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KI in der Verlagsbranche: Anwendungsbereiche und Trends 2019

Contiago Blog: KI in der Verlagsbranche: Anwendungsbereiche und Trends 2019. Bildquelle: Tatiana Shepeleva/shutterstock.com

Künstliche Intelligenz bietet für Publisher große Chancen, aber auch Herausforderungen. Wir zeigen, wie KI schon heute in Verlagen eingesetzt wird, werfen einen Blick in die Zukunft und geben hilfreiche Tipps für den Einstieg.

Noch vor zehn Jahren kam Künstliche Intelligenz fast nur im akademischen Bereich zum Einsatz. Mittlerweile sind auch Unternehmen auf den Geschmack gekommen. Nahezu jede Branche setzt KI-Anwendungen ein, etwa um Entscheidungen im Business schneller und besser treffen zu können, das Wissen über Kunden zu verbessern oder Produktion und Logistik zu automatisieren – kurz: Unternehmen nutzen KI, um mehr aus Daten herauszuholen und um Prozesse effizienter zu machen. In Medienhäusern beschränkte sich der Einsatz von KI lange auf Verkauf und Vertrieb. Doch das ändert sich allmählich.

Welche Rolle spielt KI heute und zukünftig in Verlagen und Medienhäusern?

Künstliche Intelligenz wird für das Kerngeschäft der Publisher zukünftig immer wichtiger. Neue Technologien sind schon heute in der Lage, Content in unterschiedlichen Formaten – Text, Bild und Video – nicht nur formal, sondern auch inhaltlich zu verstehen. Riesige Mengen an Content können mit KI automatisch gefiltert, sortiert und angereichert werden. Die semantische Verknüpfung über Metadaten ermöglicht es wiederum, Content automatisiert zu verarbeiten.

Auch die Produktion von Inhalten wird von KI bereits an vielen Stellen unterstützt. Data Science, Analyse-Methoden und lernende Maschinen erzeugen Algorithmen für die automatisierte Recherche und Erstellung, für die assistierte Suche und Analyse von Archivmaterial oder maschinell erzeugte Texte und Metainformationen. Text-Engines wie rtr von retresco generieren heute schon vollautomatisch redaktionelle Texte in Echtzeit und in jeder Sprache.

Auf betriebswirtschaftlicher Ebene kann KI dabei unterstützen, große Mengen von Kundendaten in Verbindung mit Kennzahlen zur Nutzung von Inhalten in Echtzeit zu analysieren. Auf diese Weise können Verlage den Bedarf Ihrer Leser sehr genau ermitteln und passende Produkte entwickeln. Mit dem Wissen über den Bedarf der Zielgruppe lassen sich auch Marketing- und Vertriebsaktivitäten gezielter ausrichten und somit effizienter gestalten.

Wo liegen die Herausforderungen für Verlage, wenn sie KI einführen wollen?

Die größte Herausforderung ist gleichzeitig die Grundvoraussetzung dafür, das KI überhaupt funktioniert: der Umgang mit großen Datenmengen. Wie schnell Künstliche Intelligenz bestimmte Aufgaben erlernen und im Unternehmen produktiv tätig werden kann, hängt wesentlich davon ab, wieviele Daten ein Verlag bereitstellen kann. Dabei geht es nicht um Excel-Tabellen mit Kundendaten und ein paar Nutzungsdaten aus Website-Analytics, sondern um “Big Data”.

Wenn jeder Artikel laufend mit Metadaten angereichert wird und jeder “Touchpoint” zum Leser in Echtzeit Daten liefert, dann kommt es zu einer Datenflut, die ein Verlag bewältigen muss. Das ist besonders für kleinere Unternehmen eine große Herausforderung. Neue Lösungen wie etwa NoSQL-Datenbanken können dabei unterstützen, indem sie schnell und einfach Daten zusammenführen und verfügbar machen. Auch die Visualisierung von Daten (“Immersive Data”) verspricht eine leichtere Handhabung. Hier können Verlage konkret ansetzen.

Gibt es Beispiele für Verlage, die KI bereits erfolgreich einsetzen?

Die “Großen” machen es vor: 2017 veröffentlichte die Washington Post über 850 Artikel, die nicht von Menschen geschrieben wurden. Das System „Heliograf“ verfasst kleinere Meldungen wie etwa Sport-News und wertet Nutzungsdaten aus. Hier ist in der Praxis noch viel Luft nach oben, wie das folgende Beispiel zeigt:

“Schon im Jahr 2016 gestaltete der Supercomputer Watson von IBM eine eigene komplette Ausgabe des britischen Marketings-Magazins »The Drum«. Dazu gehörten auch die Aufgaben eines Chefredakteurs: die Themenauswahl, die Suche nach passenden Bildern, die visuelle Gestaltung der Zeitung und das Verfassen von Texten. Watson erledigte die Aufgabe mit Bravour und die Ausgabe ging mit einer Auflage von 1000 Stück in den Druck. Die temporär arbeitslosen Journalisten des Magazins nahmen die Auszeit mit Humor und entspannten derweil an ihren Arbeitsplätzen.” – Handelskraft

Für die Interaktion mit Lesern hat beispielsweise der Guardian einen Chatbot entwickelt, der die neuesten Nachrichten über den Facebook-Messenger ausliefert und auf Fragen der Leser reagiert. Die New York Times experimentiert mit einem Tool, das die Betreuung von Online-Kommentaren übernimmt. “Perspective API” von der Google-Firma Alphabet sortiert automatisch Kommentare basierend auf ihrer Tonalität.

BBC setzt auf “Semantic Discovery”, um Informationen zu sammeln und in Beziehung zueinander zu setzen. Nach fast zehnjähriger Entwicklung besitzt BBC heute nach Einschätzung von Experten eines der leistungsfähigsten Werkzeuge in diesem Bereich. Kleinere Verlage können von diesen Entwicklungen profitieren, indem Sie die entsprechenden Tools lizensieren und im Kleinen für ihr Business nutzen.

Worauf sollten Verlage achten, wenn sie ins Thema KI einsteigen?

Digitalisierung in Medienhäusern scheitert, wenn sie zu schnell und zu viel erreichen wollen. Besonders kleinere und noch “wenig digitalisierte” Unternehmen sollten planvoll und schrittweise vorgehen, Stichwort: agile Implementierung. Die folgenden drei Aspekte sollen grob skizzieren, worauf beim Einstieg in KI zu achten ist.

  1. In welchen Bereichen des Unternehmens kann KI schnell und mit möglichst geringem Risiko einen messbaren Nutzen stiften? Dies sind in der Regel solche Bereiche, in denen bereits zuverlässig mit Daten gearbeitet wird und die entsprechenden Prozesse und Strukturen für “Big Data” vorhanden sind, z.B. Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Logistik und Produktion. Agile Tests helfen, mögliche Anwendungsfälle mit geringem Risiko zu identifizieren.
  2. Zu den Grundvoraussetzungen für KI gehören nicht nur die richtige Technologie und Tools, sondern auch der Aufbau von Expertise. Kann das Wissen intern abgedeckt bzw. aufgebaut werden oder sollte ein Dienstleister hinzugezogen werden? Letzteres bietet sich für agile Projekte, die schnell und mit geringem Veränderungsaufwand umgesetzt werden sollen, an.
  3. Die Integration von KI in konkrete Arbeitsabläufe und Strukturen im Unternehmen sorgt nicht selten für Misstrauen und Widerstand im Unternehmen. Menschen müssen überzeugt und “mitgenommen” werden. Kleine und überschaubare Projekte liefern schnelle Ergebnisse, die im Idealfall dazu beitragen, Ängste und Vorbehalte im Unternehmen abzubauen. Eine wichtige Rolle spielt eine transparente und auf Vertrauen basierende Kommunikation im Verlag.

