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Whitepaper: Neue Erlösmodelle für Fachverlage – Was bisherige Ansätze wirklich bringen und wie Sie vom Content Marketing Trend profitieren

Contiago Whitepaper – Neue Erlösmodelle für Fachverlage

Die Verlagsbranche ist im Umbruch. Das Anzeigengeschäft schrumpft. Digitale Inhalte bringen nicht den erhofften Umsatz. Neue Erlösquellen müssen her. Aber welche? Google, Facebook, Apple und Digitalkioske wie Blendle wollen sich als Partner der Verlage positionieren, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme und eine Rückbesinnung auf die eigentliche Stärke der Verlage: ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Content.

In diesem Whitepaper stellen wir gängige und neue Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Was bringen Paid Content, Distributed Content & Co. wirklich? Welche Ansätze gibt es darüber hinaus, um Content heute und morgen effektiv zu monetarisieren? Ist Content Marketing das Verlags-Business der Zukunft? Und wenn ja, wer sind dann die Kunden von morgen?

Außerdem präsentieren wir einen Ansatz, der bisher weitgehend unbeachtet blieb: B2B Content Licensing. Unternehmen benötigen heute schon mehr Content, als sie zu produzieren in der Lage sind. Hier tut sich für Verlage ein neuer Markt auf, indem sie Nutzungsrechte an Unternehmen lizenzieren. Wir zeigen Ihnen, wie B2B Content Licensing funktioniert und wie Sie zusätzlich zum Abogeschäft mit vorhandenem Content weitere Umsätze erzielen.

Die Inhalte des Whitepapers im Überblick:

Eine Branche im Umbruch
Auf welche Veränderungen müssen sich Fachverlage heute schon einstellen?

Paid Content, Distributed Content & Co: Erlösmodelle auf dem Prüfstand
Welche Vor- und Nachteile bieten gängige und neue Modelle im Umsatzmix der Fachverlage?

Contiago Whitepaper 2017/1 - Neue Erlösquellen für Fachverlage

Whitepaper für Publisher

Zeit zum Handeln: Fit für die Content-Vermaktung im digitalen Zeitalter
Wie müssen Fachverlage ihr Geschäftsmodell verändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Geschäftsmodell Content Licensing: Profitieren Sie vom Content Marketing Trend
Welche Rolle bietet das Lizensieren von Inhalten als Ergänzung zu bestehenden Erlösquellen?

Content neu denken: Drei Voraussetzung für den Content-Vertrieb der Zukunft
Welche Anforderungen stellt Content Licensing an Content, Prozesse und Leserorientierung?

 

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Praxisleitfaden: Schritt für Schritt zum optimalen Content-Mix

Schritt für Schritt zum optimalen Content-Mix

Wer ins Content Marketing einsteigen will, sollte sich vorab einige Gedanken über Ziele, Zielgruppen, Themen und Content-Quellen machen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie eine individuelle Content-Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln.

Wer Content Marketing betreibt, muss nicht alle Inhalte selbst erstellen. Auch auf externe Quellen können Unternehmen zurückgreifen, um ihre Zielgruppen mit nützlichen Inhalten zu versorgen. Das kommt vor allem jenen Unternehmen entgegen, die mit geringen Ressourcen auskommen müssen. Doch Vorsicht: Fremde Inhalte sollten niemals das komplette Content-Angebot ausmachen! Für ein optimales Content-Erlebnis braucht es vor allem eigene Inhalte. Denn jeder Content-Typ hat seine Stärke und trägt auf unterschiedliche Art zur „Customer Experience“, also dem Nutzererlebnis, bei:

  • So sind selbst erstellte Inhalte vor allem geeignet, um Expertise zu zeigen und Leads zu generieren, beispielsweise wenn Website-Besucher Ihren Newsletter abonnieren oder ein Whitepaper  herunterladen. Zudem verbessern sie als „unique content“ das Suchmaschinenranking.
  • Lizensierte Inhalte dagegen sorgen dafür, dass Ihre Website mit wenig Aufwand aktuell bleibt, da sie automatisiert veröffentlicht werden können. Sie werden von Fachredakteuren erstellt und sind daher meist von hoher Qualität und sehr vertrauenswürdig.
  • Kuratierte Inhalte schließlich zeigen Ihren Lesern, dass Sie sich in Ihrem Thema auskennen, und tragen dazu bei, einen Ruf als vertrauenswürdige Quelle aufzubauen. Sie bieten außerdem enormes Potenzial für den Netzwerkaufbau in sozialen Medien und verbessern das Google-Ranking zu relevanten Keywords.

