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Content im Verband

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust

Content-Offensive gegen den Mitgliederfrust – Wie Verbände mit nützlichen Inhalten das Vertrauen ihrer Mitglieder zurückgewinnen und sich als Partner positionieren können.

Seit Jahren kämpfen Verbände, Interessenvertretungen, Parteien und Gewerkschaften gegen den Mitgliederschwund. Ein Trend, der nur schwer aufzuhalten scheint. Das ist fatal, denn hier geht es für viele Organisationen nicht nur um die eigene Daseinsberechtigung, sondern schlicht um die Existenz, wenn Mitgliedsbeiträge ausbleiben. Mitglieder zu gewinnen und zu halten gehört daher zu den zentralen Aufgaben einer jeden Mitgliederorganisation.

Nützliche Angebote überzeugen die Mitglieder

Erfolgreich in der Mitgliederakquise und -bindung sind heute vor allem jene Organisationen, die sich als Dienstleister und Partner verstehen: Sie kennen die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Mitglieder und entwickeln Services, die diese auf hohem, professionellem Niveau erfüllen. Dabei gilt: Je nützlicher und konkreter das Angebot ist, desto besser. Vor allem im Bereich der Marketingkommunikation gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitglieder unterstützen können. Mögliche Inhalte sind hier:

  • Vorlagen für Broschüren, Mailings und Websites, die die Mitglieder für ihr Marketing verwenden können,
  • Internetseiten zu speziellen Themen, so genannte Microsites, die die Mitglieder in ihre eigene Website integrieren können,
  • Nachrichten aus der Branche, die die Mitglieder in ihre Homepage übernehmen können,
  • Material für gemeinsame Aktionstage und deren organisatorische Vorbereitung,
  • Handbücher, Leitfäden und Whitepaper zu unterschiedlichen Themen, beispielsweise zur Pressearbeit oder zur Durchführung von Veranstaltungen
  • Workshops und Seminare, in denen die Mitglieder Fähigkeiten und Know-how für ihre Arbeit erwerben können.

Um herauszufinden, was für Ihren Verband geeignete Angebote sein könnten, sollten Sie sich in Ihre Mitglieder hineinversetzen: Welche Themen interessieren sie? Was sind ihre Probleme im Alltag? „Wer seine Mitglieder erreichen will, muss nicht nur deren spezifische Interessen kennen, sondern auch die Lese- und Sehgewohnheiten“, sagt zu recht Anton Landgraf, leitender Redakteur „Amnesty Journal“, Deutsche Sektion Amnesty International. Nur wer diese kennt, kann gezielt darauf eingehen und sie mit passenden Inhalten bei ihren Aufgaben unterstützen. Sie können die Bedürfnisse Ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Befragungen und Veranstaltungen ermitteln. So zeigen Sie ihren Mitgliedern, dass sie Ihnen wichtig sind.

Mehrwert bieten – und auch kommunizieren

Sie verfügen schon über ein gutes Angebot an Serviceleistungen? Dann ist es wichtig, die Mitglieder darüber auch umfassend zu informieren und ihnen den Nutzen ihres Engagements deutlich zu machen. Mehrwert schaffen und diesen kommunizieren – das gilt für jeden Verband. Als Kommunikationskanäle eignen sich unter anderem die Mitgliederversammlungen, die Mitgliederzeitschrift, der Email-Newsletter für die schnelle Informationsverbreitung sowie die Verbandswebsite als zentrale Anlaufstelle im Internet.