Fazit:

Die großen Medienhäuser zeigen, wo die Reise der Künstlichen Intelligenz im Publishing hingeht. Neue Technologien können überall dort Nutzen stiften, wo große Mengen an Daten und Content in Echtzeit verwaltet und gesteuert werden müssen. Die Herausforderung für Verlage besteht darin, KI als Chance zu begreifen und Strukturen und Prozesse schrittweise zu digitalisieren. Dazu gehört der Mut, Publishing neu zu denken und sich neuen Technologien gezielt zu öffnen.

Auch wir bei Contiago arbeiten intensiv daran, Inhalte für die Content Syndication mithilfe von KI automatisiert zu verschlagworten, zu analysieren und zu indexieren. Wir werden demnächst von unseren vielversprechenden Pilotprojekten berichten.

Digitaler Content-Vertrieb: Was spricht für die eigene E-Commerce-Plattform?

Digitaler Content Vertrieb: Was spricht für die eigene E-Commerce-Plattform?

Händler oder Direktvertrieb? Im digitalen Zeitalter stellt sich diese Frage für Verlage erneut. Sollen sie die Reichweite etablierter Online-Kioske nutzen oder ihre Inhalte über eine eigene Plattform vertreiben und so den Zugang zum Kunden selbst gestalten? Wir zeigen auf, welche Vorteile ein eigener Content-Shop bietet.

Über welche digitalen Plattformen bringt man seine Inhalte möglichst gewinnbringend an die Leser? Das ist die alles entscheidende Frage, die die Verlagsbranche schon seit geraumer Zeit bewegt. Kaum ein Kongress, an dem das Thema Digitalvertrieb nicht diskutiert wird. Doch die passende Lösung scheint bisher noch nicht gefunden. Zwar versprechen Blendle, Readly, United Kiosk und andere Anbieter den Verlagen zusätzliche Reichweiten und Umsätze. Doch um die Verluste aus dem Printgeschäft auszugleichen, reichen die Einnahmen bisher nicht aus. Zudem befürchten viele Verlage, die Kontrolle über die eigenen Inhalte zu verlieren, wenn sie diese über Drittanbieter vertreiben.

Jeder muss seinen Weg finden

In der Tat ist es nicht einfach, die richtige Lösung zu finden. Denn für jedes Medienhaus kann die Antwort anders aussehen. So mag ein Online-Kiosk wie Blendle für den tagesaktuellen Qualitätsjournalismus gut funktionieren, für andere Segmente ist der eigene Content-Shop der lukrativere Weg zum Kunden. Selbst der klassische Zeitschriften- oder Buchhandel kann weiterhin sinnvoll sein – vorausgesetzt man erreicht dort seine Zielgruppe. Denn genau darum geht es: Verlage müssen sich bewusst machen, wo ihr Publikum unterwegs ist. Und es dann mit den passenden Produktkonfigurationen genau dort ansprechen.

Ebner Verlag setzt auf eigene E-Commerce-Plattform

Ein Verlag, der sich für den Direktvertrieb entschieden hat und damit sehr erfolgreich ist, ist der Ebner Verlag. Das Medienhaus begann vor drei Jahren, eine eigene E-Commerce-Plattform aufzubauen. Ziel war es, die hohe Reichweite in den B2B- und Special-Interest-Zielgruppen auch in Mehrgeschäft umzuwandeln. Heute verkauft der Verlag über seinen Content-Shop alle seine Produkte: klassische Zeitschriften als Einzelheft und im Abonnement, Veranstaltungstickets, diverse physische Produkte sowie digitale Downloads. Letztere können Einzelartikel sein, komplett digitalisierte Hefte oder aus zweitverwerteten Inhalten neu gebündelte eDossiers. Ein solch breites Produktspektrum nebeneinander anbieten zu können, ist für Geschäftsführer Gerrit Klein einer der wesentlichen Vorteile eines eigenen Content-Shops. Daneben stehen für ihn zwei weitere Aspekte im Fokus, die er in einem Artikel für das Magazin DNV beschreibt:

1) Integration in andere Publishing-Aktivitäten

Jedes Produkt im Content-Shop kann mit „Tags“ versehen werden und lässt sich so in den verschiedenen Portalen oder Newslettern des Verlags bewerben. Algorithmen definieren dabei, wann welches Produkt beworben wird. So wird in Echtzeit genau die Botschaft angezeigt, die thematisch zum gerade genutzten Inhalt passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das beworbene Produkt auch im Shop gekauft wird, ist dabei deutlich höher als bei beliebigen Werbebotschaften.

2) Volle Kontrolle über die Inhalte

Im eigenen Shop kann der Verlag selbst entscheiden, was er wann, wo und wie anbietet. Er kann die Präsentation der Produkte so optimieren, dass die beste Conversion erreicht wird, seine Preise an der Nachfrage orientieren und Angebote zu bestimmten Zeiten in den Vordergrund rücken. Grundlage für solche Anpassungen sind die Nutzungsdaten, die über den Shop kontinuierlich generiert und professionell ausgewertet werden.  „Im E-Commerce sind solche gelernten Optimierungen längst Standard. Für traditionelle Verlage allerdings durchaus eine eher fremde Welt“, so Gerrit Klein.

Daten sind die neue Währung in der Verlagswelt

Informationen über das Nutzerverhalten sind zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden. Das betonte auch Hubert Burda auf der diesjährigen VDZ Publishers‘ Night: „Die Reichweite als Währung ist am Ende angekommen. Die neue Währung sind Daten.“ Einige Medienexperten bezweifeln zwar, dass die Reichweite wirklich so drastisch an Bedeutung verliert. Doch die Bedeutung von Kundendaten für den Erfolg ist unumstritten. Nur wer das Nutzungsverhalten seines Publikums kontinuierlich und professionell auswertet, kann das eigene Angebot gezielt an den Bedürfnissen ausrichten. Für „Pure Player“ wie Google und Facebook ist das keine neue Erkenntnis, doch in der Verlagsbranche scheint sie gerade erst anzukommen. Möglich ist das natürlich nur, wenn man als Verlag auch die volle Kontrolle über seine Inhalte – und die Daten – besitzt.

Shop-Software für Verlage: Cloud-Services im Vorteil

Um einen eigenen Content-Shop aufzubauen, können Verlage auf Systeme zurückgreifen, die speziell für ihre Branche entwickelt wurden. Dabei empfiehlt es sich, eine solche E-Commerce-Lösung in der „Cloud“ zu nutzen statt sich das System ins Haus zu holen. Denn Installation, Anpassung und Betrieb sind oft sehr zeit- und kostenaufwändig. Software, die in einer Cloud gehostet wird (auch „Software-as-a-Service“ genannt) hat dagegen den Vorteil, dass sie ohne hohe Investitionen schnell genutzt werden kann. Zudem kann man bei Cloud-Anbietern zusätzliche Service- und Supportleistungen mitnutzen. Verlage, die sich beispielsweise für den Content-Shop von Contiago entscheiden, können damit ihre Inhalte im eigenen Shop unter eigenem Namen vermarkten. Gleichzeitig wird der Content aber auch in der Contiago Content Lounge, dem B2B-Marktplatz für digitalen Content, veröffentlicht. Und das ganz ohne zusätzliche Kosten. So werden zwei Vertriebswege gleichzeitig genutzt, was zusätzliche Reichweite bringt.

