird derzeit ausprobiert. Doch die richtige Antwort auf die Königsfrage scheint noch nicht gefunden: Wie bringt man seine Inhalte im digitalen Zeitalter mit optimaler Reichweite möglichst rentabel unters Volk?

Schnittstellen zur digitalen Welt schaffen

Beim Ringen um das passende Geschäftsmodell versäumen es Verlage nicht selten, ihre Hausaufgaben in Sachen technischer Infrastruktur zu machen. Denn um die neuen Distributionskanäle nutzen zu können, muss sichergestellt sein, dass sich die Inhalte überhaupt auf die verschiedensten Geräte und Plattformen ausspielen lassen, über die Content heute konsumiert wird. Dreh- und Angelpunkt sind dabei entsprechende Schnittstellen, so genannte APIs, die es Marktpartnern ermöglichen, automatisiert auf Verlagsinhalte zuzugreifen. Einige große Medienhäuser, vor allem in den USA und in Großbritannien, bieten ein solches API-Konzept bereits an und ermöglichen es so, die Artikeldatenbank von außen zu durchsuchen und Inhalte abzurufen.
Für die Verlage hat dieses Modell gleich mehrere Vorteile: Werden die APIs in Apps oder Websites integriert, vergrößert das die Reichweite. Außerdem kann das Konzept zur Content-Monetarisierung beitragen, wenn der Zugriff auf die Inhalte mit Werbeeinblendung verknüpft ist. Und schließlich wird durch die API der Weg geebnet, um Verlagsinhalte auch über neue Kanäle oder Plattformen wie beispielsweise die Contiago Content Cloud zu vertreiben.

Das Gold in den Archiven effizient managen

Vorrangiges Ziel der Verlage sollte es sein, ihren Pool an qualitativ hochwertigen Inhalten sowie die Infrastruktur für den digitalen Konsum fit zu machen. Gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass diese Inhalte auch möglichst effizient und effektiv genutzt werden können. Denn die Hälfte aller redaktionellen Inhalte sind länger als 2,6 Tage aktuell – und damit zu schade fürs Archiv.

Ein modernes Digital Asset Management (DAM) kann dabei unterstützen, digitale Inhalte effizient zu managen, indem es den Content zentral und medienneutral speichert, verwaltet und für eine schnelle Weiternutzung verlagsweit abrufbar macht. Die Vorteile eines DAMs für Verlage sind vielfältig, zu den wichtigsten zählen:

  • effizientere Workflows, da die Assets im Publishing-Prozess schneller aufgefunden, bearbeitet und archiviert werden können
  • eine leichtere Wiederverwertung und schnellere Integration in neue Produkte durch die medienneutrale Speicherung der Assets
  • eine bessere Auffindbarkeit durch interne und externe Nutzer und damit eine bessere Vermarktbarkeit

Bereit für den Content-Vertrieb der Zukunft

Um den digitalen Wandel zum eigenen Vorteil nutzen zu können, müssen erst die internen Voraussetzungen für den Content-Vertrieb der Zukunft geschaffen werden. Dazu gehören unter anderem ein API-Konzept, mit dem Inhalte auf verschiedene Plattformen und Geräte ausgespielt werden können, sowie ein maßgeschneidertes System für das Asset Management. Wer diese Hausaufgaben im Jahr 2016 noch immer nicht gemacht hat, für den wird es höchste Zeit. Denn wie Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, es richtig auf den Punkt bringt: „Es gibt für Medienunternehmen eigentlich nur drei Prioritäten: erstens Internet, zweitens Internet, drittens Internet.“

Quellen und weitere Infos:

Infografik „Content-Mixologie“: Inhalte für die Webseite intelligent verbinden

Die DNA von erfolgreichem Content

Nicht alle Inhalte für das Content Marketing müssen aus dem eigenen Haus kommen. Die Content-Mixologie zeigt, auch Content von Dritten können Sie verwenden, um die Aufmerksamkeit und das Vertrauen Ihrer Zielgruppen zu gewinnen. Was dabei zu beachten ist, wenn Sie fremde und eigene Inhalte kombinieren, haben wir in unserem letzten Blogbeitrag „Der richtige Content-Mix“ gezeigt.

Ergänzend dazu finden Sie hier eine Infografik für die richtige Content-Mixologie, die die wichtigsten Informationen noch einmal zusammenfasst.

Contiago_Infografik_Content_Strategie

Contiago Infografik Content Strategie

 

Der perfekte Content-Mix

Lizensierter Content bietet viele Vorteile. Er sollte jedoch nicht Ihr komplettes Content Angebot ausmachen. Für das optimale Content Erlebnis braucht es ebenso selbst produzierte und kuratierte Inhalte. Denn nur in Kombination können Sie die jeweiligen Potenziale voll ausschöpfen. Den größten Raum sollten Sie immer den eigenen Inhalten einräumen. Idealerweise machen Sie die eine Hälfte Ihrer Inhalte aus, die beiden anderen Content-Typen zusammen die andere Hälfte.

 

Die komplette Grafik finden Sie hier als Download.