Mitgliederzeitschriften sind nach wie vor ein wichtiges Medium der Verbandskommunikation. Dennoch wandern viele ungelesen ins Altpapier oder werden nicht so beachtet, wie es sich mancher Hauptgeschäftsführer oder Kommunikationsverantwortlicher wünscht. Zudem stehen die Zeichen der Zeit auf Interaktion statt Ein-Weg-Kommunikation. Daher kommt der Verbandswebsite eine immer größere Bedeutung zu. Sie gilt es, zu einem Portal für Information und den Austausch mit Ihren Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Das Verbandsportal als zentraler Content-Pool

Über eine Webseite lassen sich schnell und effizient unterschiedliche Personenkreise erreichen: Mitglieder informieren sich dort über das Verbandsgeschehen und greifen im Mitgliederbereich auf exklusive Informationen zu. Je nach Ausrichtung des Verbands nutzen Politiker, Journalisten oder Branchenexperten das Portal als Informationsquelle bei ihren Recherchen und zur Kontaktaufnahme. Und Nicht-Mitglieder werden hier auf die Leistungen des Verbands aufmerksam gemacht.

Entscheidend für ein Verbandsportal ist, dass es regelmäßig aktualisiert wird und so für die Zielgruppen attraktiv bleibt. Das kostet allerdings Zeit und Ressourcen, die viele Verbände nicht haben. Doch es gibt Lösungen, wie etwa die Content-Plattform Contiago, über die Sie sehr einfach aktuelle Nachrichten aus der Branche beziehen können, um damit Ihr Portal für Ihre Mitglieder attraktiver zu machen.
Auch ist es möglich, Informationen aus dem Verband, z. B. Handbücher oder Marketingmaterialien, über die Plattform schnell an alle angeschlossenen Mitglieder zu verbreiten.

Von einem solchen Newsfeed profitieren nicht nur Sie als Verband, sondern auch Ihre Mitglieder: Sie erhalten Zugriff auf hilfreiche Informationen, die sie im Alltag unterstützen. Zudem können sie die bereitgestellten Branchennews auch auf ihre eigene Website stellen, um sie für ihre Kunden attraktiv zu halten. Das kommt vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen entgegen, die in Zeiten des Content Marketings vor neuen Herausforderungen stehen: Sie wollen ihren Endkunden nützliche Inhalte bieten, doch haben weder Budget noch Ressourcen, um diese selbst zu erstellen. Hier liegt Ihre Chance als Verband, sie mit solchem Content zu unterstützen und sich so als wertvoller Partner zu positionieren.

Ein Beispiel aus der Finanzbranche: Netfonds AG

Die Netfonds AG, einer der größten Maklerpools in Deutschland, setzt eine solche Content-Plattform bereits erfolgreich für die Netzwerkkommunikation ein. Die Plattform ist hier im Homepage-Baukasten des Unternehmens integriert. Wer diesen nutzt, kann aktuelle News aus der Branche schnell und einfach in die eigene Website integrieren. Die Inhalte werden über einen Newsfeed bereitgestellt und stammen von Fachmagazinen wie Euro oder Börse am Sonntag. Auch Netfonds selbst steuert Inhalte bei, um beispielsweise Produkt- und Marketinginformationen gezielt an seine Partner auszuliefern. Diese können die Inhalte für ihren Vertrieb nutzen. Davon profitiert das Netzwerk als Ganzes: Kampagnen werden im Sinne der Marke Netfonds durchgeführt und der Wissensaustausch stärkt die Mitgliederbindung.
Mehr über den Einsatz der Contiago-Plattform bei Netfonds erfahren Sie in der Case Study, die Sie hier herunterladen können.

Fazit:

Wer als Verbandsmanager erfolgreich Mitglieder binden will, sollte ihnen Inhalte und Services anbieten, die im Alltag nützlich sind. Entwickeln Sie deshalb Ihre Website zu einem Verbandsportal weiter, das sowohl ein Ort für den Austausch mit Ihren Mitgliedern ist als auch zentrale Content-Plattform, um Inhalte für Ihre Mitglieder und deren Internetseiten bereitzustellen. So schaffen Sie eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sowohl die Webseite Ihrer Mitglieder als auch Ihre eigene bleiben aktuell, und der enge Wissensaustausch stärkt das Wir-Gefühl.