Fazit

Dass es sich lohnt, den Content-Vertrieb in die eigene Hand zu nehmen statt auf Distributoren und Aggregatoren zu setzen, zeigt der Ebner Verlag: Ganze 86% der eingegangenen Bestellungen kamen 2015 über den Shop, der Shop-Umsatz wuchs um 99,7%. Bei der Wahl der Lösung sind flexible und kostengünstige Cloud-Lösungen empfehlenswert, über die man idealerweise auch weitere Kanäle bespielen kann. Denn erfolgreich werden letztlich jene Verlage sein, die die unterschiedlichen Vertriebswege für ihre User optimal kombinieren: eigene Content-Shops, digitale Kioske wie Blendle, Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles und B2B-Plattformen wie Contiago.

Quellen und weitere Informationen:

Der shop-zentrierte Verlag – Ein Artikel von Gerrit Klein im Magazin DNV
Nutzerorientierte Erlösmodelle für Paid Content

 

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Praxisleitfaden: Schritt für Schritt zum optimalen Content-Mix

Schritt für Schritt zum optimalen Content-Mix

Wer ins Content Marketing einsteigen will, sollte sich vorab einige Gedanken über Ziele, Zielgruppen, Themen und Content-Quellen machen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie eine individuelle Content-Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln.

Wer Content Marketing betreibt, muss nicht alle Inhalte selbst erstellen. Auch auf externe Quellen können Unternehmen zurückgreifen, um ihre Zielgruppen mit nützlichen Inhalten zu versorgen. Das kommt vor allem jenen Unternehmen entgegen, die mit geringen Ressourcen auskommen müssen. Doch Vorsicht: Fremde Inhalte sollten niemals das komplette Content-Angebot ausmachen! Für ein optimales Content-Erlebnis braucht es vor allem eigene Inhalte. Denn jeder Content-Typ hat seine Stärke und trägt auf unterschiedliche Art zur „Customer Experience“, also dem Nutzererlebnis, bei:

  • So sind selbst erstellte Inhalte vor allem geeignet, um Expertise zu zeigen und Leads zu generieren, beispielsweise wenn Website-Besucher Ihren Newsletter abonnieren oder ein Whitepaper  herunterladen. Zudem verbessern sie als „unique content“ das Suchmaschinenranking.
  • Lizensierte Inhalte dagegen sorgen dafür, dass Ihre Website mit wenig Aufwand aktuell bleibt, da sie automatisiert veröffentlicht werden können. Sie werden von Fachredakteuren erstellt und sind daher meist von hoher Qualität und sehr vertrauenswürdig.
  • Kuratierte Inhalte schließlich zeigen Ihren Lesern, dass Sie sich in Ihrem Thema auskennen, und tragen dazu bei, einen Ruf als vertrauenswürdige Quelle aufzubauen. Sie bieten außerdem enormes Potenzial für den Netzwerkaufbau in sozialen Medien und verbessern das Google-Ranking zu relevanten Keywords.

Wie finden Sie nun den richtigen Content-Mix für Ihr Unternehmen? Wichtig ist, dass Sie nicht planlos einsteigen, sondern sich im Vorfeld Gedanken über Ihre Ziele und Zielgruppen machen. Die folgenden Schritte sollen dabei helfen, eine individuelle Content-Strategie für Ihr Unternehmen zu entwickeln.

Schritt 1: Ziele bestimmen

Bevor Sie starten, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, was genau Sie mit Content Marketing erreichen wollen: Wollen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen? Ihre Conversion Rates optimieren? Oder Kunden binden?

Schritt 2: Zielpersonen definieren

Wen wollen Sie mit Ihren Inhalten erreichen? Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist, wo sie sich aufhält und was sie interessiert. Wichtig ist, dass Sie die Kundenperspektive einnehmen: Welche Probleme und Bedürfnisse hat Ihre Zielgruppe? Was könnte sie sich vor dem Kauf Ihrer Leistung oder Ihres Produktes fragen?

Schritt 3: Themen finden

Mehrwert ist der Schlüssel zum Erfolg. Bieten Sie Ihrem Publikum Inhalte an, die für sie wirklich nützlich sind. Liefern Sie Antworten auf ihre Probleme und Fragen. Ihre Mitarbeiter aus dem Vertrieb und dem Kundenservice können wertvolle Hinweise geben, was die Kunden interessiert. Auch eine Auswertung Ihrer Website-Statistik zeigt, welche Themen gefragt sind. Wenn Sie bereits in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs sind, liefern Kommentare und Posts Ihrer Fans ideale Ansatzpunkte.

Wichtig ist, dass Sie versuchen, sich mit Ihren Themen von Ihren Wettbewerbern zu unterscheiden, zum Beispiel indem Sie spezifischer sind und ein kleines, aber klar umrissenes Nischenpublikum adressieren oder indem Sie Ihre Geschichten auf eine andere Art erzählen als Ihr Wettbewerb.

Schritt 4: Content-Quellen festlegen

Entscheiden Sie anhand Ihrer Ziele und Rahmenbedingungen, welche Content-Quellen am besten geeignet sind. Wenn Sie beispielsweise nur geringe Ressourcen zur Verfügung haben und sicherstellen wollen, dass Ihre Website durch regelmäßigen, hochwertigen Content für die Leser attraktiv bleibt, bietet sich Content Licensing an. Ihr vorrangiges Ziel ist es, Ihre Position im Google-Ranking zu verbessern und die Conversion Rates zu steigern? Dann sollten Sie mehr Wert auf hochwertigen eigenen Content legen.

Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Bitte beachte Sie jedoch, dass sie nur als grober Anhaltspunkt dienen kann und Sie sich nie nur auf einen dieser Bereich stützen sollten.

 

Wenn Sie sich überwiegend bei den Aussagen aus Block A wiederfinden, sollten Sie Ihren Schwerpunkt auf Content Aggregation legen. Haben Sie viele Kreuze bei Block B gemacht, konzentrieren Sie sich auf die Erstellung eigener Inhalte. Bei Block C ist Content Curation erste Wahl. Doch denken Sie daran: Egal wo ihr Schwerpunkt liegt, sie sollten in jedem Fall auch Content aus den anderen beiden Quellen einplanen!

Haben Sie sich für eine Richtung entschieden, legen Sie nun spezielle Listen mit ganz konkreten Content-Quellen an: Für das Kuratieren zum Beispiel Twitter-Accounts von anderen Experten, die sich mit Ihrem Thema beschäftigen, Fachpublikationen, Xing-Gruppen, Branchenblogs etc. Abonnieren Sie auch Newsletter von anderen Experten aus Ihrer Branche. Für lizensierten Content recherchieren Sie nach Plattformen bzw. Content-Aggregatoren, die speziell Ihre Branche mit hochwertigen Inhalten bedienen können. Contiago bietet hier beispielsweise ein breites Portfolio, das u.a. die Bereiche Finanzen, Musik, Energie, IT, Industrie, Logistik, Medizintechnik, Handwerk, Handel und Medien umfasst.

Schritt 5: Content beschaffen

Wenn Ihre Quellen feststehen, geht es im nächsten Schritt um die konkrete Beschaffung der Inhalte: Sammeln Sie vorhandenen Content aus dem Unternehmen, scannen Sie täglich, was Ihr Netzwerk an Inhalten verbreitet und wählen Sie aus dem abonnierten Newsfeed das aus, was Ihre Zielgruppen interessiert. Ergänzen Sie diesen Content in regelmäßigen Abständen um selbst erstellte Inhalte, z.B. Case Studies, Whitepapers oder Blogartikel.