Wie finden Sie nun den richtigen Content-Mix für Ihr Unternehmen? Wichtig ist, dass Sie nicht planlos einsteigen, sondern sich im Vorfeld Gedanken über Ihre Ziele und Zielgruppen machen. Die folgenden Schritte sollen dabei helfen, eine individuelle Content-Strategie für Ihr Unternehmen zu entwickeln.

Schritt 1: Ziele bestimmen

Bevor Sie starten, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, was genau Sie mit Content Marketing erreichen wollen: Wollen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen? Ihre Conversion Rates optimieren? Oder Kunden binden?

Schritt 2: Zielpersonen definieren

Wen wollen Sie mit Ihren Inhalten erreichen? Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist, wo sie sich aufhält und was sie interessiert. Wichtig ist, dass Sie die Kundenperspektive einnehmen: Welche Probleme und Bedürfnisse hat Ihre Zielgruppe? Was könnte sie sich vor dem Kauf Ihrer Leistung oder Ihres Produktes fragen?

Schritt 3: Themen finden

Mehrwert ist der Schlüssel zum Erfolg. Bieten Sie Ihrem Publikum Inhalte an, die für sie wirklich nützlich sind. Liefern Sie Antworten auf ihre Probleme und Fragen. Ihre Mitarbeiter aus dem Vertrieb und dem Kundenservice können wertvolle Hinweise geben, was die Kunden interessiert. Auch eine Auswertung Ihrer Website-Statistik zeigt, welche Themen gefragt sind. Wenn Sie bereits in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs sind, liefern Kommentare und Posts Ihrer Fans ideale Ansatzpunkte.

Wichtig ist, dass Sie versuchen, sich mit Ihren Themen von Ihren Wettbewerbern zu unterscheiden, zum Beispiel indem Sie spezifischer sind und ein kleines, aber klar umrissenes Nischenpublikum adressieren oder indem Sie Ihre Geschichten auf eine andere Art erzählen als Ihr Wettbewerb.

Schritt 4: Content-Quellen festlegen

Entscheiden Sie anhand Ihrer Ziele und Rahmenbedingungen, welche Content-Quellen am besten geeignet sind. Wenn Sie beispielsweise nur geringe Ressourcen zur Verfügung haben und sicherstellen wollen, dass Ihre Website durch regelmäßigen, hochwertigen Content für die Leser attraktiv bleibt, bietet sich Content Licensing an. Ihr vorrangiges Ziel ist es, Ihre Position im Google-Ranking zu verbessern und die Conversion Rates zu steigern? Dann sollten Sie mehr Wert auf hochwertigen eigenen Content legen.

Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Bitte beachte Sie jedoch, dass sie nur als grober Anhaltspunkt dienen kann und Sie sich nie nur auf einen dieser Bereich stützen sollten.

 

Wenn Sie sich überwiegend bei den Aussagen aus Block A wiederfinden, sollten Sie Ihren Schwerpunkt auf Content Aggregation legen. Haben Sie viele Kreuze bei Block B gemacht, konzentrieren Sie sich auf die Erstellung eigener Inhalte. Bei Block C ist Content Curation erste Wahl. Doch denken Sie daran: Egal wo ihr Schwerpunkt liegt, sie sollten in jedem Fall auch Content aus den anderen beiden Quellen einplanen!

Haben Sie sich für eine Richtung entschieden, legen Sie nun spezielle Listen mit ganz konkreten Content-Quellen an: Für das Kuratieren zum Beispiel Twitter-Accounts von anderen Experten, die sich mit Ihrem Thema beschäftigen, Fachpublikationen, Xing-Gruppen, Branchenblogs etc. Abonnieren Sie auch Newsletter von anderen Experten aus Ihrer Branche. Für lizensierten Content recherchieren Sie nach Plattformen bzw. Content-Aggregatoren, die speziell Ihre Branche mit hochwertigen Inhalten bedienen können. Contiago bietet hier beispielsweise ein breites Portfolio, das u.a. die Bereiche Finanzen, Musik, Energie, IT, Industrie, Logistik, Medizintechnik, Handwerk, Handel und Medien umfasst.