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Die DNA von erfolgreichem Content

Nicht alle Inhalte für das Content Marketing müssen aus dem eigenen Haus kommen. Die Content-Mixologie zeigt, auch Content von Dritten können Sie verwenden, um die Aufmerksamkeit und das Vertrauen Ihrer Zielgruppen zu gewinnen. Was dabei zu beachten ist, wenn Sie fremde und eigene Inhalte kombinieren, haben wir in unserem letzten Blogbeitrag „Der richtige Content-Mix“ gezeigt.

Ergänzend dazu finden Sie hier eine Infografik für die richtige Content-Mixologie, die die wichtigsten Informationen noch einmal zusammenfasst.

Contiago_Infografik_Content_Strategie

Contiago Infografik Content Strategie

 

Der perfekte Content-Mix

Lizensierter Content bietet viele Vorteile. Er sollte jedoch nicht Ihr komplettes Content Angebot ausmachen. Für das optimale Content Erlebnis braucht es ebenso selbst produzierte und kuratierte Inhalte. Denn nur in Kombination können Sie die jeweiligen Potenziale voll ausschöpfen. Den größten Raum sollten Sie immer den eigenen Inhalten einräumen. Idealerweise machen Sie die eine Hälfte Ihrer Inhalte aus, die beiden anderen Content-Typen zusammen die andere Hälfte.

 

Die komplette Grafik finden Sie hier als Download.

Der richtige Content-Mix: Wie Sie eigene, abonnierte und kuratierte Inhalte sinnvoll verbinden

Der richtige Content-Mix: Wie Sie eigene, abonnierte und kuratierte Inhalte sinnvoll verbinden

Wer potenzielle Kunden überzeugen will, muss ihnen nützliche Inhalte bieten. Dazu eignen sich selbst erstellte Inhalte ebenso wie Content von Dritten, der abonniert oder kuratiert wird. Wir zeigen Ihnen, welche Inhalte wann sinnvoll sind und wie Sie sie richtig kombinieren.

Die Vorteile des Content Marketing sind mittlerweile bekannt: Mit Inhalten, die nützlich, leicht konsumierbar und aktuell sind, gewinnen Sie die Aufmerksamkeit und das Vertrauen potenzieller Kunden. Da ist es kaum verwunderlich, dass der Bedarf an hochwertigen Inhalten rasant steigt. Mehr als drei Viertel aller B2C Unternehmen plant, 2016 mehr Content zu produzieren als im vorigen Jahr, so das Ergebnis einer US-Studie. Gleichzeitig fühlen sich viele KMU genau damit überfordert: Sie haben weder die Zeit, selbst regelmäßig Content zu erstellen, noch die finanziellen Mittel, um Texter oder Agenturen zu beauftragen. So steigen viele erst gar nicht in das Thema ein. Oder geben nach ein paar Wochen enttäuscht auf, weil eine Handvoll von Veröffentlichungen nicht die erhoffte Wirkung zeigen. Dabei gibt es noch andere Content-Quellen, aus denen Unternehmen mit wenig Aufwand schöpfen könnten.

Content-Quellen: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Nicht alle Inhalte für das Content Marketing müssen aus dem eigenen Haus kommen. Auch Content von Dritten können Sie verwenden, vorausgesetzt Sie beachten einige Regeln.
So lassen sich für Content Marketing Aktivitäten auch Inhalte nutzen, die andere Unternehmen und Branchenexperten veröffentlichen. Content Curation nennt man diese durchaus gängige Praxis: Dabei sammelt man Inhalte aus verschiedenen Quellen, bereitet sie auf und stellt sie seinen Lesern wieder zur Verfügung. Durch das Kuratieren zeigen Sie, dass Sie sich in Ihrem Themengebiet auskennen, bieten Ihrer Zielgruppe einen echten Mehrwert und steigern Ihre Reichweite. Wichtig dabei: Nennen Sie stets die Quelle der Inhalte und binden Sie am besten einen Link zum Original ein.
Neben selbst erstellten und kuratierten Inhalten bietet sich als dritte Quelle auch Content von Verlagen und freien Redakteuren an, beispielsweise Artikel aus Magazinen, Online-Portalen und Blogs. Diesen können Sie über Handelsplattformen wie Contiago einfach lizenzieren bzw. abonnieren und mit wenigen Klicks in Ihre eigene Internetseite übernehmen. Ein solches Content-Abonnement ist gerade für KMU und Startups eine gute Möglichkeit, kostengünstig ins Content Marketing einzusteigen. Mit minimalem Aufwand halten sie ihre Website aktuell und bieten ihren Lesern einen Mehrwert.