Schritt 6: Content verbreiten

Damit Ihr Content auch bei den Zielgruppen ankommt, ist es wichtig, die Distributionskanäle sorgsam auszuwählen. Konzentrieren Sie sich hier lieber auf wenige Kanäle statt von Facebook über Xing bis Twitter alles bedienen zu wollen. Die entscheidende Frage ist, welche Medien für Ihre potenziellen Kunden wirklich relevant sind: Wo informieren sie sich in welchen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses?

Schritt 7: Erfolge messen

Definieren Sie passende KPIs und überprüfen Sie diese regelmäßig. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, können das Views, Klickraten, Verweildauer, Downloads oder Anzahl neuer Leads sein. Und ganz wichtig: Erwarten Sie keine Erfolge über Nacht – Content Marketing ist auf Langfristigkeit angelegt!

Fazit

Wie genau sich der Content in Ihrem Unternehmen zusammensetzt, hängt von Ihren Zielen ab. Grundsätzlich ist jedoch jedes Unternehmen gut beraten, neben fremden Inhalten immer auch eigene Inhalte in den Content-Mix zu integrieren. Idealerweise sollten diese sogar den größten Raum einnehmen. Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die Stärken der verschiedenen Content-Typen sowie die Idealverteilung im Content-Mix:

Tabelle: Der richtige Content-Mix – das ideale Verhältnis von kuratiertem, lizensiertem und selbst produziertem Content (Quelle: Contiago AG)

Tabelle: Der richtige Content-Mix – das ideale Verhältnis von kuratiertem, lizensiertem und selbst produziertem Content (Quelle: Contiago AG)

Quellen:

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Whitepaper „Der optimale Content-Mix für Unternehmenswebsites“, das Sie hier herunterladen können.

Contiago auf der Dmexco in Köln 14. + 15.09.2016

Contiago AG auf der dmexco 2016

Eine Webseite erstellen kann heute jeder, nur kein aktuell am Markt befindlicher Baukasten unterstützt den User bei der weiteren Pflege!

 

Am 14. + 15.09.2016 ist es wieder soweit, dann heißt es in Köln:

See you @dmexco Hall 6.

Contiago auf der Dmexco in Halle 6 / Start-Up Village.

Be Professional!

Meet Clients!

Do Business!

Grow!

 

Mit dem Contiago Content Shop erhalten Unternehmen unkompliziert Zugriff auf professionelle redaktionelle Inhalte von renomierten Verlagen. Alle Beiträge können, je nach Nutzungsart, gelesen, getestet und für die eigene Webseite mit einem Klick lizenziert werden. Contiago kümmert sich hierbei um die rechtliche und finanzielle Abwicklung. Aufgrund des komplett automatisierten Workflows entfallen für Abonnenten lästige Arbeitsschritte wie Bild- oder Textanpassungen komplett, was die Nutzungs- und Kaufmotivation stark erhöht und die Lizenzierung interessant macht.

Für Verlage bietet Contiago einen lukrativen Vertriebskanal für die Zweit- und Drittverwertung von redaktionellen Inhalten aber auch für die Verbreitung von Sekundär- und Marketingtexten. In diesem Bereich werden kurze Textpassagen zur Nutzung bereitgestellt und dann auf der Ausgabeseite direkt mit dem Verlagsshop verlinkt.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann besuchen Sie uns doch in Halle 6 im Start-Up Village und lassen Sie uns über Kooperationsansätze reden.

Wir freuen uns auf Sie!

Facebook Instant Articles: Was Verlage wissen müssen

Facebook Instant Articles

Facebook Instant Articles verspricht Verlagen hohe Reichweiten und neue Erlösquellen. Ab 12. April 2016 steht die mobile App allen Publishern offen – und viele Verlage werden den neuen Distributionsweg ausprobieren. Wir erklären hier, worum es bei dem Angebot von Facebook geht und was Verlage beachten sollten.

In wenigen Tagen ist es soweit: Facebook öffnet die mobile App „Instant Articles“ für alle Content-Produzenten. Für Verlage kommt das Angebot gerade zur rechten Zeit: Händeringend suchen sie nach neuen Wegen, um ihre Inhalte auf digitalem Weg an die Leser zu bringen und die Verluste aus dem weiter bröckelnden Printgeschäft auszugleichen. Andere Ansätze zur Content-Monetarisierung haben bisher nicht die erhofften Erlöse gebracht: Werbung wird hierzulande durch Adblocking erschwert, Inhalte hinter Paywalls schrecken viele Leser ab.

Daher wenden sich Verleger nun verstärkt Distributionsplattformen wie Facebook Instant Articles oder Content-Aggregatoren wie Blendle zu:
Laut einer Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler wollen mehr als die Hälfte aller Verlage (59 Prozent) künftig diese beiden Vermarktungsmodelle nutzen. Sie versprechen sich davon höhere Reichweiten, eine Stärkung ihrer Marke und zusätzliche Erlöse.

Wie funktioniert Facebook Instant Articles?

Instant Articles ist eine mobile App, über die Content-Produzenten wie Verlage und Blogger nicht nur Anreißer ihrer Inhalte, sondern komplette Artikel, Fotogalerien und Videos in Facebook veröffentlichen können. Dem mobilen Nutzer verspricht Facebook mehr Komfort: Inhalte werden schneller geladen, wobei eingebettete Videos automatisch starten, und es ist kein Wechsel in den Browser mehr nötig. Genau das ist es auch, was Facebook will: Die Leser auf der eigenen Plattform halten.

Was bringt Instant Articles den Verlagen?

Einige Medien in den USA, Großbritannien und Deutschland haben das Angebot in den letzten Monaten getestet. In Deutschland war u.a. Bild.de beteiligt. Chefredakteur Julian Reichelt begründet die Zusammenarbeit mit der großen Reichweite von Facebook: „Fast 30 Millionen Menschen in Deutschland erlebten ihren digitalen Alltag auf der Plattform“. Ähnlich äußert sich Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell: „Es ist der Anspruch der Tagesschau, Nachrichten überall dort anzubieten, wo Menschen nach Informationen suchen.“

Erstmals konkrete Zahlen zur Nutzung von Instant Articles nannte kürzlich die französische Zeitung Libération. Das Blatt verbreitete alle seit Januar 2016 erschienen Artikel zusätzlich über Instant Articles und konnte dabei positive Effekte auf Verweildauer, User Engagement und den Umsatz pro Artikel feststellen. So stieg die Verweildauer je Artikel um ganze 33 Prozent an. Der Umsatz liegt etwa in gleicher Höhe wie bei den mobilen Webseiten, wobei er sich bei letzteren aber aus verschiedenen Quellen speist.

Was sind mögliche Risiken?

Einige Verleger befürchten, mit der Nutzung von Instant Articles die ohnehin schon große Marktmacht von Facebook weiter zu stärken und sich abhängig zu machen, wenn sie ihre Inhalte direkt auf dem sozialen Netzwerk veröffentlichen. Denn Facebook kann Funktionen und Regeln jederzeit nach eigenem Gutdünken ändern. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Traffic auf den Webseiten der Publishern weiter sinken wird, weil Leser zu Facebook abwandern. In den Artikeln selber können die Verlage zwar eigene Werbung anzeigen und damit Geld verdienen. Doch der Effekt, dass die Nutzer sich auf dem Portal noch durch weitere Artikel klicken, könnte schwinden.