Schritt 5: Content beschaffen

Wenn Ihre Quellen feststehen, geht es im nächsten Schritt um die konkrete Beschaffung der Inhalte: Sammeln Sie vorhandenen Content aus dem Unternehmen, scannen Sie täglich, was Ihr Netzwerk an Inhalten verbreitet und wählen Sie aus dem abonnierten Newsfeed das aus, was Ihre Zielgruppen interessiert. Ergänzen Sie diesen Content in regelmäßigen Abständen um selbst erstellte Inhalte, z.B. Case Studies, Whitepapers oder Blogartikel.

Schritt 6: Content verbreiten

Damit Ihr Content auch bei den Zielgruppen ankommt, ist es wichtig, die Distributionskanäle sorgsam auszuwählen. Konzentrieren Sie sich hier lieber auf wenige Kanäle statt von Facebook über Xing bis Twitter alles bedienen zu wollen. Die entscheidende Frage ist, welche Medien für Ihre potenziellen Kunden wirklich relevant sind: Wo informieren sie sich in welchen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses?

Schritt 7: Erfolge messen

Definieren Sie passende KPIs und überprüfen Sie diese regelmäßig. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, können das Views, Klickraten, Verweildauer, Downloads oder Anzahl neuer Leads sein. Und ganz wichtig: Erwarten Sie keine Erfolge über Nacht – Content Marketing ist auf Langfristigkeit angelegt!

Fazit

Wie genau sich der Content in Ihrem Unternehmen zusammensetzt, hängt von Ihren Zielen ab. Grundsätzlich ist jedoch jedes Unternehmen gut beraten, neben fremden Inhalten immer auch eigene Inhalte in den Content-Mix zu integrieren. Idealerweise sollten diese sogar den größten Raum einnehmen. Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die Stärken der verschiedenen Content-Typen sowie die Idealverteilung im Content-Mix:

Tabelle: Der richtige Content-Mix – das ideale Verhältnis von kuratiertem, lizensiertem und selbst produziertem Content (Quelle: Contiago AG)

Tabelle: Der richtige Content-Mix – das ideale Verhältnis von kuratiertem, lizensiertem und selbst produziertem Content (Quelle: Contiago AG)

Quellen:

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Whitepaper „Der optimale Content-Mix für Unternehmenswebsites“, das Sie hier herunterladen können.

Content-Vermarktung für Verlage – Whitepaper zur Monetarisierung digitaler Inhalte

Aufgeklappte Magazine

Trends in der Content-Vermarktung: Wie Verlage ihre Inhalte gewinnbringend verwerten

An Modellen für den Vertrieb von digitalen Inhalten mangelt es nicht: Paywalls, mobile Apps, Online-Kioske wie Blendle – vieles haben die Verlage schon ausprobiert. Doch die dringend benötigten Erlöse haben sie damit bisher nicht erzielt. Große Hoffnung ruht nun auf den Apps der Internetriesen Facebook, Google und Apple. Sie locken mit ihrer hohen Reichweite. Ob sie allerdings auch Umsätze bringen, bleibt abzuwarten. Denn die Bereitschaft der Leser, für redaktionelle Inhalte im Netz zu zahlen, ist gering. Ebenso die Akzeptanz für mobile Werbung.
Dieses kostenlose Whitepaper gibt Ihnen einen Einblick in die derzeitigen Möglichkeiten der Content-Vermarktung für Verlage. Es zeigt Vor- und Nachteile der verschiedenen Plattformen auf und hilft dabei, die passende Lösung für Ihr Medienhaus zu finden.

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    Contiago Whitepaper 2/2016 - Trends der Content-Vermarktung

    Whitepaper für Publisher

  • Warum Paywalls nicht das Modell der Zukunft sind
  • Was Facebook Instant Articles, Blendle und andere Plattformen wirklich bringen
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  • Wie Sie Ihre Inhalte und Strukturen fit für die digitale Zukunft machen
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