Content lizenzieren – so funktioniert’s

Auf Content-Marktplätzen bieten Verlage, Redakteure, Agenturen und Blogger ihre Inhalte an, die Unternehmen und Netzwerke erwerben können. Letztere wählen dazu einfach die zu ihren Kunden passenden Themen aus und binden die Inhalte über ein Plugin in ihre Website, ihr Intranet oder einen Newsletter ein. Um die Nutzungsrechte und deren Abrechnung kümmert sich der Marktplatz. Den Preis für die Inhalte bestimmt der Produzent, doch da es eine große Anzahl an Abnehmern gibt, bleiben die Kosten für den Einzelnen gering.

Contiago – der Marktplatz für Web-Content

Contiago – der Marktplatz für Web-Content

Die angebotenen Inhalte umfassen in der Regel nicht nur reinen Text, sondern auch Bilder und Videos. Zudem können die Content-Abnehmer selbst bestimmen, welche Inhalte veröffentlicht werden sollen und welche nicht.

Der perfekte Content-Mix

Content im Abo bietet Unternehmen viele Vorteile. Er sollte jedoch nicht Ihr komplettes Content-Angebot ausmachen. Für das optimale Content-Erlebnis braucht es ebenso selbst produzierte und kuratierte Inhalte. Denn nur in Kombination können Sie die jeweiligen Potenziale voll ausschöpfen. Jeder der drei Content-Typen hat eigene Stärken und trägt so auf seine Art zum Nutzererlebnis, der Customer Experience, bei:

Selbst erstellte Inhalte …

  • zeigen Ihre Expertise
  • sind authentisch und haben eine individuelle Note
  • sind erste Wahl, wenn es um das Generieren von Leads geht (z.B. wenn Website-Besucher Ihren Newsletter abonnieren oder ein Whitepaper  herunterladen)
  • sind „unique“ Content, der sich positiv auf das Suchmaschinenranking auswirkt

Lizenzierte Inhalte …

  • sorgen dafür, dass Ihre Website mit wenig Aufwand aktuell bleibt
  • sind von hoher Qualität, da sie von Fachredakteuren erstellt werden
  • sind absolut werbefrei und daher vertrauenswürdig
  • können automatisiert veröffentlicht werden

Kuratierte Inhalte …

  • zeigen Ihren Lesern, dass Sie sich in Ihrem Thema auskennen
  • tragen dazu bei, Ihre Reputation als vertrauenswürdige Quelle aufzubauen
  • bieten enormes Potenzial für den Netzwerkaufbau in sozialen Medien
  • verbessern das Google-Ranking zu relevanten Keywords
  • sind, sofern sorgfältig und von Hand ausgewählt, von hoher Qualität

Den größten Raum sollten Sie immer den eigenen Inhalten einräumen. Idealerweise machen Sie die eine Hälfte Ihrer Inhalte aus, die beiden anderen Content-Typen zusammen die andere Hälfte.

Mit selbst produzierten, lizensierten und kuratierten Content zum richtigen Content-Mix

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Fazit:

Jede Content-Art hat ihre Vorteile: Mit abonnierten Inhalten schaffen Sie ohne großen Aufwand eine aktuelle und attraktive Website, mit eigenen Inhalten setzen Sie sich von der Konkurrenz ab, mit kuratierten Inhalten zeigen Sie Expertise und bauen Reichweite auf. Um Ihren Kunden ein optimales Content-Erlebnis zu bieten, sollten Sie alle drei Arten kombinieren.