Wie lassen sich Instant Articles monetarisieren?

Facebook ist bewusst, dass Instant Articles nur Erfolg haben wird, wenn Verlage damit auch Geld verdienen können. Deshalb hat das Unternehmen angekündigt, u.a. die Platzierung von Video-Werbung und Rich Media Ads innerhalb von Instant Articles zu ermöglichen. Über ein Audience Network sollen Werbetreibenden ihre Facebook-Kampagnen zudem auf andere mobile Apps ausdehnen können.

Wie kann man die Reichweite von Instant Articles messen?

Für die Akzeptanz von Instant Articles in Deutschland ist es wichtig, dass die dort ausgespielten Inhalte auch von der IVW-Messung erfasst werden. Das wird nach Angaben von IVW Online auch möglich sein. Die Reichweite soll in Summe mit den unter der eigenen URL ermittelten Nutzungszahlen veröffentlicht werden.

Bewertet Google Instant Articles als Duplicate Content?

Es ist noch nicht ganz klar, wie Google solche Artikel, die sowohl auf der eigenen Seite als auch bei Facebook Instant Articles veröffentlicht werden, bewerten wird. Fachmedien vermuten, dass es mit Duplicate Content keine Probleme geben dürfte, da jedem Artikel eine kanonische URL hinzugefügt wird.

Wie wird aus einem Beitrag im Redaktionssystem ein Instant Article?

Betreiber von Blogs und Nachrichtenportalen müssen ihre Webseiten für die Nutzung von Instant Articles technisch vorbereiten. Am einfachsten haben es jene, die einen WordPress-Blog betreiben. Sie können einfach eines der verschiedenen Plugins (z.B. Facebook Instant Articles & Google AMP Pages by PageFrog) installieren, um darüber nach dem 12. April 2016 ihre Artikel automatisch in Instant Articles zu verwandeln.

Ist ein anderes Content Management System im Einsatz, kann ein RSS-Feed oder eine API genutzt werden, um die Inhalte zu übernehmen. Hier sollten Unternehmen den Hinweisen von Facebook für Entwickler folgen.

Verlage, die die Contiago Content Cloud verwenden, können ihre Inhalte nicht nur an die Contiago-Abonnenten – also Unternehmen, Verbände, Netzwerke – ausspielen, sondern werden in Kürze auch in der Lage sein, sie direkt aus dem System in Facebook Instant Articles zu exportieren. Das erleichtert den Publishern das technische Handling der steigenden Zahl an Distributionsplattformen und schont die personellen Ressourcen.

Quellen und weitere Infos:

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Content im Verband

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust – Wie Verbände mit nützlichen Inhalten das Vertrauen ihrer Mitglieder zurückgewinnen und sich als Partner positionieren können.

Seit Jahren kämpfen Verbände, Interessenvertretungen, Parteien und Gewerkschaften gegen den Mitgliederschwund. Ein Trend, der nur schwer aufzuhalten scheint. Das ist fatal, denn hier geht es für viele Organisationen nicht nur um die eigene Daseinsberechtigung, sondern schlicht um die Existenz, wenn Mitgliedsbeiträge ausbleiben. Mitglieder zu gewinnen und zu halten gehört daher zu den zentralen Aufgaben einer jeden Mitgliederorganisation.

Nützliche Angebote überzeugen die Mitglieder

Erfolgreich in der Mitgliederakquise und -bindung sind heute vor allem jene Organisationen, die sich als Dienstleister und Partner verstehen: Sie kennen die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Mitglieder und entwickeln Services, die diese auf hohem, professionellem Niveau erfüllen. Dabei gilt: Je nützlicher und konkreter das Angebot ist, desto besser. Vor allem im Bereich der Marketingkommunikation gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitglieder unterstützen können. Mögliche Inhalte sind hier:

  • Vorlagen für Broschüren, Mailings und Websites, die die Mitglieder für ihr Marketing verwenden können,
  • Internetseiten zu speziellen Themen, so genannte Microsites, die die Mitglieder in ihre eigene Website integrieren können,
  • Nachrichten aus der Branche, die die Mitglieder in ihre Homepage übernehmen können,
  • Material für gemeinsame Aktionstage und deren organisatorische Vorbereitung,
  • Handbücher, Leitfäden und Whitepaper zu unterschiedlichen Themen, beispielsweise zur Pressearbeit oder zur Durchführung von Veranstaltungen
  • Workshops und Seminare, in denen die Mitglieder Fähigkeiten und Know-how für ihre Arbeit erwerben können.

Um herauszufinden, was für Ihren Verband geeignete Angebote sein könnten, sollten Sie sich in Ihre Mitglieder hineinversetzen: Welche Themen interessieren sie? Was sind ihre Probleme im Alltag? „Wer seine Mitglieder erreichen will, muss nicht nur deren spezifische Interessen kennen, sondern auch die Lese- und Sehgewohnheiten“, sagt zu recht Anton Landgraf, leitender Redakteur „Amnesty Journal“, Deutsche Sektion Amnesty International. Nur wer diese kennt, kann gezielt darauf eingehen und sie mit passenden Inhalten bei ihren Aufgaben unterstützen. Sie können die Bedürfnisse Ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Befragungen und Veranstaltungen ermitteln. So zeigen Sie ihren Mitgliedern, dass sie Ihnen wichtig sind.

Mehrwert bieten – und auch kommunizieren

Sie verfügen schon über ein gutes Angebot an Serviceleistungen? Dann ist es wichtig, die Mitglieder darüber auch umfassend zu informieren und ihnen den Nutzen ihres Engagements deutlich zu machen. Mehrwert schaffen und diesen kommunizieren – das gilt für jeden Verband. Als Kommunikationskanäle eignen sich unter anderem die Mitgliederversammlungen, die Mitgliederzeitschrift, der Email-Newsletter für die schnelle Informationsverbreitung sowie die Verbandswebsite als zentrale Anlaufstelle im Internet.

Mitgliederzeitschriften sind nach wie vor ein wichtiges Medium der Verbandskommunikation. Dennoch wandern viele ungelesen ins Altpapier oder werden nicht so beachtet, wie es sich mancher Hauptgeschäftsführer oder Kommunikationsverantwortlicher wünscht. Zudem stehen die Zeichen der Zeit auf Interaktion statt Ein-Weg-Kommunikation. Daher kommt der Verbandswebsite eine immer größere Bedeutung zu. Sie gilt es, zu einem Portal für Information und den Austausch mit Ihren Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Das Verbandsportal als zentraler Content-Pool

Über eine Webseite lassen sich schnell und effizient unterschiedliche Personenkreise erreichen: Mitglieder informieren sich dort über das Verbandsgeschehen und greifen im Mitgliederbereich auf exklusive Informationen zu. Je nach Ausrichtung des Verbands nutzen Politiker, Journalisten oder Branchenexperten das Portal als Informationsquelle bei ihren Recherchen und zur Kontaktaufnahme. Und Nicht-Mitglieder werden hier auf die Leistungen des Verbands aufmerksam gemacht.

Entscheidend für ein Verbandsportal ist, dass es regelmäßig aktualisiert wird und so für die Zielgruppen attraktiv bleibt. Das kostet allerdings Zeit und Ressourcen, die viele Verbände nicht haben. Doch es gibt Lösungen, wie etwa die Content-Plattform Contiago, über die Sie sehr einfach aktuelle Nachrichten aus der Branche beziehen können, um damit Ihr Portal für Ihre Mitglieder attraktiver zu machen.
Auch ist es möglich, Informationen aus dem Verband, z. B. Handbücher oder Marketingmaterialien, über die Plattform schnell an alle angeschlossenen Mitglieder zu verbreiten.

Von einem solchen Newsfeed profitieren nicht nur Sie als Verband, sondern auch Ihre Mitglieder: Sie erhalten Zugriff auf hilfreiche Informationen, die sie im Alltag unterstützen. Zudem können sie die bereitgestellten Branchennews auch auf ihre eigene Website stellen, um sie für ihre Kunden attraktiv zu halten. Das kommt vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen entgegen, die in Zeiten des Content Marketings vor neuen Herausforderungen stehen: Sie wollen ihren Endkunden nützliche Inhalte bieten, doch haben weder Budget noch Ressourcen, um diese selbst zu erstellen. Hier liegt Ihre Chance als Verband, sie mit solchem Content zu unterstützen und sich so als wertvoller Partner zu positionieren.

Ein Beispiel aus der Finanzbranche: Netfonds AG

Die Netfonds AG, einer der größten Maklerpools in Deutschland, setzt eine solche Content-Plattform bereits erfolgreich für die Netzwerkkommunikation ein. Die Plattform ist hier im Homepage-Baukasten des Unternehmens integriert. Wer diesen nutzt, kann aktuelle News aus der Branche schnell und einfach in die eigene Website integrieren. Die Inhalte werden über einen Newsfeed bereitgestellt und stammen von Fachmagazinen wie Euro oder Börse am Sonntag. Auch Netfonds selbst steuert Inhalte bei, um beispielsweise Produkt- und Marketinginformationen gezielt an seine Partner auszuliefern. Diese können die Inhalte für ihren Vertrieb nutzen. Davon profitiert das Netzwerk als Ganzes: Kampagnen werden im Sinne der Marke Netfonds durchgeführt und der Wissensaustausch stärkt die Mitgliederbindung.
Mehr über den Einsatz der Contiago-Plattform bei Netfonds erfahren Sie in der Case Study, die Sie hier herunterladen können.

Fazit:

Wer als Verbandsmanager erfolgreich Mitglieder binden will, sollte ihnen Inhalte und Services anbieten, die im Alltag nützlich sind. Entwickeln Sie deshalb Ihre Website zu einem Verbandsportal weiter, das sowohl ein Ort für den Austausch mit Ihren Mitgliedern ist als auch zentrale Content-Plattform, um Inhalte für Ihre Mitglieder und deren Internetseiten bereitzustellen. So schaffen Sie eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sowohl die Webseite Ihrer Mitglieder als auch Ihre eigene bleiben aktuell, und der enge Wissensaustausch stärkt das Wir-Gefühl.

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Erfolgsmodell Content Syndication – Apple und Facebook machen es vor

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Content hat sich zu einer echten Leitwährung im Internet entwickelt, wenn es darum geht, die Gunst von Kunden und Suchmaschinen zu gewinnen. Content Marketing ist das neue SEO – und noch viel mehr: Content mausert sich vom Kommunikationsvehikel zu einem vollwertigen Produkt im Marketing-Mix von Unternehmen. Da verwundert es kaum, dass der Bedarf an hochwertigen Inhalten geradezu explodiert. Doch nur wenige Unternehmen sind in der Lage, diesen Bedarf mit ihren eigenen Ressourcen zu decken.

Immer mehr Unternehmen erkennen die Potenziale, die diese Entwicklung mit sich bringt, und setzen auf Content als neuen Umsatzbringer. So kooperieren beispielsweise Konzerne wie Apple und Facebook seit neuestem mit großen Verlagshäusern, um ihren Kunden redaktionelle Inhalte auf hohem Niveau bieten zu können.

Apple und Facebook setzen auf Verlagsinhalte

Bei Facebook nennt sich das Angebot „Instant Articles“: User können darüber Artikel von diversen Verlagshäusern wie Spiegel Online, Bild, New York Times oder BBC News direkt in der Facebook-App abrufen und in den sozialen Medien teilen. Für die Medienhäuser ergeben sich dadurch zahlreiche Vorteile: Sie erhalten Werkzeuge, um ihre redaktionelle Inhalte für ein optimales Leseerlebnis mit der Facebook-App anzupassen. Zudem können Sie über Werbung innerhalb der Artikel zusätzliche Einnahmen generieren und die Nutzung ihrer Inhalte konkret messen.

Auch Apple setzt ab Herbst ganz auf Verlagsinhalte. Dann startet zunächst in den USA und Australien die personalisierbare App „Apple News“, die den Usern anhand der Nutzerinteressen relevante Inhalte vorschlägt. Diese können dann mit einem Klick in den sozialen Medien mit Freunden geteilt oder für später gespeichert werden. Renommierte US-Verlagshäuser wie New York Times, Time, CNN, Bloomberg, Condé Nast sind als Content-Lieferanten von Anfang an mit dabei.

Große Chancen für Verlage

Das Beispiel Facebook App zeigt, dass auch hierzulande erste Verlagshäuser die Trends der Zeit erkannt haben und sich für neue Erlösmodelle öffnen. Denn die eigenen Inhalte ausschließlich über eigene Kanäle gewinnbringend zu vermarkten, wird für sie zunehmend schwieriger. Zumal viele Verlagshäuser den Sprung in die digitale Welt noch nicht wirklich geschafft haben. Sie werden sich in Zukunft zwei wesentlichen Trends stellen müssen:

1.    Unternehmen werden durch Content Marketing selbst zu Publishern und treten in direkte Konkurrenz mit Verlagen.
2.    Unternehmen benötigen zunehmend mehr Inhalte für ihr Content Marketing und sind auf die Inhalte von Content-Lieferanten angewiesen.

Gerade letztere Entwicklung bietet für Verlage große Chancen. Hier schafft das Prinzip Content Syndication, wie es Apple und Facebook derzeit im großen Stil entwickeln, völlig neue Perspektiven: Unternehmen und Netzwerke können den steigenden Bedarf ihrer Kunden an hochwertigen Inhalten bedienen, ohne selbst Content produzieren zu müssen. Für Verlage erschließen sich neue Vertriebskanäle für ihre bestehenden redaktionellen Inhalte. Content-Makler wie Contiago bilden dabei das Bindeglied zwischen Verlagen und Unternehmen und liefern die nötige Technik für die Distribution und Veröffentlichung von Verlagsinhalten.

Fest steht: Content Syndication bekommt mit Apple News und Facebook Instant Message eine neue Qualität in der Publishing-Welt. Auch einige deutsche Fachverlage haben das Potenzial bereits erkannt und erschließen sich mit der Zweit- und Drittverwertung ihrer Inhalte neue Erlösmodelle.

Beispiel Finanzbranche

Finanz-Verlage erreichen über Content Syndication auf einen Schlag bis zu 5.000 Finanzberater und deren Kunden. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen dem Content-Vermarkter Contiago und der Netfonds AG, einem der größten Maklerpools Deutschlands. Die Inhalte stammen von Content-Partnern wie dem Finanzen Verlag, dem FondsNews-Magazin und freien Redakteuren.

In verschiedenen Fällen ist Contiago als neutrale Handelsplattform die Basis für Content Syndication: Über die technische Infrastruktur lassen sich die Inhalte einfach und bedarfsgerecht austauschen. In einem dynamischen Markt können Verlage so durch Zweit- und Drittverwertung ihrer Inhalte zusätzliche Gewinne realisieren. Die Nutzung der Content-Plattform gestaltet sich für sie dabei äußerst komfortabel, da Contiago sie mit Nachfragebündelung, Rights Clearing, technischen Dienstleistungen und Marketing bei der Verbreitung ihres Contents unterstützt.

Erfahren Sie hier mehr über das Angebot von Contiago für Verlage.

Content as a Service: Inhalte abonnieren statt selbst erstellen

Content as a Service

Wie Unternehmen ihre Webseite mit professionellen Inhalten aktuell halten können, ohne viel Zeit und Geld in die Content-Produktion investieren zu müssen: Content as a Service

Wer als Unternehmen heute seine Zielgruppen erreichen und überzeugen will, braucht hochwertige Inhalte. Platte Werbesprüche werden von den Konsumenten kaum noch wahrgenommen. Diese suchen vielmehr nach aktuellen Informationen, die Antworten auf ihre Fragen und Probleme liefern, und das bevorzugt im Internet. Viele Unternehmen haben dieses Bedürfnis erkannt und setzen in ihrer Kommunikation daher auf Content Marketing: 55 % aller Unternehmen nutzen diesen inhaltsgetriebenen Ansatz bereits heute, bis 2018 werden es 80% sein.

Was ist Content Marketing?

Beim Content Marketing geht es darum, dem Empfänger Inhalte anzubieten, die informieren, unterhalten und weiterhelfen. Das können Fachartikel, Ratgebertexte, Videos oder Whitepaper sein. Entscheidend ist, dass die Inhalte dem potenziellen Kunden einen Mehrwert bieten. So nimmt er das Unternehmen als Experten wahr und baut Vertrauen zu ihm auf.

Guter Content rentiert sich

Hochwertiger Content macht sich für ein Unternehmen mehrfach bezahlt. Einerseits kann dadurch die eigene Webseite im Netz leichter gefunden werden, denn Google belohnt guten und aktuellen Content mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen. Andererseits animieren gute Inhalte den Nutzer dazu, der Webseite treu zu bleiben, was letztlich zu einer höheren Quote bei der Leadgenerierung führt: Loyale Besucher abonnieren zum Beispiel den Newsletter und werden so zu Leads und schließlich zu Kunden. Ein weiterer Vorteil ist der positive Imagetransfer auf die Marke. Durch nützliche Ratgeberthemen und Insidertipps positioniert sich das Unternehmen als Experte und kann sich so besser von seinen Wettbewerbern abgrenzen.

Fehlende Ressourcen für die Content-Produktion

Viele Unternehmen haben jedoch nicht die finanziellen und personellen Möglichkeiten, um regelmäßig eigene Inhalte zu veröffentlichen. In einer Studie des Content Marketing Institutes nennen Unternehmen mangelnde Zeit (69 Prozent) und fehlende Möglichkeiten, ausreichend Content zu produzieren (55 Prozent) als die größten Herausforderungen beim Einstieg ins Content Marketing. Die Alternative besteht für die meisten darin, die Content-Produktion an externe Dienstleister auszulagern. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn häufig große Mengen an Content benötigt werden. Der Vorteil einer Agentur liegt vor allem in ihrer Flexibilität, der hohen Qualität der Texte sowie der externen Sichtweise, die neue Ideen bringt. Doch gerade kleinere Unternehmen können sich eine Agentur oft nicht leisten. Sie wenden sich dann einer der vielen Textplattformen im Internet zu, auf denen günstige SEO-Texte angeboten werden. Doch was sie hier bekommen, ist meist schlecht recherchiert, lieblos getextet und bietet keine Mehrwerte für die Leser.

„Content as a Service“ als Alternative: Verlagsinhalte einfach abonnieren

Wie kommen Unternehmen dennoch regelmäßig an guten Content für ihre Website ohne spezielles Personal einzustellen oder eine Agentur zu beauftragen? Eine Möglichkeit ist, Content zu „abonnieren“. Das Modell nennt sich auch „Content as a Service“ (CaaS) und wird unter anderem von der Contiago AG angeboten. Über solche Content-Abos können Unternehmen ganz einfach auf redaktionelle Inhalte von verschiedenen Verlagen zugreifen und diese in wenigen Schritten auf der eigenen Internetseite veröffentlichen.

Einfaches Handling spart Zeit und Geld

„Content as a Service“ eignet sich besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um ihre Website selbst regelmäßig mit Inhalten zu füllen. Sie erhalten über Contiago unkompliziert und bezahlbar Zugriff auf professionell erstellten Content. Sie wählen einfach die zu ihrer Branche passenden Geschichten und News aus und binden sie über ein Plugin in die eigene Internetseite ein – und das ganz ohne langwierige Lizenzverhandlungen. Denn um die rechtlichen Fragen, die Verwaltung der Lizenzen und deren Abrechnung kümmert sich Contiago. Da es eine große Anzahl an Content-Abnehmern gibt, kann der einzelne Feed dabei günstig angeboten werden.

In einem Video zeigt Contiago, wie „Content as a Service“ funktioniert und wie schnell Unternehmen damit ihre Internetseite aktualisieren können.

Die Vorteile des Modells auf einen Blick:

  • Bestehende Webseiten und CMS-Systeme lassen sich weiter nutzen, sie werden einfach über ein Plugin an die Plattform angebunden.
  • Die Online-Präsenz wird durch professionell erstellte und endkundenrelevante Verlagsinhalte aufgewertet.
  • Das weckt die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden und baut Vertrauen auf.
  • Die Auswahl und Übernahme der Beiträge gestaltet sich einfach: Über die klar strukturierte und intuitiv nutzbare Oberfläche können auch ungeübte Nutzer leicht arbeiten.
  • Es sind keine Hardware- oder Software-Investitionen nötig, da es sich um eine webbasierte Lösung handelt.
  • Content as a Service ermöglicht einen kostengünstigen Einstieg ins Content Marketing.
  • Eigene Meldungen können schnell und einfach zusätzlich erstellt werden.

Hier erfahren Sie mehr über Contiago und wie kleine und mittelständische Unternehmen von Content as a Service profitieren können.

Neue Zielgruppen erschließen

Neue Zielgruppen erschließen

In Ihrem Unternehmen wird täglich hochwertiges Fachwissen produziert und veröffentlicht. Sie verdienen Ihr Geld mit der Produktion von Printprodukten und deren Ableger das macht Ihren Erfolg aus. Contiago gibt Ihnen nun die Möglichkeit, redaktionelle Inhalte in einer Zweit- oder Drittverwertung noch effizienter zu nutzen. Bieten Sie Ihre Artikel, innerhalb genau definierter Richtlinien, Unternehmen zum Kauf an und steigern Sie so Ihren Umsatz. Paid Content als B2B Erfolgsmodell – mit Contiago keine Zukunftsvision.

Paid Content eröffnet für Verlage und Redaktionsbüros vielfältige Vertriebsmöglichkeiten. Neben dem klassischen B2C-Geschäft bietet Contiago erstmalig einen lukrativen Absatzmarkt im Bereich Business-Kunden. Aufgrund der vielfältigen Marktanforderungen ist jedes Unternehmen nahezu verpflichtet, im Internet vertreten zu sein. Die Pflege und Aktualisierung verschlingt aber schnell Ressourcen, die sehr wenig oder gar nicht verfügbar sind. Hier setzt das Konzept von Contiago an. Partner beziehen redaktionelle Inhalte und Fachinformationen über den Contiago Content Feed, die dann über monatliche Abolizenzen abgerechnet werden. Immense Vorteile auf beiden Seiten machen das Contiago Paid-Content-Modell zu einem zukunftsträchtigen Erfolgsgaranten mit Umsatzgarantie.

 

Wissen als Basis des Geschäftserfolges

Egal in welcher Branche Sie tätig sind, Ihr Arbeitsalltag wird geprägt von einem stetig rauschenden Informationsfluss. Es hat Zeit und Geld gekostet, so weit zu kommen und wir zeigen Ihnen, dass ohne großen Aufwand noch mehr möglich ist. Contiago ermöglicht Ihnen, redaktionelle Inhalte in einer zentralen Vertriebsplattform zu hinterlegen und gegen ein von Ihnen definiertes Entgelt die Nutzungslizenz zu verkaufen. Beiträge können schnell und einfache via Schnittstelle oder Eingabemaske übernommen und danach auf www.contiago.de nach Magazin, Rubrik und Datum sortiert der Zielgruppe präsentier werden. Um eine reibungslose Abrechnung zu gewährleisten, werden alle verkauften Artikel transparent dokumentiert und über Monatsabos direkt mit dem Käufer abgerechnet. Sämtliche Lizenzeinnahmen wie auch Urheberrechte können so jederzeit nachvollzogen werden. Detaillierte statistische Auswertungen über Abverkäufe, Bestseller und Umsatzbringer garantieren hierbei volle Kostentransparenz. Contiago ermöglicht mit Hilfe der automatisierten Datumssteuerung zeitlich begrenzte Aktionsangebote oder limitierte Exklusivinhalte.

 

„Nutzen Sie jetzt Ihr Potential, um neue Absatzwege zu erschließen und Zielgruppen zu erreichen“

Wissen und Informationen sind heutzutage unser größtes Gut und nicht nur metaphorisch gesprochen „bare Münze wert“. Webseitenbetreiber sind häufig auf der Suche nach professionellem und hochwertigem Content. Texte einfach von fremden Internetseiten oder Produkten zu kopieren, funktioniert nicht mehr ohne Konsequenzen. Nutzen Sie diese Marktlücke, investieren Sie in die Zukunft und verbreiten Sie effizient und gewinnbringend Ihr redaktionelles Wissen. Dank Contiago bleibt Ihr geistiges Eigentum geschützt und alle Nutzungsarten absolut transparent und nachvollziehbar.

 

Contiago B2B Content-Marketing bietet umfangreiches Umsatzpotential

  • Zweit- und Drittvermarktung von redaktionellen Inhalten bietet neue Umsatzpotentiale
  • Standardisiertes Handling auf beiden Seiten erleichtert den Datenaustausch und die Implementierung
  • Hochwertige Präsentation der redaktionellen Produkte
  • Geringe Kosten erleichtern den Einstieg in das Contiago Business-Modell
  • Fachmagazine steigern Ihre Reichweite in der Zielgruppe um ein Vielfaches und erschließen neue Märkte
  • Feed-Abonnenten können den Printbereich nachhaltig beflügeln

Entdecken Sie wie einfach es mit Contiago ist, neue Kunden zu gewinnen. Nutzen Sie dieses Wissen, um Ihre Kunden erfolgreicher zu machen und sie kompetent zu unterstützen. So erweitern Sie Ihr Leistungsspektrum und steigern Ihren Konzernumsatz.

 

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Ersetzen Social Media Seiten zukünftig einen professionellen Internetauftritt? Bieten sie Unternehmen und Kunden das bestmögliche Umfeld zur Kommunikation und Produktpräsentation? Dieser Blogbeitrag soll das Pro und Contra beleuchten und die jeweiligen Vorteile aufzeigen.

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Social Media Anwendungen bieten viel Potential um neue Zielgruppen zu erreichen. Sind sie aber auch das richtige Umfeld für einen Unternehmensauftritt im Internet?

Social Media Anwendungen, im speziellen Facebook, werben mit einem schnellen Reichweitenaufbau und einer optimalen Zielgruppenkommunikation. Branchen wie z. B. die Musikbranche, in denen dies schnell gelingen soll, vernachlässigen zusehends ihre Webseiten, Foren und Blogs. Doch wie nützlich und treu sind Fans und Follower wirklich?
Voyeuristische Selbstdarstellungen werden schnell geliked oder geteilt bringen aber außer einer kurzfristigen Bekanntheit meist wenig. Selbst bekannte Künstler mit mehreren Millionen Likes können diese nur selten in bare Münze umsetzen. Unternehmen, ohne bekannte Produktmarken und Promi News, fällt es schwer, eine signifikante Reichweite auf sozialen Kanälen aufzubauen. Zusätzlich können diese ohne externe Hilfe nur noch selten eine aktuelle und informative Berichterstattung über einen längeren Zeitraum gewährleisten und verschwinden meist schnell wieder im Einheitsbrei der namenlosen Unternehmen. Mitteilungen an die eigene Fan-Community werden durch diverse Regeländerungen auch nicht mehr jedem Fan angezeigt sondern nur noch einer kleinen Gruppe. Erst mit kostenpflichtigen Posts ist ein Informationsaustausch mit allen Fans faktisch möglich.

Die klassische Internetseite mit eigener Domain ist das zentrale Kommunikationsmedium eines Unternehmens und erste Anlaufstelle eines Kunden. Viele Kunden informieren sich vor einem Einkauf oder Termin zuerst im Internet über das Unternehmen. Kein anderes Medium bietet so viele Möglichkeiten und ist so individuell auf die Bedürfnisse und das Tätigkeitsfeld ausgerichtet. Neben einem individuellen Design sind Shoplösungen, Loginbereiche oder auch Kundenforen sinnvolle Erweiterungen. Durch kleine regelmäßige Aktualisierungen kann die Seite leicht aktuell gehalten werden und repräsentiert das Unternehmen optimal. Alle Kundendaten liegen sicher auf auf dem eigenen Server und man hat die Kommunikation mit diesen selbst in der Hand. Mit zunehmender inhaltlicher Tiefe steigt die Platzierung im Google Ranking und weitere, neue Kunden werden auf Unternehmen aufmerksam.

All diese Punkte zeigen wie wichtig ein eigener Internetauftritt ist und wie unerlässlich er im täglichen Kommunikationsmix ist. Zusätzliche Kommunikationskanäle wie Facebook, Twitter, Google+, Pinterst oder auch Netzwerke wie Xing und LinkedIn bieten viele weitere Möglichkeiten, um mit Kunden in Kontakt zu kommen, sollten aber immer aus dem Blickwinkel der Zielgruppe und des Pflegeaufwands betrachtet werden. Denn jedes Medium benötigt seine Pflege und Aufmerksamkeit und kann auch schnell zur Last werden. Wir empfehlen unseren Kunden, ihre Zielgruppen genauestens zu analysieren und zu definieren und dann gezielt die Kanäle zu bespielen, die wirklich Relevanz besitzen. Sollte einmal die Pflege der eigene Homepage zu anstrengend werden, bietet Contiago die Möglichkeit, schnell und einfach auf professionelle redaktionelle Inhalte zuzugreifen, diese auszuwählen und mittels einer einfachen Schnittstelle direkt in die eigene Internetseite zu übernehmen. Das spart Zeit und Geld und schafft neue Freiräume für die wirklich wichtigen Dinge.